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		<title>BUND</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 11:19:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>ÖPNV Qualität im Bremer Süden dringend verbesserungsbedürftig – BUND befürwortet Erweiterungsplanungen für die Straßenbahnlinien 1 und 8</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/oepnv-qualitaet-im-bremer-sueden-dringend-verbesserungsbeduerftig-bund-befuerwortet-erweiterungs/</link>
			<description>Die Straßenbahnlinien 1 und 8 sollen nach Planung der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) über das Roland...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Straßenbahnlinien 1 und 8 sollen nach Planung der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) über das Roland Center hinaus nach Huchting und ins Bremer Umland erweitert werden. Nach Ansicht des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Bremen ist die als Verlängerung Süd bekannte Anbindung Huchtings und vor allem die Anbindung des Umlandes eine wichtige Maßnahme, zur Stärkung des gesamtstädtischen öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). &quot;Die zügige Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs muss den Großraum Bremen im Blick haben. Nur so lässt sich die Qualität des ÖPNV entscheidend weiter verbessern. Die Verlängerung Süd erfüllt diesen Anspruch, Bremen und Umland werden davon profitieren&quot;, so Klaus Prietzel, Vorsitzender des BUND. 
&quot;Eine attraktive ÖPNV-Anbindung der Gemeinden Stuhr und Weyhe an die Stadt ist zwingend erforderlich. Die Stadteile Huchting und Grolland sehen sich einem enormen Pendlerverkehr aus dem südlichen Umland ausgesetzt. Verschärft wird dieses Problem durch den Schwerlastverkehr von und zum Güterverkehrszentrum insbesondere bei schlechter Verkehrslage im LKW-Führungsnetz&quot;, ergänzt BUND-Geschäftsführer Martin Rode. Die Erweiterung der Linie 8 ist geeignet die heutigen Pendlerverkehre zukünftig vom Auto auf den ÖPNV zu verlagern. Begünstigt wird diese Entwicklung durch die steigenden Spritpreise. Das Autofahren wird teurer, das ist sicher. Ein gut ausgebauter und attraktiver ÖPNV kommt umsteigewilligen Autofahrern entgegen. 
Weniger Autos bedeuten auch weniger Abgase und weniger Verkehrslärm in Huchting und damit steigt die Lebensqualität im Stadtteil für alle Bewohner. Die stark befahrene Kirchhuchtinger Landstraße wird entlastet. Damit bietet sich die Möglichkeit zur Umgestaltung. So könnten Bereiche zum Beispiel als Begegnungszonen neu gestaltet werden. 
Durch alternative Bauausführungen, z.B. einen Bauzug statt Baustraßen und eine streckenweise eingleisige statt zweigleisige Führung der Straßenbahn, lassen sich nach Ansicht des BUND die erwarteten Eingriffe in die Natur deutlich reduzieren. Solche anwohnerverträglichen Möglichkeiten müssen im Rahmen des übergeordneten Gesamtziels, das ÖPNV Angebot zu verbessern und qualitativ aufzuwerten ausgeschöpft werden. Das zukünftige Gesamtangebot des ÖPNV muss dabei innerhalb Huchtings qualitativ dem derzeitigen Ringbusverkehr entsprechen. 
Der Streit um die Verlängerung Süd muss jetzt ein Ende finden. Nach Einschätzung des BUND würde ein Verzicht auf die Verlängerung Süd oder eine Neuplanung der Straßenbahn-Trassierung innerhalb Huchtings die Lösung der örtlichen Verkehrsprobleme auf unbestimmte Zeit verschieben. Bei weiterer zeitlicher Verzögerung droht nämlich auch der Verlust der Kofinanzierung aus den vom Bund bereitgestellten Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes in Millionenhöhe und damit das vollständige Projekt-Aus. Zudem entstünden im Fall eines Verzichts auf den Ausbau der Linie 8 Konventionalstrafen für Planungsarbeiten auf niedersächsischem Gebiet, die dann vom Land Bremen an niedersächsische Gemeinden zu entrichten wären. 
Rückfragen: Martin Rode, 0421-790020]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 11:19:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Windenergie regional denken und planen</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/windenergie-regional-denken-und-planen/</link>
			<description>Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Bremen begrüßt die Absicht des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[BUND zur dritten Bremer Windkraftausbauplanung - Windenergie regional denken und planen
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Bremen begrüßt die Absicht des Umweltressorts, die Bremer Windenergieausbauplanung fortzuschreiben. Nachdem die beiden ersten, von der Bürgerschaft beschlossenen Windkraftpläne weitgehend umgesetzt sind, wird es allerdings immer schwieriger geeignete Standorte ausfindig zu machen. &quot;Wir sind überzeugt davon, dass es wenig Sinn macht, Einzelanlagen zu genehmigen. Vielmehr muss zunächst eine auch mit den Umweltverbänden abgestimmte Gesamtplanung vorliegen&quot;, betont BUND-Geschäftsführer Martin Rode. &quot;Dabei sollte wie zuvor auch ein Konsens zwischen Klima- und Naturschutz angestrebt werden.&quot; 
Die Beschränkung der Betrachtung auf die engen Grenzen des Stadtstaates Bremen hilft dabei nur noch bedingt weiter. BUND-Vorsitzender Klaus Prietzel bezieht das Bremer Umland mit ein: &quot;Wir müssen eine 100% Erneuerbare Energien-Region werden, bei der Stadt und (Um-)Land zusammen gedacht werden. Das ist ehrgeizig, aber möglich. Windkraft spielt dabei eine Schlüsselrolle. Deshalb sind die Umlandgemeinden auch bei der Ausbauplanung einzubeziehen.&quot; 
Beim weiteren Windkraftausbau in Bremen muss nach Auffassung des BUND eine Prioritätenrangfolge eingehalten werden. Primär muss es um den Ausbau auf Hafen- und Gewerbestandorten und entlang von Schnellstraßen gehen, da dort Windkraft meist keine zusätzliche Belastung für Mensch und Natur darstellt. Dann gilt es, an geeigneten Standorten durch Repowering alte durch neue leistungsstarke Anlagen zu ersetzen. Schließlich ist es sinnvoll, Windkraft als Zwischennutzung in solchen Bereichen vorzusehen, die auf lange Sicht für bauliche Entwicklungen vorgesehen sind. Dies gilt insbesondere für die Arberger Marsch. Einen weiteren Windkraftausbau im Außenbereich von Bremen sieht der BUND dagegen als konfliktträchtig an. Völlig abwegig ist der Neubau von Windkraftanlagen auf Rastplätzen des Zwergschwans, wie dieses bei einem der vom Umweltressort vorgeschlagenen Standorte der Fall ist. 
