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		<title>BUND</title>
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		<description>Feed des BUND Landesverband Bremen</description>
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			<title>BUND</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 17 May 2013 07:06:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Verhandlung der Weservertiefung beim Bndesverwaltunsgericht in Leipzig - BUND erwartet Vorlage beim EU-GH</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/verhandlung-der-weservertiefung-beim-bndesverwaltunsgericht-in-leipzig-bund-erwartet-vorlage-beim/</link>
			<description>Nach dreitägiger mündlicher Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig sieht der BUND...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach dreitägiger mündlicher Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig sieht der BUND sich weiterhin in einer guten Position beim Rechtsstreit mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung um die Weservertiefung. Sowohl in UVP-, als auch in Vogelschutz-, Habitatschutz- und Wasserrecht konnte der klagende Umweltverband seine Position behaupten. Am Ende der Verhandlungen deutet sich eine Vorlage wasserrechtlicher Fragen beim Europäischen Gerichtshof an.
Der BUND setzt sich mit allem Nachdruck dafür ein, endlich die seit Jahrzehnten fortgesetzte Spirale von immer neuen Flussvertiefungen zu durchbrechen. Die weitreichenden ökologischen Folgen haben längst zu massiven Verschlechterungen der norddeutschen Flussmüdungen geführt. Es besteht das Risiko, dass die stetig steigenden Tidehübe, ein Anstieg der Strömungsgeschwindigkeiten und ein immer weiteres Vorrücken der Brackwasserzone die verbliebenen wertvollen Bereiche dauerhaft und nachhaltig schädigen. Das widerspricht europäischem Habitatschutzrecht und steht dem Verschlechterungsverbot der eropäischen Wasserrahmenrichtlinie entgegen. Und das alles, wo allein die Warenumschlagsentwicklung der letzten 10 Jahre zeigt, dass es mit dem angeblich so überwiegenden wirtschaftlichen Bedarf dieser Projekte nicht so weit her sein kann.
Rückfragen: Martin Rode, 0152 2778 3448]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 07:06:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
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			<title>Energiewende im eigenen Haus: Strom aus Sonnenkraft</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/energiewende-im-eigenen-haus-strom-aus-sonnenkraft/</link>
			<description>Die bundesweite Woche der Sonne ist gerade zu Ende gegangen, aber die Nutzung der Sonnenenergie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die bundesweite Woche der Sonne ist gerade zu Ende gegangen, aber die Nutzung der Sonnenenergie bleibt auch im angeblich sonnenarmen Norden ein sinnvolles und finanziell attraktives Thema. Schon heute existieren im Land Bremen zahlreiche Anlagen: Mehr als 10.000 durchschnittliche Bremer Haushalte können bereits mit Strom aus Sonnenkraft versorgt werden und über 24.000 m² Sonnenkollektoren stellen Wärme für die&nbsp; Heizung und/oder für die Warmwasserbereitung zur Verfügung. 
Wenn das eigene Dach möglichst schattenfrei zwischen Südwest und Südost ausgerichtet und mind. 20 m² Platz vorhanden sind, dann eignet es sich - sofern die Statik es erlaubt, meist für die solare Stromnutzung. Bei einer PV-Anlage mit&nbsp; einer Nennleistung von fünf Kilowatt werden 40 Quadratmeter Solarmodule benötigt, diese können in Bremen pro Jahr bis zu mehr als 4.300 Kilowattstunden Strom produzieren. 
Dieser Strom wird in der Regel soweit möglich im eigenen Haus verbraucht und nur der Überschuss ins öffentliche Netz eingespeist. Für die eingespeiste Kilowattstunde erhält der Anlagenbesitzer eine Vergütung, die im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) festgelegt ist und für 20 Jahre zuzüglich des Installationsjahres gilt. Für das oben genannte Beispiel ergäbe sich bei einem Direktverbrauch von durchschnittlich 30 Prozent aktuell eine jährliche Einnahme von 660 Euro und ein Vorteil durch den Eigenverbrauch von rund 100 Euro. Auf der anderen Seite stehen die Kosten. Jedes Kilowatt an Nennleistung kostet um die 1.600 Euro (Anschaffung inkl. Installation). 120 Euro sollte man für Wartung, Versicherung und Installation jährlich einplanen. Nach 20 Jahren bliebe unterm Strich ein Gewinn von circa 6.100 Euro. Die Rendite (nach Steuer) beträgt 4,5 Prozent. Eine lohnende Investition, die zudem klimafreundlich ist, denn jede Kilowattstunde Strom aus Sonnenenergie erzeugt im Vergleich zum normalen Bremer Strommix rund 820 Gramm weniger CO2. 3,5&nbsp; Tonnen CO2 können durch das oben genannte Beispiel jährlich gespart werden.
Für alle Gebäudebesitzer oder -nutzer im Land Bremen besteht die Möglichkeit eine kostenlose und unabhängige Solarberatung beim BUND Bremen oder bei der swb im Kundencenter in Anspruch zu nehmen. Diese Beratung wird mit Förderung des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr und der Klimaschutzagentur energiekonsens für Privatleute und Firmen angeboten. Die Terminabsprache beim BUND Bremen kann telefonisch unter 0421 / 79 002 - 43 oder per&nbsp; Email <link siecke.martin@bund-bremen.net>siecke.martin@bund-bremen.net</link>&nbsp;erfolgen. ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 May 2013 14:13:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
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			<title>„Bauer sucht Vielfalt“ - BUND veröffentlicht Hinweise und Beispiele für mehr Artenvielfalt </title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/bauer-sucht-vielfalt-bund-veroeffentlicht-hinweise-und-beispiele-fuer-mehr-artenvielfalt/</link>
			<description>Endlich ist der Frühling ist da! Viele Menschen zieht es wieder nach draußen in die herrliche...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Endlich ist der Frühling ist da! Viele Menschen zieht es wieder nach draußen in die herrliche Natur, die Sonne genießen, an duftenden Blumen schnuppern oder den brummenden fleißigen Bienen bei der Arbeit zusehen. Schade nur, dass Fahrradfahrer und Wanderer diese wunderschöne Vielfalt heutzutage kaum noch finden. Denn die einstmals vielfältige Kulturlandschaft hat sich in den letzten Jahren vielfach in eine Agrarlandschaft verwandelt, die oft von Maisäckern dominiert ist. Sogar in den Städten gibt es heute oftmals mehr Artenvielfalt als in vielen ländlichen Regionen. 
Mit der hier vorgestellten Broschüre „Bauer sucht Vielfalt“ möchte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zeigen, wie Landwirte und andere Flächeneigentümer zu mehr Vielfalt in der Landwirtschaft und der Landschaft beitragen können. Dazu wird eine bunte Palette von Beispielen gezeigt, wie auf Höfen in Niedersachsen und Bremen im Ackerbau, auf dem Grünland oder auch auf der eigenen Hofstelle für mehr Vielfalt gesorgt wird. Diese guten Beispiele mit ihren überzeugenden Ergebnissen sollen animieren mitzumachen.
Die bäuerliche Landwirtschaft bewahrte lange Zeit eine vielfältige Kulturlandschaft. Auch wenn es nostalgisch klingen mag, zu ihr gehörten Kühe auf der Weide, der Storch auf der blühenden Wiese, hochstämmige Obstbäume alter und standortangepasster Sorten, sowie Bauerngehöfte mit vielfältigen Gärten und Schwalben unterm Scheunendach. Zahlreiche Arten von Tieren und Pflanzen lebten auf Wiesen und Feldern, in Ackerrainen, Hecken, Tümpeln, am Wegesrand und auf dem Hof. Mehr Vielfalt gab es auch bei den angebauten Kultursorten und den Nutztierrassen, ein genetischer Schatz, der immer mehr verloren geht. Heute schwindet die Vielfalt unserer Kulturlandschaft in alarmierendem Tempo. Die Aufgabe kleiner Höfe, Massentierhaltung, Dauereinstallung der Rinder, großflächiger Grünlandumbruch und Maisanbau haben zu einer Verarmung der ländlichen Strukturen geführt. Die Folgen sind ein drastischer Artenschwund, eine Luft- und Gewässerverunreinigung, die bis in die Nordsee reicht und eine maisgrüne Monotonie der Landschaft. Ein zuverlässiger Anzeiger für den Verlust von der biologischen Vielfalt ist der dramatische Rückgang der Feldvögel - selbst so genannte „Allerweltsarten“ wie Feldlerche und Kiebitz sind heute selten geworden.
Die Broschüre des BUND gibt konkrete Tipps zur Förderung der Artenvielfalt rund um den Bauernhof und unterlegt diese mit praktischen Beispielen zur Grünlandnutzung, für den Ackerbau sowie für Hof, Stallungen und Feldmark. Viele Maßnahmen lassen sich einfach und kurzfristig in den Betriebsablauf integrieren, andere brauchen etwas Zeit. Einige Vorschläge greifen Methoden auf, die früher üblich waren, aber auch innovative Ideen werden vorgestellt. Alle Tipps und Maßnahmen haben eines gemeinsam: sie helfen, die Vielfalt und Schönheit unserer Landschaft zu erhalten und wieder herzustellen. Deswegen – mitmachen!&nbsp; <br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Zu bestellen ist die Broschüre (bitte 1,45 € Rückporto beilegen): <br />BUND Landesverband Bremen e.V. , Am Dobben 44, 28203 Bremen oder<br />BUND Landesverband Niedersachsen, Goebenstrasse 3a, 30161 Hannover
<br />Rückfragen:<br />Birgit Olbrich<br /><link birgit.olbrich@bund-bremen.net>birgit.olbrich@bund-bremen.net</link><br />0421-7900255]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 May 2013 09:38:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>BUND: Im Flächennutzungsplan nur ansatzweise Abkehr vom Flächenfraß erkennbar</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/bund-im-flaechennutzungsplan-nur-ansatzweise-abkehr-vom-flaechenfrass-erkennbar/</link>
			<description>Der BUND fordert, den Bremer Flächenverbrauch entsprechend den Empfehlungen des Rates für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der BUND fordert, den Bremer Flächenverbrauch entsprechend den Empfehlungen des Rates für Nachhaltigkeit der Bundesregierung zunächst auf 10 ha pro Jahr zu begrenzen. Davon sind wir aber immer noch weit entfernt. Das Beibehalten der großflächigen Gewerbeerschließungsvorhaben hindert zusätzlich am überfälligen Umsteuern. Dennoch versucht der Flächennutzungsplan eine Neuorientierung, z.B. in dem auf das völlig fehlplatzierte Bauprojekt in Brokhuchting verzichtet wird. „Das Baugebiet Brokhuchting wurde einstmals nur durch parteipolitische Connections durchgedrückt - gegen die ausdrückliche Ablehnung&nbsp; der Fachleute aus Stadtentwicklung und Naturschutz gleichermaßen. Jetzt ist es konsequent und richtig diesen Fehler zu korrigieren“, betont BUND-Geschäftsführer Martin Rode. Richtig ist auch die Umwidmung eines Teils des weitgehend leer stehenden Büroparks Oberneuland zum Wohnbaugebiet. 
