BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


21. November 2011

Optiker Fielmann spendet Obstbäume für Hof Bavendamm - BUND-Arbeitskreis pflanzt alte, lokale Sorten und kümmert sich um die zukünftige Pflege

Von: Heike Schumacher
Obstwiese Bavendamm

Früher gab es in Bremen auf jedem Bauernhof eine Obstwiese. Heute sind Obstwiesen rar geworden und stehen auf der roten Liste der gefährdeten Biotope. Deshalb setzt sich der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) für den Erhalt  noch vorhandener Obstwiesen ein, denn sie bieten Lebensraum für über 3000 Tierarten. Auch alte, lokale Apfelsorten sind in ihrem Bestand bedroht, wenn die Obstwiesen verschwinden. „Über 1000 Apfelsorten gibt es in Deutschland, aber im Supermarkt finden wir  höchstens fünf bis acht Sorten.  Wer heutzutage den leckeren,  besonders aromatischen Celler Dickstiel essen möchte, der muss sich  schon was einfallen lassen. Dank dem Engagement vieler Pomologen, Umweltverbände und Obstbaumschulen gibt es ihn aber noch“, so Heike Schumacher vom BUND.
Auch auf Hof Bavendamm wachsen seit Jahrzehnten Celler Dickstiel, Boskoop und andere Obstsorten. Doch sie kommen langsam in die Jahre.  Der BUND-Arbeitskreis Streuobstwiesen pflanzte deshalb am Wochenende bei strahlendem Sonnenschein fünf junge Apfelbäume nach. Unterstützt wird das ehrenamtliche Engagement von Optiker Fielmann, der die Kosten für  die Apfelbäume „Schöner aus Bath“, „Juwel von Kirchwerder“, „Martini“, „Bremer Doodapfel“ und „Signe Tillisch“ sowie für Pfähle und für Verbissschutz übernommen hat.

Rückfragen: Heike Schumacher, Tel: 7900256


Quelle: http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/optiker-fielmann-spendet-obstbaeume-fuer-hof-bavendamm-bund-arbeitskreis-pflanzt-alte-lokale-sort/