Rückfragen:Martin Rode, Tel. 0421-790020]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 07:51:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
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			<title>nature scouts erkunden die Weser</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/nature-scouts-erkunden-die-weser/</link>
			<description>Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) Lv. Bremen lädt am Dienstag, den 8. Mai von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) Lv. Bremen lädt am Dienstag, den 8. Mai von 16.30 bis 19 Uhr Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren ein, die Weser einst und jetzt zu erkunden. Sie ist einfach immer da, die Weser. Und sie war nicht immer so, wie sie heute ist. Wie war sie früher? Was bedeutet sie uns jetzt und wie sollte sie in Zukunft sein? Das wollen die nature scouts des BUND herausfinden. Das Multimedia-Weser-Quiz und eine GPS-Tour sind für interessierte 13-15-jährige vorbereitet. Das Treffen ist der erste Workshop-Termin von „2beoutside“, dem neuen Jugendprojekt des BUND. Treffpunkt ist im BUND-Haus, Am Dobben 44. Darauf folgen vier weitere Workshop-Treffen bis zum 10. Juli 2012. Das Angebot ist kostenlos.
<span style="FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; FONT-SIZE: 11pt; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-language: EN-US; mso-fareast-theme-font: minor-latin; mso-ansi-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">Bei „2beoutside“ bestimmen die Jugendlichen mit, was sie draußen machen wollen. Jedes Treffen hat ein anderes Schwerpunktthema und führt zu einem neuen Ort in Bremens Natur und Umwelt. Zum Abschluss erhält jede/r Teilnehmende einen nature scout-Ausweis. Es sind noch Plätze frei. Anmeldung und Info unter: <link http://www.2beoutside.de/>www.2beoutside.de</link></span>
<span style="FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; FONT-SIZE: 11pt; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-language: EN-US; mso-fareast-theme-font: minor-latin; mso-ansi-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA"></span>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 11:07:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
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			<title>Landart und Gemüse in der BUND-Kinderwildnis</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/landart-und-gemuese-in-der-bund-kinderwildnis/</link>
			<description>Endlich sind sie da! Neue Hochbeete sowie ein wieder hergestelltes Rundbeet zieren seit März 2012...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Endlich sind sie da! Neue Hochbeete sowie ein wieder hergestelltes Rundbeet zieren seit März 2012 die BUND-Kinderwildnis und haben den bestehenden Gartenbereich vergrößert. 
Der BUND weiht diesen mit interessierten kleinen Hobbygärtnern der Neustadt am Donnerstag, den 10. Mai zwischen 16.30 und 18 Uhr ein. Gemeinsam werden die neuen Gartenbereiche bepflanzt. Das &quot;Abenteuer Garten&quot; kann beginnen. Neben dem Ansäen von Super-Sonnenblumen, leuchtend gelben Kürbissen und Möhren sowie schönen Blumen können die Kinder fantasievolle Landart-Kunstwerke in der BUND Kinderwildnis schaffen. Für den großen Start in die Gartensaison sind alle interessierten Kinder zwischen 6 und 12 Jahren eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos, da das Projekt von der Stiftung Aktion Mensch und hanseWasser gefördert wird. Material für die Landart-Kunstwerke sowie das Saatgut werden gestellt. Wer Gefallen an der Gartenarbeit bekommen hat, kann das Wachsen und Gedeihen der Pflanzen anschließend wöchentlich jeden Donnerstag zwischen 16.30 und 18 Uhr erleben. 