Der rot-grüne Senat will der Innenentwicklung Vorfahrt geben. Das Basisinstrument dafür ist der Flächennutzungsplan, der sich gerade in der Neuaufstellung befindet. Gerade endete die erste Runde der öffentlichen Beteiligung, bei der auch der BUND seine Kritikpunkte eingebracht hat. Die Kehrtwende weg vom Flächenverbrauch auf der grünen Wiese gelingt dabei aber nur teilweise. Vor allem bei Gewerbeflächen dominieren weiterhin großflächige Erschließungsplanungen in naturbelassenen oder landwirtschaftlich genutzten Bereichen. Dies gilt besonders für die Arberger und Mahndorfer Marsch und das Stahlwerke-Gelände in Oslebshausen. In der Osterholzer Feldmark ist entgegen der Entscheidung der Bürgerschaft, dieses Gebiet dauerhaft zu erhalten, eine Optionsfläche für Wohnungsbau vorgesehen, angrenzend an den Riensberger Friedhof eine Optionsfläche für Gewerbeansiedlung. Diese flächenfressenden Planungen lehnt der Umweltverband entschieden ab.
Der BUND begrüßt dagegen ausdrücklich die zeichnerische Darstellung derjenigen Teile des besiedelten Stadtraums, in denen bei der Innenentwicklung die Grünfunktionen - insbesondere der Baumbestand - besonders zu berücksichtigen sind. Hier ziehen die Planer erste Konsequenz aus anhaltenden Konflikten zwischen Bauvorhaben, Baumschutz und Stadtbilderhaltung. Um diesen richtigen Ansatz in der differenzierten Betrachtung der Innenentwicklung auszufüllen und der zunehmenden Bedeutung des innerstädtischen Grüns Rechnung zu tragen, bedarf es nun aber auch weiterer Schritte. Dazu zählen ein Altbaumkataster für diese Bereiche und die konsequente Berücksichtigung des Baumschutzes bei Bauvorhaben. Das wird am Ende nämlich allzu oft sträflich vernachlässigt oder im Zuge der Objektplanung sogar vorsätzlich unterlaufen.
Im Flächennutzungsplan sind immer noch fünf neue Windkraftstandorte enthalten, von denen drei aus Naturschutzsicht eindeutig nicht geeignet sind. Sie liegen im Vogelschutzgebiet und beherbergen Vogelrastplätze für Gänse und Schwäne von herausragender Bedeutung. Bei allen gebotenen Anstrengungen zur lokalen Umsetzung der Energiewende können und müssen solche Standorte von Windkraftanlagen frei bleiben. Zusätzliche Möglichkeiten zum Aufstellen von Windrädern sieht der BUND dagegen im Nahbereich der Blocklanddeponie.
<br />Rückfragen:<br />Martin Rode, mobil 0152 2778 3448]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 10:30:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Der Frühling steht endlich vor der Tür!</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/der-fruehling-steht-endlich-vor-der-tuer/</link>
			<description>Daher bietet der BUND Bremen jetzt Veranstaltungen für naturbegeisterte Kinder auf dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Daher bietet der BUND Bremen jetzt Veranstaltungen für naturbegeisterte Kinder auf dem Naturerlebnisgelände BUND Kinderwildnis an.<br />Am 18. April dreht sich alles um das Element Feuer. Hier können Kinder ab 5 Jahren zwischen 16 und 18 Uhr Feuer machen üben und andere spannende Aktionen rund um das Feuer mitmachen. <br />Aufgepasst, ein Frühlingsfest für die ganze Familie wird am Samstag den21. April gefeiert. Hierzu treffen sich Groß und Klein mit Fahrrädern um 14 Uhr am Markusbrunnen im Bürgerpark. In einem Kleingarten nahe dem Stadtwald wird ein Feuer gemacht, es wird geschnitzt und gebastelt. Auf dem Weg zur Parzelle werden essbare Kräuter gesucht. Die Veranstaltung endet gegen 17 Uhr. <br />Am Samstag, den 24. April geht es für kleine Naturforscher durch die Wildnis, um alles was kribbelt und krabbelt zu bestaunen. Zwischen 10 und 12 Uhr können Kinder ab 6 Jahren den kleinen Käfern &amp; Co. auf die Spur gehen. <br />Interessierte werden gebeten sich anzumelden unter Tel. 79 00 20 oder info@bund-bremen.net .<br /><br />Das BUND Kinderprogramm 2014 mit vielen weiteren spannenden Veranstaltungen ist in der Geschäftsstelle des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Am Dobben 44 erhältlich oder kann auf der Internetseite www.bund-bremen.net/kiwi als pdf heruntergeladen werden.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 13:28:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
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			<title>Kinder als Naturforscher gesucht!</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/kinder-als-naturforscher-gesucht-1/</link>
			<description>Die BUND Jugend Bremen ruft auch in diesem Jahr zum Wettbewerb Naturtagebuch auf - Dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Frühling ist endlich da und lockt mit den ersten Sonnenstrahlen Kinder an die frische Luft - genau der richtige Zeitpunkt, um mit Tatendrang und Neugier loszuziehen und zum Beispiel die Veränderungen in Wald und Wiese zu erforschen. Wo gibt es die ersten Buschwindröschen zu entdecken, wann gehen die Bienen auf Honigsuche, und wie weit haben sich die Knospen der Kirschbäume schon entwickelt? <br />Das Projekt „Naturtagebuch“ ist ein Naturerlebnis- und Kreativ-Wettbewerb für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren, angeboten von der BUND Jugend Bremen: Das Maskottchen Manfred Mistkäfer ruft dazu auf, sich ein Naturthema auszusuchen und zum Beispiel ein Gebiet, eine Tier- und Pflanzenart oder ein kleines Stück Grün vor der Haustür über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Die Entdeckungen sollen in einem Naturtagebuch festgehalten werden.<br />Dem Einfallsreichtum und der Phantasie der Kinder sind beim Naturtagebuch keine Grenzen gesetzt. Um ihre Erlebnisse zu dokumentieren, können die Kinder schreiben, dichten, malen, fotografieren oder sammeln.<br />Nicht nur einzelne Kinder, auch Schulklassen und Kindergruppen können mit einem gemeinsam oder auch individuell erstellten Naturtagebuch teilnehmen. Im letzten Jahr haben mehr als 130 Kinder mitgemacht – und sind mit Geschenk und Urkunde für jeden Teilnehmer sowie einer tollen Preisverleihung im Überseemuseum Bremen belohnt worden. Vor allem aber haben sich die Kinder mit viel Liebe und Hingabe mit einem Stück Natur auseinandergesetzt und dabei viel erfahren und gelernt.<br />Einsteigen in den Wettbewerb kann man zu jeder Zeit. Wer teilnehmen möchte, wird gebeten, sich möglichst bald unter der unten stehenden Telefonnummer oder per Mail anzumelden.<br />Einsendeschluss ist der 31.Oktober 2013. Bis dahin sollten alle Naturtagebücher an die unten stehende Adresse gesendet werden. Auf alle Entdeckerinnen und Entdecker warten tolle Preise! <br /><br />Anmeldungen zum Wettbewerb Naturtagebuch bitte bei der<br /><br />BUND-Geschäftsstelle <br />Am Dobben 44<br />28 203 Bremen<br />Anne Peper<br />E-Mail: <link info@bund-bremen.net - mail "Opens window for sending email">info@bund-bremen.net</link><br />Tel. 0421-79 002 0<br /><br />Mehr Infos gibt es unter <link http://www.naturtagebuch.de/>www.naturtagebuch.de</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 13:03:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Wasserschutzgebiet in Blumenthal endlich ausweisen</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/wasserschutzgebiet-in-blumenthal-endlich-ausweisen/</link>
			<description>Damit auch zukünftig Trinkwassser in Blumenthal gewonnen werden kann, ist die Ausweisung eines...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Damit auch zukünftig Trinkwassser in Blumenthal gewonnen werden kann, ist die Ausweisung eines Wasserschutzgebietes in Blumenthal längst überfällig. Der Bremer Senat muss nun endlich zu Potte kommen, meint der BUND Bremen. Die Ausweisung muss eindeutig Vorrang haben vor Bedenken aus der Wirtschaft, Auflagen zum Grundwasserschutz könnten die Ansiedlung von Gewerbe, zum Beispiel auf dem Gelände der Wollkämmerei, erschweren. &quot; Immerhin geht es um das Trinkwasser für rund 100.000 Bremer. Andere Probleme sind in diesem Zusammenhang erheblich drängender und realer&quot;, so BUND Geschäftsführer Martin Rode und weiter: &quot;Dazu zählt vor allem die Frage, wie die vorhandene Grundwasserbelastung durch das Tanklager Farge in den Griff zu bekommen ist.&quot; 
So ist unbedingt zu vermeiden, dass die Schadstofffahne im Boden die Trinkwasserbrunnen erreicht. Dazu muss die Ursache an der Wurzel bekämpft werden. Für den BUND heißt das auch, die Tanklager aus dem 2. Weltkrieg endlich stillzulegen und den Boden so weit wie möglich zu sanieren. Das ist auch für die Ansiedlung von Unternehmen von Bedeutung, denn verseuchter Boden ist sicherlich ein größeres Investitionshemmnis als die Einhaltung von Auflagen nach dem Stand der Technik in einem Wasserschutzgebiet, die heute ohnehin jedes Unternehmen selbstverständlich einhalten sollte. 
