15. März 2017

Weißstorch „Max“ ist zurück

Was 2015 noch als kleine ornithologische Sensation vom BUND und der Bauersfamilie Wilkens auf dem Hof Bavendamm gefeiert wurde, hat sich nun schon zum dritten Mal wiederholt. „Max“ so wurde der Weißstorch genannt ist wieder auf seinen Horst im Blockland zurückgekehrt. „Dass es sich tatsächlich um den gleichen Storch handelt, der 2015 von einer Storchenstation in Osnabrück nach ausgeheilter Verletzung ausgewildert wurde, können wir anhand der Beringung eindeutig bestätigen“, so Georg Wietschorke vom BUND und weiter „Wir wissen leider aber nicht, wo er den letzten Winter verbracht hat. Er ist eindeutig an Menschen gewöhnt und möglicherweise gar nicht in den Süden geflogen, sondern war irgendwo hier in der Umgebung. 2015 ist „Max“ mehrfach in Oslebshausen beobachtet worden.“ Jetzt bleibt zu hoffen, dass auch noch eine Storchendame dazukommt und es wieder Nachwuchs gibt. Das wäre dann nach 2015 das zweite mal. Im letzten Jahr  wurde zwar mit neuer Partnerin fleißig gebrütet aber es gab leider keinen Nachwuchs. Über zwanzig Jahre hatte es zuletzt keine erfolgreiche Storchenbrut im Blockland mehr gegeben. Offensichtlich hat sich das Nahrungsangebot im Bremer Blockland in den letzten Jahren wieder deutlich verbessert. Ursache dafür sind sicherlich auch die vielen Naturschutzmaßnahmen, die im Gebiet  von den örtlichen Landwirten in Zusammenarbeit mit dem BUND durchgeführt wurden und nicht nur den Wiesenbrütern wie Kiebitz, Uferschnepfe, Rotschenkel und Co. zugute kommen, sondern eben auch dem Weißstorch.

Rückfrage: Dr. Georg Wietschorke, 79 00 222




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