Informationen und Anmeldung beim Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Bremen e.V. unter Tel: 79 00 20.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 11:02:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
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			<title>Schülerinnen untersuchen Stromfresser und Wasserverbraucher</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/schuelerinnen-untersuchen-stromfresser-und-wasserverbraucher/</link>
			<description>Zukunftstag beim BUND Bremen: Energie- und Wassersparen – Experimente, Tipps und Tricks</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zukunftstag beim BUND Bremen: Energie- und Wassersparen – Experimente, Tipps und Tricks
Was bedeutet „virtuelles Wasser“? Wie funktioniert ein Thermostat oder eine Kläranlage? Ab wann ist der Stromverbrauch im eigenen Hause zu hoch? Wozu sind Luxmeter da? Solche und ähnliche Fragen stellten sich die 14 Mädchen an ihrem Zukunftstag beim BUND Bremen. Nach einer kurzen allgemeinen Vorstellung der Arbeit in der Geschäftsstelle des BUND Bremen konnten sie diesen Fragen an acht Versuchsstationen zum Thema Energie- und Wassersparen auf den Grund gehen. Das Experimentieren an den Versuchsstationen machte den Schülerinnen sichtlich Spaß. An einer Station konnte die Funktionsweise des Thermostatventils untersucht werden und ein Mädchen erklärt, wozu ein Thermostatventil da ist: &quot; Im Thermostat ist ein Temperaturregler und wenn die Temperatur erreicht ist, schließt sich das Ventil wieder.“ „Wenn man das Fenster auflässt und die Heizung an ist, öffnet sich das Ventil und es geht viel Heizenergie verloren“, folgerte ihre Partnerin ganz richtig. <br />Als weiterer Versuch wurden mit dem Luxmeter die Helligkeit von Glühlampen, Energiesparlampen und LEDs gemessen. Die Mädchen stellten u. a. fest, dass eine Glühlampe im Vergleich zu einer LED-Lampe ein Mehrfaches an Energie verbraucht. Der Versuch mit Strommessgeräten führte ebenfalls zu einigen wichtigen Erkenntnissen. So stellte Marisa fest: „Wenn der Fernseher an ist, verbraucht er 60 Watt und wenn er im Stand-by ist, verbraucht er immer noch 12 Watt, nur wenn der Schalter ganz aus ist, verbraucht er gar nichts“. <br />In der Abschlussrunde konnten die Versuchsergebnisse vertieft und weitere Fragen geklärt werden. Dabei wurde auch schon weiter in die Zukunft gedacht und Handlungsempfehlungen zum Energie- und Wassersparen gegeben. Das Fazit des Zukunftstags beim BUND von Sarah war: „Mir hat es sehr gut gefallen hier, die Experimente waren spannend und ich habe Etwas dazugelernt, z.B. dass ich die Geräte immer vom Netz trenne, damit nicht insgeheim noch Strom verbraucht wird.“]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 10:06:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>2beoutside - BUND bildet nature scouts aus</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/2beoutside-bund-bildet-nature-scouts-aus/</link>
			<description>Mit anderen draußen sein, Spaß haben und Bremens Umwelt entdecken - das bietet der neue Workshop...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit anderen draußen sein, Spaß haben und Bremens Umwelt entdecken - das bietet der neue Workshop für 13-15-jährige, der in der kommenden Woche unter dem Titel „2beoutside“ startet. Am Dienstag, den 8. Mai von 16.30 bis 19 Uhr, ist das erste Treffen der „nature scouts“ im BUND-Haus, Am Dobben 44 in Bremen. Darauf folgen vier weitere Workshop-Treffen bis zu den Sommerferien. Das Angebot ist kostenlos, da es mit Mitteln aus Bingo Lotto finanziert ist.
Bei „2beoutside“ bestimmen die Jugendlichen mit, was sie draußen machen wollen. Dazu stehen u.a. GPS-Geräte zur Verfügung. Jedes Treffen hat ein anderes Schwerpunktthema und führt zu einem neuen Ort in Bremens Natur und Umwelt.
Zum Abschluss erhält jede/r Teilnehmende einen nature-scout-Ausweis. Es sind noch Plätze frei. Anmeldung und Info: <link http://www.2beoutside.de/>www.2beoutside.de</link> oder beim Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND): Tel.: 79 00 20.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 17:13:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Für eine gesunde Nord- und Ostsee – BUND legt gemeinsame NGO-Stellungnahme zu Meeresberichten vor</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/fuer-eine-gesunde-nord-und-ostsee-bund-legt-gemeinsame-ngo-stellungnahme-zu-meeresberichten-vor/</link>
			<description>Nun ist es offiziell: die deutsche Nord- und Ostsee sind in keinem gesunden Zustand. Dieses Fazit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nun ist es offiziell: die deutsche Nord- und Ostsee sind in keinem gesunden Zustand. Dieses Fazit aus den Berichten der Bundesregierung zur Umsetzung der europäischen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) überrascht kaum, wenn man die starke Nutzung und Belastung der beiden Meere betrachtet. Daher ist es wichtig, den Schutz der Meeresumwelt gegen die fortschreitende Industrialisierung in den Fokus zu rücken. Denn nur so kann auch das Ziel der Richtlinie erreicht werden: ein „Guter Umweltzustand“ der Nord- und Ostsee bis 2020.
Im ersten Schritt der Umsetzung der MSRL sind die Mitgliedsstaaten nun verpflichtet neben einer Anfangsbewertung der Meere weitere Berichte mit der Beschreibung eines guten Umweltzustands und der Festlegung von Umweltzielen zu erarbeiten und die Öffentlichkeit zu beteiligen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat in diesem Rahmen eine von ihm koordinierte und gemeinsam mit weiteren Umweltverbänden (Deepwave, Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace, NABU, Schutzstation Wattenmeer, WDCS und WWF) erarbeitete Stellungnahme zu diesen vorgelegt.
„Die Berichtsentwürfe zeigen sehr deutlich, dass es im Meeresschutz noch viel zu tun gibt“, analysiert Nadja Ziebarth, Leiterin des BUND-Projektbüros Meeresschutz, „Es muss auf politischer Ebene sowohl in der Fischerei- und Agrarpolitik als auch bei den Belastungen durch die Sand- und Kiesentnahme, Schifffahrt, Öl- und Gasförderung endlich gehandelt werden. Die vorgestellten Berichte gehen zwar in die richtige Richtung, sind allerdings an einigen Stellen auch noch klar zu kritisieren.“
Die Verbände bemängeln in ihrer gemeinsamen Stellungnahme unter anderem, dass die Anfangsbewertung nur eine Aneinanderreihung bereits bekannter Erkenntnisse darstellt. Außerdem fehlen bei der Beschreibung eines guten Umweltzustands Aufgaben- und Zeitpläne. Unklar ist auch, wie die MSRL in andere entscheidende EU-Politikbereiche wie Agrar- oder Fischereipolitik einfließen soll.