Auch der Naturschutz spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Auf dem eingezäunten Tanklagergelände hat sich über die Jahre ein regelrechtes biologisches Schatzkästchen entwickelt. Hier haben sich neben vielen anderen seltenen Tier- und Pflanzenarten sogar Bestände der fast ausgestorbenen Wasserlobelie erhalten. Zur Förderung des Restvorkommens sind geeignete Schutzmaßnahmen erforderlich. Hierzu bedarf es auch einer Erweiterung des Naturschutzgebietes Eispohl/Sandwehen. 
Rückfragen: Hartmut Schurr, BUND HB-Nord, Tel.: 0421 6594493]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 08:26:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Erzählcafé am 13.04.2013 - Die norddeutsche Vogelwelt</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/erzaehlcafe-am-13042013-die-norddeutsche-vogelwelt/</link>
			<description>Spannende Einblicke in die Welt der Vogelkundler und die Entwicklung der Landschaft an Wümme und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Spannende Einblicke in die Welt der Vogelkundler und die Entwicklung der Landschaft an Wümme und Weser</h2>
Am Samstag, 13. April 2013 ist Joachim Seitz, Ornithologe und langjähriger Geschäftsführer des BUND Bremen, zu Gast im Erzählcafe der Stiftung NordWest Natur. Herr Seitz wird die Geschichte der Vögel und ihrer Lebensräume anhand zahlreicher, vielfach kaum bekannter Bilder und Texte veranschaulichen. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Vögeln der Gewässer und Niederungslandschaften im Bremer Raum. Weitere Aspekte sind die menschliche Nutzung der Vögel, z.B. durch die Pooljagd und der Vogelschutz.<br /><br />Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 13. April 2013 um 15 Uhr, Landgasthof Heuer, Borgfelder Deich 22.<br />Anmeldung bis zum 11. April bei Stiftung NordWest Natur Tel.0421/71006 oder <link info@nordwest-natur.de - mail "Opens window for sending email">info@nordwest-natur.de</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 10:21:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Die Zukunft ist Elektromobil - BUND zur Eröffnung der Linie 1 nach Mahndorf</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/die-zukunft-ist-elektromobil-bund-zur-eroeffnung-der-linie-1-nach-mahndorf/</link>
			<description>Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt die Eröffnung der Straßenbahnlinie 1...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt die Eröffnung der Straßenbahnlinie 1 bis nach Mahndorf. „Der Ausbau der Straßenbahnlinien in Bremen zeigt in die richtige Richtung: Über die Grenzen Bremens hinaus und in eine elektromobile Zukunft.“, so Martin Rode, Geschäftsführer des BUND Bremen. Der BUND plädiert seit langem dafür, das Umland über ein erweitertes Bremer Straßenbahnnetz besser anzubinden. So kann das innerstädtische Verkehrsnetz umweltfreundlich entlastet und die Lebens- und Aufenthaltsqualität in weiten Teilen des Stadtgebietes verbessert werden. 
„Wir hoffen nun, dass viele Pendler aus dem Umland das Angebot der neuen Linie 1 annehmen und zukünftig mit der Straßenbahn nach Bremen ein- und auspendeln“, so Martin Rode. Auch vor dem Hintergrund knapper werdenden Ressourcen und steigender Treibstoffkosten ist der Straßenbahnausbau ein wichtiges Zeichen auf dem Weg in eine postfossile Mobilität. Die Zukunft gehört der Elektromobilität wenn Benzin und Diesel teuer werden. 
Die Verbesserung des Straßenbahnangebots sollte laut BUND auch innerstädtisch weiter vorangetrieben werden. Dazu würden die Anbindung von Woltmershausen und Findorff an das Straßenbahnnetz beitragen. So sollten die Möglichkeiten für einen Ausbau der Straßenbahnschienen von der Wendeschleife in der Gustav-Deetjen-Allee in Richtung Findorff und Walle geprüft werden. Es ist ein Anachronismus, dass ein der Innenstadt so naher Stadtteil wie Findorff immer noch vom Straßenbahnnetz abgekoppelt ist.
Rückfragen: <link stephan.glinka@bund-bremen.net - mail "Opens window for sending email">Stephan Glinka</link>, T: 79 00 223]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Moorschutz im eigenen Garten - Mit dem Frühling beginnt die Gartenzeit. </title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/moorschutz-im-eigenen-garten-mit-dem-fruehling-beginnt-die-gartenzeit/</link>
			<description>Die Aktion Moorschutz rät allen Hobbygärtnern, bei der Garten- oder Balkonbepflanzung  bewusst nur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Aktion Moorschutz rät allen Hobbygärtnern, bei der Garten- oder Balkonbepflanzung&nbsp; bewusst nur torffreie Blumenerden zu verwenden. Denn für die<br />Produktion torfhaltiger Produkte werden Moore in Niedersachsen und in Osteuropa mit großen Schäden für Umwelt und Klima abgebaut. Die meisten Pflanzerden aus dem Bau- oder Supermarkt enthalten bis zu 90 Prozent Hochmoortorf.<br />Dabei handelt es sich um einen endlichen Rohstoff, der über Jahrtausende aus Pflanzenresten in Mooren gebildet wurde und Kohlenstoff gespeichert hat.
Torf wurde lange als optimales Pflanzsubstrat für Hobbygärtner angesehen, denn er ist billig zu bekommen und speichert viel Wasser. Dabei ist der Torf an sich sehr nährstoffarm, die billigen Torferden im Baumarkt müssen daher mit Kunstdüngern und Zusatzstoffen aufgepeppt werden. Dazu kommen die erschreckenden Folgewirkungen der Torfproduktion. Für die Torfgewinnung werden einzigartige Naturlandschaften und unersetzbare Lebensräume seltener Tier- und Pflanzenarten zerstört und der Wasserhaushalt der Abbauregionen beeinträchtigt. Durch die Entwässerung der Moorböden wird zudem Kohlenstoff in riesigen Mengen als Treibhausgas freigesetzt, wodurch die globale Klimaerwärmung weiter angeheizt wird. Nach Aussage der Landesregierung stammen über 13 Prozent der Treibhausgase in Niedersachsen aus den für Landwirtschaft und Torfabbau entwässerten Mooren.
Gartenfreunde können mit ihrer Kaufentscheidung einen Teil zum Erhalt der Moore beisteuern, denn das Angebot torffreier und hochwertiger Alternativen wächst stetig. Die torffreien Erden basieren auf Kompost, Rindenhumus, Holzfasern und weiteren natürlichen Zusatzstoffen zur optimalen Wasserund Nährstoffspeicherung. Diese Erden sind meist deutlich gekennzeichnet, dennoch sollte vor dem Kauf die Liste der Inhaltsstoffe genau inspiziert werden. Einige Blumenerden werden als ‚torfarm‘ oder ‚bio‘ beworben, obwohl sie überwiegend aus Hochmoortorf bestehen.
Mehr Informationen unter <link http://www.aktion-moorschutz.de/moor-infos/moorschutz/torffreigaertnern.html>http://www.aktion-moorschutz.de/moor-infos/moorschutz/torffreigaertnern.html</link>
Ansprechpartnerin:<br />Anette Lilje,<br />Aktion Moorschutz, Tel. 04791-5026671, Email: <link aktion-moorschutz@biologische-station-osterholz.de>aktion-moorschutz@biologische-station-osterholz.de</link><br />Die Aktion Moorschutz ist eine überverbandliche Kooperation der Biologischen Station Osterholz<br />e.V., BUND Bremen und Niedersachsen, Manfred-Hermsen-Stiftung sowie NABU Niedersachsen.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 13:42:00 +0100</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Mehr Blütenvielfalt für Bienen und andere Bestäuber - BUND-Projekt „Bremen blüht auf“ läuft auf vollen Touren</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/mehr-bluetenvielfalt-fuer-bienen-und-andere-bestaeuber-bund-projekt-bremen-blueht-auf-laeuft/</link>
			<description>Sie leisten wichtige Arbeit: Honigbienen, Wildbienen, Schmetterlinge und andere blütenbesuchende...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sie leisten wichtige Arbeit: Honigbienen, Wildbienen, Schmetterlinge und andere blütenbesuchende Insekten bestäuben insgesamt etwa 80 % aller Wild- und Nutzpflanzen auf der Erde. Jüngst hat das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig den ökonomischen Wert dieser weltweiten Bestäubungsarbeit geschätzt und kommt auf etwa 150 Milliarden Euro pro Jahr. Doch diese „Dienstleistungen der Natur“ sind durch die fortschreitende Intensivierung der Landwirtschaft&nbsp; von massivem „Stellenabbau“&nbsp; bedroht - in Form von Artenschwund.&nbsp; Eine aktuelle&nbsp; Bedrohung ist für die bestäubenden Insekten durch neu entwickelte Giftstoffe entstanden, vor allem die so genannten Neo-Nikotinoide, die z.B. als Beizmittel für Saatgut dienen. Diese Nervengifte schädigen das Gehirn von Insekten und führen bei Bienen dazu, dass sie nicht in den Stock zurückkehren und ihr Geruchssinn eingeschränkt ist. 
