7. Dezember 2016

Baumerhalt an Findorffer Kastanienstraße teilweise doch möglich

Ein kleines Nikolaus-Geschenk für die Anwohner in der Findorffer Kastanienstraße! Der Protest von engagierten Bürger*innen und Beirat, unterstützt vom BUND, führt zu Neubeurteilung der geplanten Baumfällungen am Bahndamm in der Kastanienstraße. Umweltsenator Joachim Lohse hat eine differenzierte Einzelbaumbetrachtung statt eines einfachen Kahlschlags angeordnet. Ein unabhängiger Baumgutachter wird eingeschaltet. Das wird nicht alle Bäume retten, ist aber ein wichtiges Zeichen, dass städtisches Grün mit seinen Bäumen nicht egal ist. Jeder erhaltene Baum hilft, den grünen Eindruck der Kastanienstraße wenigstens ein Stück weit zu erhalten. „Alte Eichen und Ahorne sind eben nicht ohne weiteres durch Neupflanzungen zu ersetzen. Die jungen Bäumchen brauchen  Jahrzehnte, um groß zu werden. Da entsteht zwangsläufig eine Lücke im Stadtbild, im Kleinklima und für den Artenschutz. Deshalb lohnt es sich, so viele alte Bäume wie möglich zu erhalten. Umweltsenator Lohse hat die richtige Entscheidung getroffen. Herzlichen Dank für die Bereitschaft, eine Entscheidung noch einmal zu revidieren“, sagt BUND-Geschäftsführer Martin Rode.

Rückfragen: Martin Rode, mobil 0171 3354 500




  • Direkt zur Online-Spende, Foto: eyewire / fotolia.com
  • Direkt zum Online-Antrag, Foto: eyewire / fotolia.com

Ihre Spende hilft.

Suche