Der BUND fordert deshalb:
<ul><li>Die bekannten Wissenslücken sind zu schließen. Sie dürfen nicht als Vorwand für eine Verzögerung oder sogar ein nicht erreichen von Umweltzielen dienen. Gerade bei Nicht-Wissen, z.B. über die Wirkung einer Chemikalie oder die Zusammenhänge eines Nahrungsnetzes, muss das auch von der MSRL geforderte Vorsorgeprinzip gelten: der Schutz der Meeresumwelt geht vor deren Nutzung.</li><li>Damit die MSRL-Berichte nicht zu einem reinen Papiertiger mutieren, sind die Formulierung konkreter, ambitionierter Ziele mit der Festlegung entsprechender Zeitpläne und Fristen wichtig. Diese spätestens dann notwendig, wenn wirksame Maßnahmenprogramme entwickelt und das Erreichen der Ziele überwacht werden sollen.</li><li>Eine weitreichende Reform insbesondere der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und der gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) der EU.</li></ul>
Die wichtigsten Inhalte und weitere Forderungen der ausführlichen, offiziellen Stellungnahme wurden in einem Positionspapier zusammengefasst. Dies kann auf der Internetseite des <link http://www.bund.net/themen_und_projekte/meeresschutz/meerespolitik/meeresstrategie/ngo_stellungnahme/ _blank>BUND-Projektbüros Meeresschutz</link> heruntergeladen werden.
Pressekontakt
<span style="LINE-HEIGHT: 115%; FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; FONT-SIZE: 10pt">Nadja Ziebarth, BUND-Meeresschutzexpertin und Leiterin des BUND-Projektbüro Meeresschutz, Tel. 0421<span style="COLOR: #1f497d">/</span>79 00 2-32, <link Nadja.Ziebarth@bund.net>Nadja.Ziebarth@bund.net</link>, <link http://www.bund.net/meer>www.bund.net/meer</link></span>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 12:21:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Wildschwein auf dem Totempfahl </title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/ein-wildschwein-auf-dem-totempfahl/</link>
			<description>In der BUND-Kinderwildnis entstand an großem Baumstamm ein Ensemble aus Tierfiguren</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="font-weight: bold;"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">In der BUND-Kinderwildnis entstand an großem Baumstamm ein Ensemble aus Tierfiguren</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Ein Aststumpf bildet die Schnauze, und mit dem Meißel werden aus der Borke zwei helle Stellen freigeschnitzt: Das sind die Augen. Was nach und nach in der Baumrinde sichtbar wird, hat verblüffende Ähnlichkeit mit einem Wildschweinkopf. Doch auf dem dicken Weidenstamm haben auch ein Mammut in Seitenansicht oder ein phantasievoller Vogel mit sechs Beinen Platz.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Christina Körner und Wiebke Hintze leiteten in der BUND-Kinderwildnis eine ungewöhnliche Osterferienwoche. Die Aufgabe war, einen indianischen Totempfahl in Originalgröße zu schnitzen, wobei sich jedes Kind eine Tierfigur ausdenken sollte. Vier Tage lang hatten die zehn teilnehmenden Kinder Zeit, aus einem Baum ein Großkunstwerk zu schaffen. Bald besiedelten zahlreiche Tiere die Oberfläche des Baumes. Teils konnten die Kinder dazu erhabene Stellen am Baum nutzen, teils mussten sie mit Meißel und Klöpfel die Umrisse der Tiere in das Holz schnitzen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">„Den großen Weidenbaumstamm haben wir vom Hof Bavendamm im Blockland hierher gebracht“, sagt Wiebke Hinze, „denn einen Baum, der genügend Oberfläche zum Schnitzen bietet, gab es in der Kinderwildnis nicht.“ Bevor es ans Werk geht, machen die Kinder auf Papier eine Zeichnung: Wie soll die Figur auf dem Baum später aussehen? Und wo am Baum soll sie platziert werden? Zwischendurch bleibt den Kindern natürlich auch Zeit fürs freie Spielen. Vier Jungs haben sich dabei eine Art Versteck gebaut, in das sie sich gern zurückziehen. Marek, zehn Jahre alt, meint, dass es ihm besonders viel Spaß macht, ein eigenes Kunstwerk zu gestalten. „Aber es ist auch toll, viel Natur um sich herum zu haben. Da macht das Spielen großen Spaß.“</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">„Wer von euch weiß, wozu die Indianer ihre Totempfähle geschnitzt haben?“ fragt Christina Körner in die Runde. „Um böse Geister zu vertreiben“, meint der neun Jahre alte Bennett. Christina Körner ergänzt, dass viele Indianer sich einem bestimmten Tier wie Dachs oder Wolf zugehörig fühlten, die als Beschützer oder Helfer ihres Stammes auftraten. Bei den Indianern an der Nordwestküste Amerikas dienten die Totempfähle auch als Wappenpfähle, die an die Geschichte ihres Clans erinnern sollten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Bei der Arbeit am Baumstamm wird den Kindern die Bearbeitung von Holz bald vertraut und am letzten Tag dann auch der Gebrauch von Farben, wenn die zahlreichen Schnitzereien bemalt werden. Über die Ferienwoche hinaus wird der Totempfahl vorerst wohl noch auf der Erde liegen bleiben. Ob er - wie bei den Indianern - auch einmal aufrecht stehen wird, ist noch unklar. Wiebke Hinze meint: „Dazu brauchen wir eine Maschine, die den schweren Stamm hochzieht. Aber vielleicht kommt dazu ja wieder Hilfe vom Hof Bavendamm.“</span></p>
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 12:00:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Essen braucht Wasser - Weltwassertag 2012: „Wasser und Nahrungssicherheit“</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/essen-braucht-wasser-weltwassertag-2012-wasser-und-nahrungssicherheit/</link>