Monotone Maisäcker bedrohen in weiten Teilen der ländlichen Regionen&nbsp; die Pflanzen- und Tiervielfalt - doch sieht es in den Städten besser aus? Auch hier mangelt es oft an Blütenreichtum, bedingt vor allem durch die Pflege des privaten und öffentlichen Grüns. Denn die Pflege von Gärten oder Parks ist oft stark an übertriebenen Ordnungsvorstellungen und niedrigen Kosten orientiert - mit der Folge, dass die Blütenvielfalt in Grünflächen vieler Städte extrem zusammengeschrumpft ist. Intensiv gepflegte, kurz gehaltene Rasen bieten für Bienen und Co. das pure Nichts, dort suchen die Blütenbesucher meist vergeblich nach Nektar. 
Ein großes Spektrum an Blumentypen ist für Bienen und zahlreiche bestäubende Insektenarten also das A &amp; O. Deshalb ließe sich in Städten mit der Schaffung neuer Blühangebote etwas für Bienen und andere Blütenbesucher tun, wie dies bereits Lübeck, Haren (Emsland) und zahlreiche andere Städte machen. Diese Idee greift ein neues BUND-Projekt in Kooperation mit dem Bremer Imkerverein&nbsp; für Bremen auf. Sein&nbsp; Titel „Bremen blüht auf“ verspricht, etwas&nbsp; gegen den Bienenschwund zu tun, indem die Lebensbedingungen dieser Insektengruppe verbessert werden sollen – auf möglichst vielen Flächen und bei möglichst hoher ökologischer Qualität dieser Flächen.
Das&nbsp; Vorhaben wurde vom Imkerverein Bremen initiiert - schließlich sind Imker in ihrer Existenz von gesunden und individuenreichen Bienenvölkern unmittelbar abhängig. Für die&nbsp; Honigbiene und die etwa 550 Wildbienenarten in Deutschland&nbsp; geht es vor allem darum, in Bremen neue und ausreichende Angebote an Nektar und Pollen zu schaffen. Das Potenzial für neue Blühflächen ist enorm:&nbsp; Hausgärten und Kleingärten, öffentliches Grün, Straßen- und Wegränder,&nbsp; Verkehrsinseln, aber auch Firmengelände&nbsp; lassen sich oft mit wenig Aufwand und bei geringen Kosten in bunte Blumen- und Bienenparadiese verwandeln. „Eine größere Vielfalt aus heimischen Pflanzen – zum Beispiel mit Schafgarbe oder Flockenblume - würde nicht nur die Honigbiene, sondern auch Wildbienen und die gesamte Blütenbestäuber-Fraktion entscheidend fördern“, sagt Heike Schumacher vom BUND. Doch wie kommt man zu dieser Vielfalt? 
Indem möglichst viele Flächen mit geeigneten Blütenpflanzenarten geschaffen werden – und dies könnte auch schon die kleine Wildblumenwiese im eigenen Garten, ja sogar schon der Balkon am Reihenhaus sein. Wichtig ist bei der Schaffung solcher Blühparadiese, möglichst Saatgutmischungen mit Pflanzenarten aus der Region zu verwenden&nbsp; und je nach Boden und Beschattung die richtigen Blütenarten auszuwählen – nicht zu vergessen, dass auch der Boden für die Ansaat gut vorbereitet sein muss, indem er zum Beispiel von Quecken und Giersch befreit wird.<br />„Das Projekt läuft gut an“, sagt Heike Schumacher vom BUND Bremen.&nbsp; „Viele Mitbürger, aber auch Institutionen, die Grünflächen pflegen, haben Interesse, mehr Wildblumenvielfalt in das Stadtgebiet von Bremen&nbsp; zu bringen.“ Wird Bremen bald über neue Oasen der Wildblumenvielfalt verfügen? Die Anfänge sind spannend, denn zum Beispiel die Gewoba, SWB und Mercedes Benz haben bereits signalisiert, Flächen für artenreiche Neueinsaaten zur Verfügung zu stellen. Erste&nbsp; Versuche mit verschieden heimischen Blühmischungen wagt auch der Umweltbetrieb Bremen in Horn. Dietmar Heine vom Imkerverein Bremen würde sich freuen, wenn auch in anderen Stadtteilen mehr öffentliches Grün in öffentliches Bunt verwandelt würde. Der Umweltbetrieb Bremen kümmert sich&nbsp; mit rund 550 Mitarbeitern um die Grünpflege und Grünplanung in der Stadt.&nbsp; <br />Schon jetzt wird aktiv etwas getan: Im Geteviertel an der Elsasser Straße legen engagierte Anwohnerinnen und Anwohner&nbsp; Versuchsflächen für einen neuen Straßenrand an, auf dem es künftig bunt und artenreich zugehen soll, und auch die BUND-Jugend in Bremen hat sich in das Projekt eingeklinkt: Am Rembertikreisel wollen die jungen Leute neue bunte Blumenvielfalt&nbsp; schaffen. Dennoch: Der BUND würde sich wünschen, dass noch mehr Betreiber von Grünflächen im Projekt mitmachen.
Das Spektrum dessen, was man für Bienen &amp; Co. tun kann, reicht jedoch weiter, als nur bunte Inseln aus Wildblumen anzulegen: Auch durch Hecken mit vielen Blühsträuchern, Wildwuchsflächen und Obstbäume auf selten gemähtem Wiesenuntergrund würde mehr Lebensqualität für Bremens Bienen entstehen. Allerdings zeigt sich auch schon, dass das Projekt nicht konfliktfrei ablaufen wird. Denn für viele Mitbürger ist der Anblick hochwüchsiger, scheinbar „unordentlicher“ Flächen ungewohnt, und sie ziehen gepflegte Rasenteppiche vor - auch wenn darauf kaum etwas lebt. „Wir müssen intensiv an mehr Akzeptanz in der Bevölkerung arbeiten: Vielen Leuten muss erst noch klar gemacht werden, wie wichtig vielfältige blütenreiche Flächen für die Bienenfauna sind“, sagt BUND- Mitarbeiterin Heike Schumacher. Denn die geflügelten Kleinen leisten große Dienste -&nbsp; als Bestäuber von Wild- und Nutzpflanzen sind sie für Mensch und Natur einfach unverzichtbar.
Wer Interesse hat, in diesem Projekt aktiv mitzuwirken, kann sich an<br />Heike Schumacher beim BUND Bremen wenden:<br />Tel.: 0421-79002-56, <br />E-Mail: <link heike.schumacher@bund-bremen.net>heike.schumacher@bund-bremen.net</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 13:47:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Weltwassertag: ‚Zusammen’ für den Schutz der Moore</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/weltwassertag-zusammen-fuer-den-schutz-der-moore/</link>
			<description>Zum morgigen Weltwassertag der UNESCO (22. März) erinnert die Aktion Moorschutz an die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zum morgigen Weltwassertag der UNESCO (22. März) erinnert die Aktion Moorschutz an die hohe Dringlichkeit des Moorschutzes in Niedersachsen und fordert eine zügige Umsetzung zusammen mit allen Beteiligten aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Flächennutzern der im&nbsp; Regierungsprogramm verankerten Ziele zum Moorschutz. Der Weltwassertag steht unter dem Motto ‚Wasser und Zusammenarbeit’.
Zentrale Handlungsfelder sind nach Auffassung des Aktionsbündnisses ein neues<br />Moorschutzprogramm, der Ausstieg aus dem Torfabbau sowie langfristig angelegte<br />Wiedervernässungsmaßnahmen. Intakte, nasse Moore erfüllen wichtige Funktionen im<br />Wasserhaushalt: Vergleichbar mit gigantischen Schwämmen speichern sie große Mengen Wasser. Dadurch können sie Hochwasserschäden verhindern und gleichzeitig filtern Moorpflanzen Schadstoffe aus dem Wasser, ein wichtiger Prozess bei der Grundwasserneubildung. Auch aus Sicht des Klimaschutzes und der Biologischen Vielfalt hat Niedersachsen eine herausragende Verantwortung für den Moorschutz.
Christoph Zöckler von der Manfred-Hermsen-Stiftung: „Über 95 Prozent der niedersächsischen Moore sind durch intensive Nutzung stark beschädigt. Entwässerungssysteme entziehen den Feuchtlebensräumen ihr Lebenselixier, das Wasser.“ Aus den trocken gelegten Nieder- und Hochmooren stammen rund 13 Prozent der niedersächsischen Treibhausgasemissionen. „Ein Prozess, der durch gezielte Wiedervernässungsmaßnahmen gestoppt werden muss“, so Zöckler.
