20. Februar 2017

Erster Storch 2017 in Bremen gesichtet - Frühlingsbote seit letzter Woche an der Stromer Landstraße angekommen

So langsam kehren die ersten Zugvögel aus ihren Winterquartieren zurück. Besonders auffällig ist es, wenn die Störche wieder ihre alteingesessenen Horste besetzen. Wie kaum ein anderes Tier ist der Storch seit alters her eng mit dem Menschen verbunden. Vielerorts gilt er als Glückstier, Fruchtbarkeitssymbol und Kinderbringer. Vor rund hundert Jahren klapperte auf fast jedem Bauernhof in den Bremer Flussniederungen solch ein schwarz-weißer Adebar und streifte auf seinen roten Beinen durch die Sümpfe. Dann aber ging es mit dem Brutbestand rapide bergab. Von den 30 bis 40 Paaren die noch kurz vor dem 2. Weltkrieg in Bremen brüteten, war 1991 kein einziges mehr übrig. Naturschutzmaßnahmen und künstliche Nistplatzangebote konnten dieser dramatischen Entwicklung in den letzten Jahren entgegen wirken. In Bremen brüten die Störche seither wieder regelmäßig.

Das Storchenpaar an der Stromer Landstraße, nahe der Ochtum, ist meist das erste im Jahr, welches aus ihrem Winterquartier zurückkommt. Noch „friert“ das männliche Tier alleine, da es seiner Partnerin wohl noch zu kalt ist. Ab Ende März/Anfang April beginnt die Brutzeit der Störche und bis dahin haben sich hoffentlich noch viele weitere Störche in Bremen eingefunden. 

Rückfragen: Birgit Olbrich, Tel. 0421-790020




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