16. Dezember 2016

Wildbienen schützen dank Bio-Äpfeln

Am Freitagvormittag wurden die Besucher*innen der Bremer Innenstadt mit leckeren Bio-Äpfeln beschenkt. Aber nicht der Weihnachtmann steckte hinter der Aktion. In Bienen-, Apfel- und Imkerkostümen klärte die Bremer BUNDjugend über die Gefährdung von Wildbienen durch Pestizide auf. 

Äpfel aus konventionellem Anbau werden durchschnittlich 21 mal im Jahr gespritzt - auch vor unserer Haustür z.B. im Alten Land. Meistens werden sogar mehrere Gifte gleichzeitig verwendet. Dieser Giftcocktail wirkt sich aber nicht nur auf die Schädlinge von Apfelbäumen aus, sondern gefährdet auch Wildbienen, Hummeln und Honigbienen. Bei manchen Pestiziden, den sogenannte Neonikotinoiden, reicht bereits die Berührung damit aus, dass Bienen und Hummeln orientierungslos werden und nicht mehr in Nester oder Stöcke zurückfinden. Von bundesweit 560 Wildbienen-Arten steht schon jetzt die Hälfte auf der roten Liste.

"Dabei gäbe es ohne die Bestäubung durch Hummeln und Bienen viele Obst- und Gemüsesorten gar nicht! Die fleißigen, fliegenden Helfer sorgen dafür, dass wir überhaupt Äpfel essen können", erläutert Sandra Enke, Sprecherin der BUNDjugend und weiter: "Unsere Empfehlung lautet: Lieber zu ungespritzten Bio-Äpfeln greifen und Wildbienen retten. So kann jeder dazu beitragen, das langfristige Aussterben der Arten stoppen."

Rückfragen an Enya Rheinländer (0421-79 00 214) und Fenja Teichert (0421-79 00 215)




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