Holger Buschmann, NABU-Landesvorsitzender Niedersachsen, erklärte: „Die rot-grüne<br />Landesregierung hat wichtige Moorschutzziele in ihrem Regierungsprogramm verankert. Nun ist eine zügige Umsetzung wichtig, denn aus jedem Hektar entwässertem Moor entweichen pro Jahr bis zu 35 Tonnen Kohlenstoffdioxid. Gleichzeitig schwinden unsere Moorböden. Die Wiederherstellung des Feuchtlebensraumes Moor ist durch umlenkende politische Maßnahmen möglich.“
Anette Lilje von der Aktion Moorschutz: „Der Weltwassertag steht in diesem Jahr unter dem Motto, Wasser und Zusammenarbeit‘. Intensive Zusammenarbeit zwischen Naturschutz, Politik, Verwaltung und Flächennutzern ist nötig, um die aktuellen Herausforderungen für den Schutz der niedersächsischen Moorböden zu bewältigen. Die Politik muss Anreize schaffen, Moorböden wiederzuvernässen und dafür auch Mittel bereitstellen. Fördermöglichkeiten für eine moor- und klimaschonende Nutzung mit hohen Grundwasserständen sind unverzichtbar für Wasser- und<br />Klimaschutz.“
Kontakt: Anette Lilje, Aktion Moorschutz, Tel. 04791-5026671,<br />Email: <link aktion-moorschutz@biologische-station-osterholz.de>aktion-moorschutz@biologische-station-osterholz.de</link>
Die Aktion Moorschutz ist eine überverbandliche Kooperation der Biologischen Station Osterholz<br />e.V., BUND Bremen und Niedersachsen, Manfred-Hermsen-Stiftung sowie NABU Niedersachsen.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 09:01:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Zwei Jahre nach Fukushima - Energiewende in Japan und Bremen</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/zwei-jahre-nach-fukushima-energiewende-in-japan-und-bremen/</link>
			<description>Zum Jahrestag des Reaktorunglücks in Fukushima-Daiichi kam auf Einladung des Bundes für Umwelt und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zum Jahrestag des Reaktorunglücks in Fukushima-Daiichi kam auf Einladung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Besuchergruppe aus Japan nach Deutschland und für einen Tag auch nach Bremen. Gut sechzig TeilnehmerInnen folgten der Einladung zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung, die von der Friedrich-Ebert Stiftung und dem BUND Bremen gemeinsam ausgerichtet wurde. Etliche Besucher mit japanischen Wurzeln nutzten die Gelegenheit, Informationen zur aktuellen Lage in ihrem Land aus erster Hand zu bekommen.
Zunächst stellte Katsumi Hasegawa seinen ganz persönlichen Weg nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima im Jahre 2011 dar. Aus Angst um die Gesundheit seiner Kinder hat er inzwischen die verstrahlte Heimat verlassen und kämpft nun gegen die Atomlobby. Es war für ihn ein sehr schwerer Schritt. Dies wird deutlich an seiner Formulierung von einer &quot;Flucht auf eigenen Entschluss und ohne amtliche Anweisung.&quot; Seine Familie lebte bis zur Reaktorkatastrophe in Koriyama in der Region Fukushima, jedoch nicht in der 20-Kilometer-Sperrzone um das AKW, deren Bewohner auf Anweisung der Behörden umgesiedelt wurden. Rund 160.000 Menschen leben heute immer noch im Exil. Katsumi Hasegawa wohnte 50 Kilometer vom Unglücksreaktor entfernt, doch auch sein Haus und sein Garten wurden verstrahlt. Obwohl er die Bodenoberfläche im Garten eigenhändig abgetragen hat, blieb die Erde ver¬strahlt. Ganze Wohngebiete sind kontaminiert. Nächtelang haben Katsumi Hasegawa und seine Frau überlegt, ob sie alles aufgeben sollten, ihre Heimat, ihre familiären Bindungen, ihren Arbeitsplatz. Als jedoch im Sommer 2011 feststand, dass seine Frau erneut schwanger war, wurde klar: Sie mussten flüchten, weil sie den jetzt siebenjährigen Sohn und die im Februar 2012 geborene gesunde Tochter vor der gesundheitsschädlichen oder gar tödlichen Strahlungsbelastung beschützen wollten. 
Der Neuanfang in der 300 Kilometer entfernten Stadt Fujinomiya (Region Tokio) war mühsam: Katsumi Hasegawa arbeitete zunächst als Bauarbeiter, dann gründete er einen Pflegedienst. Inzwischen ist er froh über die Entscheidung zur Flucht, doch er kommt nicht mehr zur Ruhe. Heute kämpft gegen die Intransparenz von Politik und Atomlobby und für die betroffenen Kinder in der verstrahlten Region. 
Neuere Untersuchungen zeigen, dass 30 bis 40 Prozent der Kinder aus der Region um Fukushima Knoten und Pusteln in der Schilddrüse haben, berichtete Akiko Yoshida von der japanischen Sektion von „Friends of the Earth&quot;. Außerdem habe sich die Zahl von Krebs- und speziell Schilddrüsenerkrankungen deutlich erhöht. Der Umweltverband fordert von der Regierung sowie vom verantwortlichen Energieversorger TEPCO, den Gesundheitsschutz der Menschen und insbesondere der Kinder zu verbessern sowie die Entschädigungszahlungen von Betroffenen außerhalb der 20 km-Zone zu erhöhen. Die Organisation mahnt zugleich eine gesetzliche Regelung an, so dass die BürgerInnen selbst entscheiden können, ob sie den Raum um Fukushima verlassen oder nicht. 
Zur aktuellen Lage in Japan führte Akiko Yoshida weiter aus: Für Kinder liegt der erlaubte Strahlengrenzwert bei 20 Mikrosievert pro Jahr, in Tschernobyl lag er jedoch viel niedriger, bei 5 Mikrosievert. Im Moment sind in Japan nur zwei Atomkraftwerke am Netz, und es wurden innerhalb kürzester Zeit 20 Prozent Strom eingespart. Als Ausgleich wurden Gas-, Kohle- und Wasserkraftwerke hochgefahren. Japan nimmt sich ein Beispiel an Deutschland - im Juni 2012 wurde das EEG ebenfalls erfolgreich in Japan eingeführt; Sonnenstrom sowie Geothermie sollen nun verstärkt eingesetzt werden.
Warum sind nicht mehr Menschen nach der Explosion der Atomkraftwerke geflohen? Diese Diskussion über „Bleiben oder Flucht?“ spaltet die Menschen in ihren Familien und in den Betrieben, erzählte Hiroko Uehara. Sie ist Vorsitzende des im April 2012 gegründeten „Bür-germeisterrats für ein nuklearfreies Japan&quot;. Die landwirtschaftlichen und gemeinschaftlichen Strukturen erschweren das Wegziehen, ebenso wirtschaftliche Gründe. Und auch wenn 87 Prozent der 89.000 öffentlichen Bürger-Stellungnahmen den Atomausstieg forderten, siegte bei den Wahlen im Dezember 2012 doch erneut die alte und konservative Partei LPD, die den zuvor beschlossenen Atomausstieg nun wieder rückgängig machen will. Doch ist ihrer Ansicht das Zusammenleben mit Atomkraft in dem Erdbebenland Japan unmöglich. In diesen Tagen starten neue Anti-Atom-Kampagnen, um Druck auf die Regierung auszuüben. <br />Kurzvorträge&nbsp; von Arno Gottschalk, umwelt- und energiepolitischer Sprecher der SPD, sowie von Dr. Maike Schäfer, umweltpolitische Sprecherin der Grünen, rundeten die Beiträge aus Bremer Sicht ab.
Dank der hervorragenden Übersetzungsarbeit von Midori Kohl konnten nach den Vorträgen noch zahlreiche Nachfragen aus dem Publikum beantwortet werden, bevor Dieter Mazur, Vorsitzender des BUND Bremen, alle Zuhörer zum persönlichen Gedankenaustausch mit den japanischen Gästen am gemeinsamen Buffet einlud.
Rückfragen:<br />Katja Muchow, Tel. 0421-790020]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 08:44:00 +0100</pubDate>
			
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		</item>
		
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			<title>Verhexte Ferien und mehr in der BUND Kinderwildnis</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/verhexte-ferien-und-mehr-in-der-bund-kinderwildnis/</link>
			<description>In der ersten Osterferienwoche sind noch Plätze frei!
Die kleine Hexe kommt dieses Jahr vom 18. -...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Die kleine Hexe kommt dieses Jahr vom 18. - 22. März in die Kinderwildnis und geht mit ihrem Freund Abraxas und Kindern von 7 bis 12 Jahren draußen auf Entdeckungsreise. In dieser Woche brauen die Kinder Hexentränke, backen Kräuterbrot, üben Zaubertricks, streifen durch die Kinderwildnis und tanzen um das Hexenfeuer. Interessierte Kinder können sich noch bis Freitagnachmittag in der BUND Geschäftsstelle Am Dobben 44, 28203 Bremen oder unter Tel. 79 00 20 oder per E-Mail <link sabine.steinhausen@bund-bremen.net>sabine.steinhausen@bund-bremen.net</link> anmelden.</p>
<p class="MsoNormal">Zwei weitere spannende Veranstaltungen locken Kinder ab 5 Jahren und ihre Eltern in die Kinderwildnis: am 20. März von 16.30 bis 19 Uhr wird der Frühlingsanfang mit einem Kräutermahl in der Kinderwildnis gefeiert und am 27. März kochen Familien mit Kindern ab 5 Jahren von 16.30 bis 19 Uhr eine Wildkräutersuppe über dem Lagerfeuer. Bitte auch für diese Veranstaltungen unter 0421-79 00 20 anmelden.</p>
<p class="MsoNormal">Das BUND Kinderprogramm ist erschienen und als Broschüre in der Geschäftsstelle erhältlich oder <media 32748 - download "Datei herunterladen">hier</media> zum Herunterladen.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 15:17:00 +0100</pubDate>
			
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		</item>
		
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			<title>Geld und Personal in Fahrradverkehr umlenken - Verkehrsleistung von Radfahrern oft unterschätzt</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/geld-und-personal-in-fahrradverkehr-umlenken-verkehrsleistung-von-radfahrern-oft-unterschaetzt/</link>
			<description>Forderungen aus dem politischen Raum nach mehr Personal und Geld für den Radverkehr hat zu einer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Forderungen aus dem politischen Raum nach mehr Personal und Geld für den Radverkehr hat zu einer heftigen Diskussion geführt, in der sich vor allem Gegner dieser Pläne mit Kostenargumenten zu Wort melden. Dabei wird völlig unterschätzt, welche Verkehrsleistung das Fahrrad heute bereits erbringt. Über eine Million km fahren die BremerInnen mit dem Rad. Das spart 350.000 Autofahrten, und zwar täglich. Da Pkw durchschnittlich nur mit 1,3 Personen besetzt sind, ersetzen 5 Radfahrer etwa 4 Autos und schaffen damit auch Platz auf den Straßen! Darum ist es vernünftig, den Verkehrsträger Fahrrad mehr zu fördern. Das Fahrrad ist unabhängig von fossiler Energie, damit zukunftsfähig und umweltverträglich. Doch in der zuständigen Bremer Behörde gibt es derzeit für den Fahrradverkehr nur eine halbe Referentenstelle. Im Amt für Straßen und Verkehr ist es mindestens das 50fache. Der BUND hält daher eine Aufstockung&nbsp; bei Personal- und Finanzmitteln für den Radverkehr für dringend erforderlich.