			<description>Etwa 70% des weltweiten Wasserbedarfs werden in der Landwirtschaft zur Herstellung von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Etwa 70% des weltweiten Wasserbedarfs werden in der Landwirtschaft zur Herstellung von Nahrungsmitteln genutzt. Bei einer steigenden Weltbevölkerung werden immer mehr Nahrungsmittel und somit Wasser benötigt. Deshalb steht der diesjährige Weltwassertag am 22. März unter dem Thema: „Wasser und Nahrungssicherheit“. Denn Zurzeit sind bereits 40% der Weltbevölkerung von Wasserknappheit betroffen und diese Problematik wird sich durch den Klimawandel noch verschärfen. Dürreperioden in sowieso schon trockenen Regionen werden zunehmen und die Trink- und Grundwasserressourcen hier noch weiter reduzieren. Wird dort viel bewässerungsintensive Landwirtschaft betrieben, wie z.B. in Südspanien für den Obst- und Gemüseanbau, führt das zu Schwierigkeiten in der Wasserversorgung durch&nbsp; Absenkung des Grundwasserpegels und Versalzung des Grundwassers.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Die immense Fleischproduktion ist nicht nur fürs Klima schädlich, sondern verbraucht auch sehr viele Ressourcen, wie Wasser und Futter und damit Anbaufläche. Für die Produktion von einem Kilo Rindfleisch werden im Durchschnitt 15.000 Liter Wasser benötigt. In die Berechnung geht der Wasserverbrauch von der Futterpflanze bis zum fertigen Fleischstück ein. „Bei uns kommt nur einmal die Woche Fleisch auf den Tisch, Bio-Fleisch versteht sich, denn das schont die Wasserressourcen, das Klima, die Tiere und die eigene Gesundheit“, so Mareile Timm, Wasserexpertin vom BUND Bremen. Ein weiterer Punkt, der zur Verschwendung von Ressourcen beiträgt, ist die Produktion von Lebensmitteln praktisch für den Müll. Denn weltweit werden 30% hochwertiger Nahrungsmittel pro Jahr auf dem Müll entsorgt. Laut einer Studie des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wirft jeder Deutsche etwa 82 kg pro Jahr an Lebensmitteln weg. Davon könnten 53 kg vermieden werden, weil sie noch genießbar sind. Diese geringe Wertschätzung von Lebensmitteln hierzulande liegt daran, dass sie ständig, überall und im EU-Vergleich günstig zu bekommen sind. Zudem werden häufig Fehlkäufe getätigt oder es wird einfach zu viel eingekauft. Teilweise werden Lebensmittel dann auch noch falsch aufbewahrt und sofort nach Überschreitung des Mindesthaltbarkeitsdatums entsorgt. Hier gilt es nach Auffassung des BUND, die Wertschätzung für Lebensmittel wieder zu stärken und vielleicht erst einmal zu prüfen, ob das Lebensmittel tatsächlich verdorben ist bevor es ungeöffnet entsorgt wird.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Für weitere Informationen finden im Rahmen des Weltwassertages zwei Veranstaltungen statt.&nbsp;Am 21.3. gibt es einen Infostand vom Wasserforum Bremen zum Film Flow im City 46 ab 19:30 Uhr. Am 22.3. findet um 19 Uhr eine Veranstaltung vom Wasserforum Bremen im Überseemuseum zum Thema „Abwasserbehandlung im Hinblick auf Wasser und Nahrungssicherheit“ statt. Diese Veranstaltung wird vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr gefördert.</p>

Rückfragen: Mareile Timm, Wasserexpertin, Tel: 0421-7900244]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 08:28:00 +0100</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>BUND nimmt Abschied von Gerold Janssen</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/bund-nimmt-abschied-von-gerold-janssen/</link>
			<description>Gerold Janssen war Bremens bekanntester Naturschützer. Er ist am vergangenen Sonntag 88jährig im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Gerold Janssen war Bremens bekanntester Naturschützer. Er ist am vergangenen Sonntag 88jährig im Kreis seiner Familie verstorben. Bremen hat damit einen unbeugsamen Umweltaktivisten verloren, der mit Leidenschaft und Kreativität hartnäckig und erfolgreich für seine Naturschutzziele gestritten hat. Der BUND nimmt Abschied von seinem langjährigen engagierten Mitglied, dem ostfriesischen Dickkopf Gerold Janssen. Wir sind dankbar, dass wir mit ihm mehr als 30 Jahre lang als Freund und Weggefährten für die Bremer Natur kämpfen konnten. Sein Name steht für die Erhaltung des Hollerlandes. Als Ende der 1970er Jahre die Neue Heimat einen neuen Stadtteil im Hollerland hochziehen wollte, hat er sich an die Spitze des Widerstandes gesetzt. Mit Malaktionen, Baumbesetzungen, Fahnenreihen, Luftballons und lautstarken Auftritten bei öffentlichen Veranstaltungen hat er dem Widerstand gegen Politik und Verwaltung seine Stimme und sein Gesicht gegeben. Sein nimmermüder Kampfeswille führte zusammen mit seiner beredten Überzeugungskraft dazu, dass so manche Gegner zu Befürwortern des Hollerlandes wurden. Heute ist das Hollerland Naturschutzgebiet und vor einer Bebauung dauerhaft gesichert - Ausdruck des Erfolgs seiner Arbeit in der Bürgerinitiative. Sein Vermächtnis lautet: Hände weg vom Hollerland!</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"></p>
Sein zweiter großer Erfolg war der Sieg der Naturschutzliste bei der Deichamtswahl des Deichverbandes am rechten Weserufer 1986. Gerold Janssen hatte damit als Kopf einer kleinen Gruppe von Aktivisten in einer systematisch vorbereiteten Aktion gemeinsam mit dem BUND dafür gesorgt, dass erstmals in Deutschland Naturschützer einen Deichverband anführten. Von 1987 bis 1992 war er Deichhauptmann. In der Folgezeit spielten endlich Naturschutzaspekte bei der Gewässerunterhaltung eine Rolle. Die Hochwassersicherheit wurde wiederhergestellt, kontinuierlich weiter verbessert und die verkrustete Deichverbandsorganisation reformiert – das alles bei sinkenden Mitgliedsbeiträgen. Heute zählt der Deichverband zu den modernsten und effektivsten weit und breit. Naturschutz gehört zu seiner Grundphilosophie.
