30. August 2017

Ein letzter Blick?

Foto: dr. Georg Wietschorke

Noch sind die die Weißstörche „Max“ und „Meta“ nachmittags und abends auf ihrem Horst auf dem Hof Bavendamm regelmäßig zu sehen. Viele Störche sind jetzt um diese Zeit schon längst auf dem Weg in den Süden, aber den beiden scheint es auf dem Biohof noch gut zu gefallen. Der flügge Jungvogel ist schon seit einigen Tagen mit seinen Altersgenossen losgeflogen. „die Jungstörche ziehen immer zusammen und getrennt von den Altvögeln vor diesen los, ein innerer Kompass zeigt ihnen den Weg“, so Georg Wietschorke vom BUND. Die Gäste im Hofcafé freuen sich über die klappernden Störche. Storch „Max“ bleibt vermutlich sogar über Winter hier. Letztes Jahr kam im Winter gar ein Anruf von der JVA Oslebshausen mit der Nachricht, die Häftlinge würden einen Storch mit Mettwurst füttern und der Storch würde dieses Angebot regelmäßig annehmen, berichtet Bäuerin Ingrid Wilkens. Es scheint ihm nicht geschadet zu haben, obwohl Mettwurst wegen des Salzes und der Gewürze natürlich kein gutes Futter für Störche ist.

Auch auf Hausdächern an der Waller Heerstraße und auf der Blocklanddeponie wurde „Max“ beobachtet. Jetzt hoffen die Bauersfamilie Wilkens und die Naturschützer vom BUND natürlich, dass er auch im nächsten Frühjahr den Horst besetzt. Es wäre dann immerhin schon das vierte Mal.




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