Dagegen macht es weder ökologisch noch volkswirtschaftlich Sinn, weiter überproportional in Systeme zu investieren, die hohe versteckte Kosten verursachen. Und dazu gehört nun mal das Auto. Das Auto stößt Schadstoffe und Abgase aus, verursacht Unfälle, Klimaschäden und Verkehrslärm. Es erfordert viel mehr teure Infrastruktur als das vergleichsweise günstige Fahrrad. Straßen sind eben erheblich teurer als Radwege. „Es ist aber nicht so, dass die AutofahrerInnen alle Kosten, die sie verursachen, durch Steuern und Abgaben selbst aufbringen, wie oft behauptet wird“, so BUND-Geschäftsführer Martin Rode und weiter: „Im Gegenteil, denn durch den motorisierten Individualverkehr entstehen enorme gesellschaftliche Kosten.“ 
Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes betragen die externen Folgekosten für Umwelt und Gesundheit drei Cent pro Kilometer – vor allem durch die&nbsp; Emission von Luftschadstoffen wie Feinstaub und NO2, Treibhausgasen und durch Gesundheitsschäden (Dänische Studien gehen sogar von 15 Cent aus!). Beim Lkw liegen diese Kosten laut Umweltbundesamt im Schnitt bei mehr als 17 Cent pro Kilometer. Bei einer Verkehrsleistung von 7.171.000 km durch Pkw pro Tag und von 117.000 km/Tag durch Lkw entstehen so externe Kosten in Bremen in Höhe von rund 215.000 Euro durch Pkw und rund 20.000 Euro durch Lkw täglich, also zwischen 59 Mio. (bezogen auf 250 Arbeitstage) und bis zu 86 Mio. (bei 365 Tagen) Euro pro Jahr. 
Im Gegensatz dazu erzielt Fahrradfahren nach dänischen Berechnungen sogar einen gesellschaftlichen Gewinn von 16 Cent/km, v.a. durch die Gesundheitswirkung in Folge der körperlichen Bewegung. Außerdem ist das Rad in der Stadt auf Strecken bis zu 5 km meist sogar schneller als ein Pkw, denn dieser schafft in der Stadt durchschnittlich nur ca. 26 km/Stunde ohne Parkplatzsuche. Bremen ist schon heute die Fahrradgroßstadt in Deutschland. Zwar gibt es auch bei uns 427 Pkw/1000 Einwohner, aber mehr als doppelt so viele Fahrräder (916/1000 Einwohner) und die BremerInnen fahren mehr als doppelt so viel Rad wie vergleichbare andere deutsche GroßstädterInnen. Da liegt es nahe, die noch vorhandenen Potenziale auszuschöpfen denn immer noch entfallen bis zu&nbsp; 50% der Pkw-Fahrten auf Wegstrecken unter fünf Kilometer. Dieses Potenzial zu erschließen ist vergleichsweise günstig zu haben. Darum muss bei allen Straßenneu- und -umbauten grundsätzlich mitgedacht werden, wie dabei die Situation für den Radverkehr verbessert werden kann. 
<br />Rückfragen:<br />Dr. Georg Wietschorke<br />Tel. 0421-79 00 222]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 10:13:00 +0100</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Nicht-sägen bringt Segen! - Ab 1. März bis 30. September dürfen Gehölze nicht geschnitten werden</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/nicht-saegen-bringt-segen-ab-1-maerz-bis-30-september-duerfen-gehoelze-nicht-geschnitten-werden/</link>
			<description>Manche tun es auch noch im späten April, obwohl sie es schon lange nicht mehr dürfen: Sie schneiden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Manche tun es auch noch im späten April, obwohl sie es schon lange nicht mehr dürfen: Sie schneiden Bäume, Büsche oder Hecken in ihrem Garten ab. „Viele Leute wissen einfach immer noch nicht, dass dies seit 2010 nach Paragraph 39 des neuen Bundesnaturschutzgesetzes verboten ist. Danach ist der Gehölzschnitt vom 1. März bis 30. September nicht mehr erlaubt. Mit dieser Regelung sollen vor allem Vögel geschützt werden, aber auch Schmetterlinge, Hummeln und Bienen profitieren davon“, erläutert Jörn Hildebrandt, BIOLOGE&nbsp; beim BUND Bremen.
Das Gehölzschnitt-Verbot bezieht sich auf nahezu alle Flächen, die außerhalb von Wäldern liegen. In ihnen ist es über diesen langen Zeitraum generell verboten, Gehölze aller Größen – von der hohen Eiche bis zur winzigen Buchsbaumhecke - abzuschneiden oder bis auf den Wurzelstock zurückzuschneiden. Unterbunden werden soll vor allem ein Radikalschnitt – denn schonende Form- und Pflegeschnitte sind auch weiterhin erlaubt.
„Das Schnittverbot soll unseren gefiederten Mitgeschöpfen im Garten endlich Ruhe und Sicherheit bringen“, sagt Jörn Hildebrandt. „Denn Gärten in Großstädten können wahre Oasen für die Vogelwelt bieten, wenn sie groß, struktur- und artenreich sind.“ Jede Säge sorgt für Unruhe, wenn Vögel gerade ihre Nester bauen, auf ihren Eiern sitzen oder die Jungvögel füttern – im Extremfall kann durch den Gehölzschnitt die Brut komplett vernichtet werden. Außerdem gehen mit dem Schnitt häufig viele Blüten verloren – wichtige Nektar-Kraftquelle für Insektenarten fallen dann aus.
Doch auch bei diesem relativ neuen Gesetz bestätigen Ausnahmen die Regelung: Nach dem 1. März dürfen die sogenannten Kurzumtriebsplantagen weiterhin geschnitten werden – das sind Flächen, auf denen nachwachsende Rohstoffe wie Pappeln oder Weiden produziert werden, um in kurzer Zeit Holz zu liefern. Ausgenommen sind auch Gartenbauflächen oder Erwerbsgärtnereien. Schließlich muss weiterhin die Verkehrssicherheit gewährleistet werden, so dass durchaus Äste abgesägt werden dürfen, wenn sie in der Nähe einer Straße oder eines Weges abzubrechen drohen. Auch Bauvorhaben, bei denen nur in geringem Ausmaß Gehölze beseitigt werden müssen, fallen unter die Ausnahmeregelung.
Vor allem Grundstücksbesitzer und Kleingärtner sind also vom neuen Paragraphen im Bundesnaturschutzgesetz betroffen. Doch wenn ab März die Säge liegen bleiben muss, ist dies für Vogel- wie Insektenwelt ein wahrer Segen.
Rückfragen: Georg Wietschorke, 7900222]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 10:08:00 +0100</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>A20 Teil des „Dusseligen Dutzend“</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/a20-teil-des-dusseligen-dutzend/</link>
			<description>Eine Auflistung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mit dem Titel „Das dusselige...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine Auflistung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mit dem Titel „Das dusselige Dutzend“ dokumentiert eine Serie umweltschädlicher und verkehrstechnisch sinnloser Straßenbauprojekte aus ganz Deutschland. Alle zwölf Projekte sind laut BUND überteuert, überdimensioniert, beseitigen keinerlei Engpässe, würden aber zu massiven Schäden an der Natur führen.
Mit dabei die Küstenautobahn A20 / A22. Sie soll von Westerstede 200km lang quer durch das nördliche Niedersachsen bis nach Bad Segeberg in Schleswig-Holstein verlaufen. Die Weiterführung der A20 ist überflüssig, unökologisch und nicht bezahlbar. Ihre völlig neue Trasse würde durch einen verkehrsarmen, unzerschnittenen Raum geführt. Europarechtlich geschützte Natura 2000-Gebiete (FFH- und Vogelschutzgebiete) sowie andere naturschutzfachlich bedeutsame Bereiche und Biotopverbünde werden von der A20 bedroht. Die Planung widerspricht auch dem EU-Ziel, Verkehr von der Straße auf See zu verlagern. Auch verkehrstechnisch ist die Trasse widersinnig, denn die in 50 Kilometer Abstand parallel laufende A1 ist kürzlich durchgehend sechsspurig ausgebaut worden. „Mit der A20 werden die falschen Prioritäten hinsichtlich der Seehafenhinterlandverkehre gesetzt“, so Martin Rode, Geschäftsführer des BUND Bremen. „Zur Bewältigung des Güteraufkommens bedarf es Lösungen die mehr Verkehr auf Schiff und Schiene verlagern. Es wird Zeit die Alternativen zur A20 ernsthaft zu prüfen“, so Rode weiter.
Sinnvollere Alternativen zur A20 stehen bereit: Insbesondere muss der Containerverkehr der deutschen Seehäfen (auch des neuen Jade-Weser-Ports) auf die Schiene verlagert werden. Auch die Kapazität des Schienengüterverkehrs kann erhöht werden. Derzeit werden nur rund 17% aller Güter auf der Schiene transportiert, fast 80% auf der Straße. Die A20 ist ein Teil von zwölf bundesdeutschen Versuchen, Steuergeld für den Straßenbau zu verschwenden – ohne ein Verkehrsproblem zu lösen und gleichzeitig die Natur zu zerstören. In der Region&nbsp; stößt das Vorhaben auch deshalb auf massiven Widerstand von Betroffenen.