Aber auch an vielen anderen Brennpunkten im Stadtteil, z.B. beim Widerstand gegen die Schließung des Horner Bades und gegen die Bebauung der Uniwildnis, ging er vorneweg. In seinen letzten Lebensjahren hat er sich mit großer Kraft für den sanften Tourismus im Blockland eingesetzt. Er liebte die Natur, sei es die Krebsscheren im Hollerland oder die Eulen in seinem Garten. Er liebte es Rad zu fahren und im Unisee zu schwimmen. Man traf ihn auf vielen Veranstaltungen, immer auch, um auf seine Anliegen hinzuweisen. Nimmermüde schrieb er Presseerklärungen und Leserbriefe und pflegte Kontakte und Freundschaften per „Du“ und in großer Zahl. So wird er uns in Erinnerung bleiben, als Vorbild und Mensch mit Ecken und Kanten, gastfreundlich, energiegeladen, kreativ und humorvoll.
Für Rückfragen: Martin Rode, 0421-790020]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 08:07:00 +0100</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">18938 at http://www.bund-bremen.net/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Oldenburger Kurve attraktiv entwickeln</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/oldenburger-kurve-attraktiv-entwickeln/</link>
			<description>Die Deutsche Bahn beabsichtigt, der Stadt Bremen die für den Bau der sogenannten Oldenburger Kurve...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 130%;">Die Deutsche Bahn beabsichtigt, der Stadt Bremen die für den Bau der sogenannten Oldenburger Kurve nötigen Flächen abzukaufen. Dieses neue Gleis soll den Engpass des Knoten Bremen im Seehafenhinterlandverkehr vom neuen Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven kurzfristig fit machen. Dann werden vor allem nachts doppelt so viele Güterzüge durch Bremen fahren. Abgesehen von der damit verbundenen Lärmproblematik für die Anwohner gibt Bremen mit dem Verkauf auch wichtige Handlungsmöglichkeiten einer attraktiven Stadtentwicklung in zentraler Innenstadtlage aus der Hand.&nbsp; </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; line-height: 130%;">„Wir halten es unbedingt für sinnvoll, ein Entwicklungskonzept für die nicht für den Gleisausbau benötigten Flächen zu erstellen“, so Klaus Prietzel, Vorsitzender des Bremer BUND und weiter: „Statt diese Sahnestücke für 700.000 Euro unter Wert zu verkaufen, wäre es sinnvoller, mit der Bahn über die weiteren, dort noch vorhandenen Brachflächen zu verhandeln.“ Mehrere Hektar hochwertiger Grundstücke in Zentrumsnähe warten hier auf ein innovatives Nutzungskonzept. Darum macht es Sinn, den Verkauf an entsprechende Verhandlungen mit der Bahn zu knüpfen&nbsp; „Dass so etwas oft nur einen Auslöser benötigt, zeigt das Erfolgsbeispiel „Überseestadt“ ganz deutlich“, so BUND-Geschäftsführer Martin Rode. Ideen für die Nutzung der Flächen gibt es bereits reichlich: So könnte nach Süden exponiert, ein großes Solarkraftwerk auf einem Erdwall sauberen Strom liefern und als Lärmschutz dienen. Die Flächen in Richtung Westen zwischen den Stadteilen Utbremen und Findorff bieten sich unter anderem auch für Gewerbeansiedlungen an. Gleichzeitig könnten die Wegebeziehungen zwischen den Stadtteilen Walle, Findorff, Utbremen und Innenstadt verbessert werden, z.B. durch eine Fahrradschnellstraße aus dem Westen direkt zum Hauptbahnhof. Auch eine Straßenbahnanbindung Findorffs wäre denkbar. Nicht bebaubare Teile der Fläche könnten als „Klimawald“ genutzt werden, eine parkähnliche Anlage, die zum Ausgleich von unvermeidbaren Baumfällungen mit&nbsp; Bäumen bepflanzt wird. Allerdings würde die Trasse des neuen Gleises den Zugang zu diesen Arealen abschneiden. “Bei einer Realisierung der „Oldenburger Kurve“ muss auf jeden Fall der Zugang von der Stadt aus in Richtung Westen gewährleistet werden“,&nbsp; so Martin Rode und weiter: „Die Kapazität des Knoten Bremen wird zukünftig auch mit dem Ausbau nur begrenzt für alle Güterzüge aus Wilhelmshaven ausreichen. Deshalb wird es in einigen Jahren eine breitere Netzverteilung geben müssen, die mittelfristig Güterzüge auch um die Stadt Bremen herumführt“. </p>

<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Rückfragen:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Georg Wietschorke, Tel. 0421 79 00 222</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 09:44:00 +0100</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">18920 at http://www.bund-bremen.net/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Gärtner und Gärtnerinnen für die Kinderwildnis gesucht  -  BUND stellt neues Kinderprogrammheft vor</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/gaertner-und-gaertnerinnen-fuer-die-kinderwildnis-gesucht/</link>
			<description>Das Kinderprogramm 2012 bietet neben beliebten Angeboten, wie Messerführerschein und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6.0pt;line-height:16.0pt">Das Kinderprogramm 2012 bietet neben beliebten Angeboten, wie Messerführerschein und Fledermausführung, viele Neuigkeiten für Kinder und Familien, die gerne draußen sind. Ein ganz besonderes Angebot ist die neue Gartengruppe für Kinder aus der Neustadt. Ab 15. März treffen sich jeden Donnerstagnachmittag von 16.30 bis 18 Uhr Kinder zwischen 7 und 12 Jahren, um in der Kindewildnis zu gärtnern und zu spielen. Neue Kinder sind jederzeit willkommen! Noch vor den spannenden Osterferienprogrammen (Anmeldungen ab sofort möglich), lädt der BUND am 20. März zu einer Frühlingsrallye auf das Naturerlebnisgelände ein. Von 15 bis 17 Uhr können Kinder ab 5 Jahren Spuren suchen, Frühlingsrätsel lösen und versteckte Wege finden.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6.0pt;line-height:16.0pt">Das BUND Kinderprogramm ist in der Geschäftsstelle des BUND für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) Am Dobben 44 erhältlich sowie kann auf der Internetseite als pdf heruntergeladen werden.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6.0pt;line-height:16.0pt">Interessenten/-innen können sich beim BUND unter 79 00 20 informieren.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 16pt;"><br /></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 16pt;"><br /></p>]]></content:encoded>
			
			<author>tanja.greiss@bund-bremen.net</author>
			<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 17:37:00 +0100</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">18909 at http://www.bund-bremen.net/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Landwirte aus Ecuador auf dem Hof Bavendamm im Blockland</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/landwirte-aus-ecuador-auf-dem-hof-bavendamm-im-blockland/</link>
			<description>Auf Initiative des Vereins MINGA e.V. waren offizielle Vertreter der Gemeinde San Martin Alto aus...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Auf Initiative des Vereins MINGA e.V. waren offizielle Vertreter der Gemeinde San Martin Alto aus Ecuador im Rahmen eines dreiwöchigen Aufenthalts in Deutschland auch zu Gast auf dem Bio-Hof Bavendamm des BUND im Bremer Blockland. Neben dem interkulturellen Austausch ging es auch um Fragen der ländlichen Entwicklung, Ökolandbau und Ökotourismus. Unterstützt wurde diese Reise vom Evangelischen Entwicklungsdienst und der Bingo Umweltstiftung. </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Die Gäste, überwiegend selbst aktive Landwirte, haben im Hochgebirge der Anden natürlich mit anderen Problemen&nbsp; zu kämpfen als die Biobauersfamilie Wilkens vom Hof Bavendamm in der Moormarsch des Bremer Blocklandes. Doch trotz aller Verschiedenheit verbanden beide auch gemeinsame Themen: Erhalt der Kulturlandschaft, Ökolandbau, Erhalt der natürlichen Grundlagen, aber auch tragfähige ökonomische Konzepte. Und so wurden Erfahrungen ausgetauscht, Probleme verglichen und gemeinsam nach Lösungen gesucht. </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Ingrid und Jürgen Wilkens vom Hof Bavendamm und Projektleiter Georg Wietschorke vom BUND führten über den Hof und erläuterten dabei die Projektziele. Neben der ökologischen Landwirtschaft geht es hier auch um Naturschutz und Umweltbildung. Mit großem Interesse verfolgten die&nbsp; Gäste die Ausführungen von Bauer Jürgen Wilkens zur Biomilchproduktion und der Direktvermarktung von Biorindfleisch. Auch die Tierhaltung in einem Kaltluftstall, in dem es im Winter sogar unter Null Grad wird, war für die südamerikanischen Landwirte eine neue Erfahrung. So waren sie überrascht zu hören, dass Kälte Kühen nichts ausmacht, wenn sie zugfrei ist und das frische Luft für die Tiergesundheit bei Rindern einen hohen Stellenwert hat. Frost ist in San Martin unbekannt, obwohl das Dorf 3.350 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Dass die Landwirte in Bremen Jahrhunderte lang mit Überschwemmungen wirtschaften und leben mussten, war für sie fast unvorstellbar. In ihrer Heimat haben sie eher mit nicht ausreichender Wasser- und Stromversorgung zu kämpfen. Vertraut waren den Landwirten aus Ecuador dagegen das Prinzip eines geschlossenen Betriebskreislaufes, in dem fast sämtliches Futter und Dünger aus dem eigenen Betrieb stammt und der Verzicht auf Pestizide, Kunstdünger und Gentechnik – alles Merkmale des ökologischen Landbaus. Auch sie setzen in ihrer Heimat auf die ökonomischen Perspektiven des Ökolandbaus, insbesondere in Verbindung mit Ökotourismus. San Martin wurde von der Regierung auf Provinzebene (Bundesland) für den Naturschutz und die ökologische Landwirtschaft als Referenzprojekt anerkannt. </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Große Zustimmung fand auch der Bereich Umweltbildung. Nils Droste, Vorstand des Vereins MINGA bestätigte: „Auch in Ecuador nimmt die Entfremdung vom Landleben durch Abwanderung junger Menschen in die Städte immer mehr zu und viele Schulkinder wissen auch dort nicht mehr, woher Milch und Brot kommen“, und weiter: „Es ist ein wichtiges Ziel unseres Vereines, diese Migration zu verhindern. Dafür muss allerdings die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Dörfern und Kleinstädten verbessert werden.“&nbsp;&nbsp; </p>