Um Fehlplanungen und Intransparenz bei der Bundesstraßen- und Autobahnplanung anzuprangern, startete der BUND jetzt eine Kampagne mit dem Titel “Mobil statt verplant”. Betroffene sollen mobilisiert werden, gegen unsinnige Verkehrsprojekte Einspruch zu erheben.&nbsp; Grafiken des „Dusseligen Dutzends“ und weitere Informationen zum Bundesverkehrswegeplan finden Sie im Internet zum Download unter: <link http://www.mobil-statt-verplant.de/verplant>www.mobil-statt-verplant.de/verplant</link>&nbsp; 
<ul><li><media 32377 - download "Datei herunterladen">Hintergrundpapier „Das dusslige Dutzend“ mit Karte als PDF</media></li><li><media 32376 - download "Datei herunterladen">Hintergrundpapier Neue Grundkonzeption des Bundesverkehrswegeplans 2015. Kritik und Alternativen zum Entwurf des Bundesverkehrsministeriums</media></li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Feb 2013 11:31:00 +0100</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">24238 at http://www.bund-bremen.net/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Breites Bündnis fordert Stopp des Planverfahrens für größtes Klimakiller-Projekt in  Niedersachsen</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/breites-buendnis-fordert-stopp-des-planverfahrens-fuer-groesstes-klimakiller-projekt-in-niedersachs/</link>
			<description>Breites Bündnis fordert Stopp des Planverfahrens für größtes Klimakiller-Projekt in  Niedersachsen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Beginn der Öffentlichkeitsbeteiligung im Bebauungsplanverfahren für DOW-Kohlekraftwerk /<br />Protestaktion mit CO2-Wolke vor Stader Rathaus/ Energiewende-Vorzeigeprojekt für industrielle Stromerzeugung in Stade möglich</b> 
Zum Auftakt der Öffentlichkeitsbeteiligung im Bebauungsplanverfahren für das vom Chemieriesen DOW geplante Steinkohlekraftwerk im niedersächsischen Stade bestärkt ein breites Bündnis verschiedener Organisationen seine Kritik an dem energie- und klimapolitisch unverantwortlichen Projekt. Unter dem Motto „Energiewende Know-how statt Kohleschmutz der DOW“ protestieren die Umweltverbände BUND, Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace und NABU gemeinsam mit lokalen Bürgerinitiativen und dem Bündnis klima-allianz deutschland vor dem Stader Rathaus mit einer riesigen, symbolischen CO2-Wolke gegen das geplante Kohlekraftwerk und fordern die Einstellung des Verfahrens durch den Stader Rat.
„Mit bis zu 5 Millionen Tonnen CO2 jährlich würde das DOW-Kohlekraftwerk die<br />Treibhausgasemissionen der Region auf einen Schlag mehr als verzehnfachen“, kritisiert <b>Silke Hemke</b>, Sprecherin des Kreisverbands Stade des BUND. Es sei nicht nachvollziehbar, dass die Stadt Stade das größte Klimasünder-Projekt Niedersachsens unterstütze und damit die eigenen Klimaschutzbemühungen zunichtemache. 
Mit dem Bauleitplanverfahren soll dem Chemiekonzern DOW auf dem Werksgelände der Bau eines Kohlekraftwerks mit einer elektrischen Leistung von 920 Megawatt ermöglicht werden. Bis zu zwei Drittel des erzeugten Stroms will die DOW selber nutzen.<b> Holger Becker</b>, Energieexperte der Greenpeace-Gruppe in Hamburg, betont: „Wenn im windreichen Norden einer der größten industriellen Stromverbraucher jetzt in ein neues Kohlekraftwerk mit einer Betriebsdauer vor 40 Jahren und länger investiert, wäre dies ein herber Rückschlag für Klimaschutz und Energiewende.“ Klimafreundliche Innovationen in Stade wären auf Jahrzehnte verbaut.
Aus Sicht von <b>Jürgen Quentin</b>, Energieexperte der Deutschen Umwelthilfe, geht es völlig an der Realität vorbei, dass das DOW-Kraftwerk als herausragend, besonders effizient und umweltfreundlich schöngeredet werde. „Der vermeintlich hohe Gesamtwirkungsgrad von 60 Prozent ist keinesfalls einzigartig, sondern wird von vergleichbaren Kraftwerksbauten mit Kraft-Wärme-Kopplung teilweise sogar noch übertroffen. Moderne Gaskraftwerke erreichen seit Mitte der 1990er-Jahre Brennstromnutzungsgrade von mehr als 80 Prozent“, betont Quentin. Für den Energieexperten ist es höchst fraglich, ob die Eigenstromerzeugung mit Steinkohle angesichts fallender Börsenstrompreise überhaupt noch Vorteile biete. „Allein in den letzten drei Jahren sind acht Steinkohlekraftwerksprojekte mangels Wirtschaftlichkeit abgeblasen worden, vier davon entlang der Unterelbe. Die DOW sollte ihre Planung nochmals grundlegend überdenken“, so Quentin. 
Auch <b>Adolf Meyer</b>, Sprecher der Bürgerinitiative Stade - Altes Land, gibt zu bedenken, dass sich derzeit die Bedingungen am Energiemarkt grundlegend ändern. Nur hochflexible und CO2-arme Kraftwerke leisten einen sinnvollen Beitrag zur Energiewende und können auch langfristig Arbeitsplätze sichern.“ Die DOW müsse zudem endlich ihre Effizienzpotentiale nutzen. Mit dem Einsatz modernerer Verfahren bei der Chlorelektrolyse ließe sich der Strombedarf des Stader Werks noch erheblich senken, betont Meyer. 
Für <b>Daniela Setton</b>, Referentin für Energiepolitik des Bündnisses klima-allianz deutschland, ist die Diskussion in Stade ist völlig verfehlt. Ein durch die teilweise Mitverbrennung von Wasserstoff und Biomasse aufgepepptes Kohlekraftwerk werde als technologisches Wunderwerk angepriesen, während die eigentlichen Innovationspotentiale des Standorts Stade völlig außer Acht gelassen würden. „In Stade bieten sich optimale Voraussetzungen, um ein bundesweites Vorzeigeprojekt zur industriellen Energieversorgung als Positivbeispiel der Energiewende zu entwickeln. Die Erweiterung des neuen Gaskraftwerks könnte zusammen mit intelligentem Lastmanagement und der sog. Powerto-Gas Technologie eine zentrale Rolle spielen.“ Das neue Wasserstoffprojekt zur Speicherung von „Windstrom“ sei ein Schritt in die richtige Richtung, aber aufgrund der fehlenden Verknüpfung an die Energieversorgung des Dow-Werks nicht zu Ende gedacht, so Setton.<b>Niels </b>
<b>Peter Rühl</b>, Sprecher der Bürgerinitiative Haseldorfer Marsch, weist darauf hin, dass mit der Kohleverstromung große Mengen an Feinstäuben und Schwermetallen wie Quecksilber und Blei Menschen und Umwelt im Großraum Stade gefährden. Die auf der schleswig-holsteinischen Elbseite gelegene Haseldorfer Marsch, mit ihren Wohn-, Naturschutz- und Obstanbauflächen, sei von den Giftstoffen besonders betroffen, da sie in Hauptwindrichtung der Schornsteinfahne liege. „Gegen die zusätzliche Gefährdung unserer ohnehin schon vorbelasteten Region werden wir uns zur Wehr setzen. Wir sind nicht grundsätzlich gegen ein Kraftwerk für die DOW, fordern aber eine umwelt- und gesundheitsverträgliche Energieerzeugung ohne Feinstaub und daran anhaftende hochgiftige Schwermetalle und Dioxine“, so Rühl.
Bis zum 25. März 2013 können Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der&nbsp; Öffentlichkeitsbeteiligung schriftlich gegen das Bauplanverfahren für das Kohlekraftwerk bei der Stadt Stade eine Einwendung einreichen. Hierzu bieten wir auf der Website <link http://www.stade-zukunftsfaehig.de>www.stade-zukunftsfaehig.de</link> Hilfestellungen und Argumente an, aus denen individuelle Einwendungen zusammengestellt werden können und eine Unterschriftenliste zum Download bereitsteht.
Ab 13.00 Uhr bieten wir Ihnen Fotos der Aktion unter <link http://www.stade-zukunftsfaehig.de>www.stade-zukunftsfaehig.de</link>
<b>Für Rückfragen:</b>
<b>Silke Hemke</b>, BUND Kreisverband Stade<br />Tel: 04141-62822<br />E-Mail: <link hkh@bund.stade.net>hkh@bund.stade.net</link>
<b>Jürgen Quentin</b>, Deutsche Umwelthilfe<br />Mobil: 0151-14563676<br />E-Mail: <link quentin@duh.de>quentin@duh.de</link>
<b>Holger Becker</b>, Greenpeace Hamburg,<br />Mobil: 0160-95338457<br />E-Mail: <link holger.becker@greenpeacehamburg.de>holger.becker@greenpeacehamburg.de</link>
<b>Daniela Setton</b>, klima-allianz deutschland,<br />Mobil: 0179-7102094<br />E-Mail: <link setton@klima-allianz.de>setton@klima-allianz.de</link>
<b>Niels Peter Rühl</b>, Bürgerinitiative Haseldorfer Marsch,<br />Tel.: 04129-1033
<b>Adolf Meyer</b>, Bürgerinitiative Stade-Altes Land<br />Mobil: 0170 -1072984]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 09:17:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Bremer Amtstuben mit 100% Recyclingpapier als Vorreiter - BUND sieht erheblichen Nachholbedarf bei vielen Bremer Unternehmen</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/bremer-amtstuben-mit-100-recyclingpapier-als-vorreiter-bund-sieht-erheblichen-nachholbedarf-bei-v/</link>
			<description>2011 lag die Bremer Verwaltung beim Recyclingpapiereinsatz mit unter 60% noch weit abgeschlagen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[2011 lag die Bremer Verwaltung beim Recyclingpapiereinsatz mit unter 60% noch weit abgeschlagen hinter 100%-Städten wie Essen, Oldenburg und Wilhelmshaven. Dies zeigt der ganz aktuelle Papieratlas des Bundesumweltministeriums, der die Recyclingpapierquoten von Städten erfasst und in einem Wettbewerb dann die Besten auszeichnet. Beispielsweise verwendet Essen als Mitglied der Spitzengruppe. schon seit 2008 ausschließlich Recyclingpapier. Bremens öffentliche Verwaltung hat Mitte 2012 die Beschaffung auf 100 % Recyclingpapier umgestellt und könnte jetzt beim Wettbewerb als „Newcomer“-Stadt in die Spitzengruppe aufschließen.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Bremen (BUND) begrüßt diese längst fällige Entwicklung, denn für die Produktion von Recyclingpapier wird nur Altpapier und kein Frischholz benötigt. „Außerdem wird nur halb so viel Energie und sogar nur ein Drittel des Wassers gebraucht wie zur Herstellung von Frischfaserpapier“ stellt Klaus Prietzel, Vorsitzender des BUND Bremen fest. Außerdem stammt das Holz für Frischfaserpapier zu ca. 17 % immer noch aus Urwäldern in den Tropen, aber auch aus Sibirien und Kanada. Die oft flächenhafte Abholzung von jahrhundertealten Urwaldbäumen für die Papierproduktion beschleunigt den Klimawandel und trägt zum weltweiten Artensterben bei. „Die Spitze dieses Wahnsinns ist, dass unsere Supermarktregale immer noch voll mit weißem Frischfasertoilettenpapier sind und wir uns dreilagig mit abgeholztem Urwald den Hintern abwischen“ empört sich Klaus Prietzel.
Erheblichen Nachholbedarf sieht der BUND aber bei Bremens Wirtschaft und Verbänden. Eine stichpunktmäßige Befragung von 17 großen Bremer Papierverwendern zeigte von der Arbeitnehmerkammer bis zu den Stahlwerken, dass bisher offenbar nur wenige wie z.B. Eurogate/BLG ernsthaft an diesem Punkt der öffentlichen Verwaltung nacheifern. Die Meisten setzen allenfalls teilweise Recyclingpapier ein oder sind nicht auskunftsbereit. Für Flyer und Broschüren und für Kopien und Ausdrucke werden Frischfaserprodukte verwandt. 
Dabei gibt es sachlich bei fast allen Anwendungszwecken keinen Grund mehr gegen eine ausschließliche Nutzung von Recyclingpapier. Die Ausreden, dass Drucker und Kopierer nicht mit Recyclingpapier klar kämen oder dass das Papier optisch unansehnlich wäre, zählen nicht mehr. Recyclingpapier gibt es inzwischen in sehr hoher Qualität und bis zu hundertprozentigem Weißegrad, so dass es weder optisch noch technisch Probleme gibt. Bei der Beschaffung von Recyclingpapier sollte allerdings auf die Label geachtet werden, da bei vielen Frischfaserpapieren eine gewisse Irreführung mit Pseudo-Umweltlabeln stattfindet. 
Die Sicherheit für hundertprozentiges Recyclingpapier bietet beispielsweise die Kennzeichnung mit dem Blauen Engel der Jury Umweltzeichen. Auch preislich ist Recyclingpapier mittlerweile voll konkurrenzfähig, die bremische Verwaltung erhofft sich sogar durch den neu organisierten Einkauf erhebliche Einsparungen. „Was die öffentliche Verwaltung kann, dürfte doch für die Wirtschaft kein Problem sein“ folgert Klaus Prietzel und appelliert an alle Papier-Anwender, ihre Beschaffungspraxis zu überprüfen und jetzt Bremen rundum zur 100%“-Recycling-Stadt zu machen.
Für weitere Informationen: Dr. Mareile Timm, <link mareile.timm@bund-bremen.net>mareile.timm@bund-bremen.net</link>, 79 00 244.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 10:33:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Umweltverbände stellen Norddeutsches Manifest für umweltverträgliche Verkehrskonzepte statt Küstenautobahn vor</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/umweltverbaende-stellen-norddeutsches-manifest-fuer-umweltvertraegliche-verkehrskonzepte-statt-kuest/</link>
			<description>In jüngerer Zeit haben sich die schlechten Erfahrungen mit unterschätzen Kosten für Großprojekte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[In jüngerer Zeit haben sich die schlechten Erfahrungen mit unterschätzen Kosten für Großprojekte gehäuft. Frühzeitige Kostentransparenz und -ehrlichkeit hätten viele unangenehme Überraschungen ersparen können. Im Bundesverkehrsministerium wird derzeit ein neuer Ansatz der Bewertung von Projekten für den Bundesverkehrswegeplan 2015 erarbeitet, der stärker auf den tatsächlichen Nutzen von Verkehrsprojekten abhebt und mögliche Umweltschäden deutlicher berücksichtigen soll. <br />&nbsp;<br />Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen soll das geplante Großprojekt &quot;Küstenautobahn A 20&quot; in Schleswig-Holstein und Niedersachsen erneut auf den Prüfstand gestellt werden.<br />&nbsp;<br />Das fordern die Gegner der geplanten Küstenautobahn A 20 in Schleswig-Holstein und Niedersachsen gemeinsam mit dem Landesnaturschutzverband Schleswig-Holstein, dem BUND, Landesverbände Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen, dem NABU, Landesverband Niedersachsen, dem VCD, der Schutzgemeinschaft ländlicher Raum Nord-West und der Initiative &quot;Eisenbahn statt Autobahn&quot; in ihrem &quot;Norddeutschen Manifest für umweltverträgliche Verkehrskonzepte statt Küstenautobahn&quot;.<br />&nbsp;<br />In dem Manifest fordern die beteiligten Organisationen und Verbände ein Umsteuern hin zu einer klima- und umweltfreundlichen Verkehrspolitik. Die Förderung regionaler Produktions- und Handelskreisläufe soll die regionale Wirtschaft stabilisieren. Für das Projekt A 20 wird eine Neubewertung auf Basis überprüfbarer Verkehrsprognosen und transparenter Kostenberechnungen gefordert. Außerdem sollen die A 20-Planungen bis zur Offenlegung einer belastbaren, rechtsverbindlichen Finanzierung des Elbtunnels gestoppt werden.
Uwe Schmidt 
Pressesprecher des Koordinationskreises der Initiativen und Umweltverbände gegen die A22/A20

<b>Norddeutsches Manifest<br />für umweltverträgliche Verkehrskonzepte statt Küstenautobahn</b>
<b>Präambel<br /></b>Wir alle wissen, dass die Ressourcen, die unseren Wohlstand ausmachen, endlich sind.
Wir alle wissen, dass unser Leben bisher vielfach auf Schulden begründet ist, an denen noch<br />unsere Ururenkel zu tragen haben werden.
Wir alle wissen, dass rücksichtslose Ausbeutung der Natur die biologische Vielfalt und die<br />dauerhafte Leistungsfähigkeit landwirtschaftlicher Nutzflächen gefährdet und damit die<br />Lebensgrundlage auch nachfolgender Generationen aufs Spiel setzt.
Wir alle wissen, dass der ungezügelte Energieverbrauch durch die Veränderung des Klimas<br />jetzt schon Völker in weiten Teilen der Welt bedroht und auch unsere Deichsicherheit hier in<br />der Norddeutschen Tiefebene in naher Zukunft vor große Herausforderungen stellen wird.<br />Und wir wissen alle, dass die Straße mit weitem Abstand der klima- und umweltschädlichste<br />Verkehrsträger ist.
Deshalb müssen wir <b>J E T Z T</b> überall da umsteuern, wo ein „Weiter so“ in die falsche<br />Richtung führt. 
Das gilt vordringlich für den Verkehrssektor.<br />Aus diesem Grund fordern wir:
<ol><li>Stopp aller Verkehrsprojekte, die den Transport von Gütern auf die Straße verlegen.</li><li>Gütertransporte aus norddeutschen Häfen in die osteuropäischen, skandinavischen<br />und Benelux-Staaten gehören ausschließlich auf das Seeschiff.</li><li>Gütertransporte auf Langstrecken grundsätzlich auf Schiene oder Schiff verlagern.</li><li>Für vorhandene Straßen gilt: Instandhaltung und ggf. bedarfsgerechter Ausbau zur<br />Behebung von Engpässen, kein Neubau.</li><li>Förderung regionaler Produktions- und Handelskreisläufe zur langfristigen<br />Stabilisierung der regionalen Wirtschaft.</li><li>Das Projekt A 20 auf Basis aktualisierter, überprüfbarer Prognosen und transparenter<br />Kostenberechnungen volkswirtschaftlich neu bewerten.</li><li>Stopp der A 20-Planung mindestens bis zur Offenlegung einer belastbaren,<br />rechtsverbindlichen Finanzierung des Elbtunnels.</li></ol>
22. Februar 2013
<br />Das Manifest zur Küstenautobahn A 20 wird getragen von
Koordinationskreis der Initiativen und Umweltverbände gegen die A 20, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)&nbsp;Landesverband Bremen, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Niedersachsen, NABU Niedersachsen, LNV, VCD, Schutzgemeinschaft ländlicher Raum Nord-West e.V., Initiative EsA
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 09:38:00 +0100</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">24227 at http://www.bund-bremen.net/</guid>
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