<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Rückfragen:</p>
Georg Wietschorke, Tel. 0421 79 00 222]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 14:03:00 +0100</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">18905 at http://www.bund-bremen.net/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Werken und Bauen in der Kinderwildnis - Kreative Osterferien mit dem BUND Bremen</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/werken-und-bauen-in-der-kinderwildnis/</link>
			<description>In wenigen Wochen beginnen die Osterferien. Dieses Jahr bietet der Bund für Umwelt- und Naturschutz...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">In wenigen Wochen beginnen die Osterferien. Dieses Jahr bietet der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Bremen e.V. Kindern ab 7 Jahren kreative Ferienwochen auf dem Naturerlebnisgelände an. Täglich können sie von 10 bis 14 Uhr sägen, flechten, graben, schnitzen und spielen. Vom 26. Bis 30. März heißt es „Abenteuer Bauen“. Alle Baumeister/-innen mit Ideen sind gefragt mit Nicole Meyer Weidentipis, -tunnel oder Sitzgelegenheiten zu bauen. Auch aus anderen Naturmaterialien, wie Sand, Laub, Lehm oder Holz, können die Kinder in der Kinderwildnis Bauwerke gestalten. In der zweiten Ferienwoche wird ein „Totempfahl für die Kinderwildnis“ geschnitzt. Christina Körner nimmt die Kinder mit in die mystische Welt der Indianer und leitet sie spielerisch beim Bearbeiten des Baumstammes an. Mit Meißel und Klöppel werden die Kinder Tiermotive herausarbeiten. Freie Spielzeiten in der Natur runden beide Wochen ab. </p>
<p class="MsoNormal">Für Kinder ab 5 Jahren bietet der BUND schon am Dienstag, den 20. März Gelegenheit den Frühling in der Kinderwildnis zu entdecken. Bei der „Frühlingsrallye“ werden von 15 -17 Uhr spannende Rätsel rund um die lang ersehnte Jahreszeit gelöst. </p>
<p class="MsoNormal">Für alle Veranstaltungen können die Kinder ab sofort in der BUND Geschäftsstelle unter Tel. 79 00 20 oder per <link tanja.greiss@bund-bremen.net - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mail">E-Mail</link> angemeldet werden. </p>]]></content:encoded>
			
			<author>tanja.greiss@bund-bremen.net</author>
			<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 12:00:00 +0100</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">16917 at http://www.bund-bremen.net/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>(Vor-) Frühling für Familien</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/vor-fruehling-fuer-familien/</link>
			<description>Osternesterbasteln auf dem Hof Bavendamm</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Lv. Bremen e.V. lädt am Sonntag, den 11. März von 14.00 bis 17.00 Uhr Familien mit Kindern zwischen 0 und 18 Jahren herzlich zum Basteln von Osternestern auf den BUND Hof Bavendamm mitten im Bremer Blockland ein. Eine Hofführung durch die Familie Wilkens vermittelt viele spannende Informationen zum Leben und Arbeiten auf dem Bauernhof. Dabei gibt es sicher auch kleine Kälber zu bestaunen. Bei Kaffee, Tee und Kuchen werden Osternester aus Naturmaterialien gebastelt. Es kann auf dem Gelände nach Herzenslust gespielt und getobt werden. Der Ausflug kostet pro Person 3 Euro plus Verzehr.<strong> Anmeldung bis zum 02.März 2012 in der Geschäftsstelle des BUND Bremen unter der Tel.: 790020</strong>.</p>
<p class="MsoNormal">Kontakt:<br /><link tanja.greiss@bund-bremen.net - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mail">tanja.greiss@bund-bremen.net</link><br /></p>]]></content:encoded>
			
			<author>wiebke.hintze@bund-bremen.net</author>
			<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 14:49:00 +0100</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">18873 at http://www.bund-bremen.net/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Energiepolitische Heuchelei der Energiekonzerne - BUND fordert statt Offshore-Panik eine echte Energiewende</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/energiepolitische-heuchelei-der-energiekonzerne-bund-fordert-statt-offshore-panik-eine-echte-energ/</link>
			<description>Glaubt man derzeit vielen Zeitungsartikeln, besteht die Energiewende nur aus Offshore-Windparks und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Glaubt man derzeit vielen Zeitungsartikeln, besteht die Energiewende nur aus Offshore-Windparks und Tausenden Kilometern von zusätzlichen Stromtrassen. Der Stromriese RWE und der Netzbetreiber Tennet schreien im Chor mit Wirtschaftsverbänden, dass hier die Verfahren beschleunigt werden müssten, weil sonst die Energiewende in Gefahr sei. &quot;Es ist schon ziemlich unverfroren, wenn Konzerne, die noch vor 11 Monaten vehement auf Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke gesetzt haben, jetzt Krokodilstränen vergießen, weil es alles nicht schnell genug gehen würde&quot;, stellt der BUND-Vorsitzende Klaus Prietzel fest.<br><br>&quot;Hier sollen die alten Abhängigkeiten von fossilen und atomaren Großkraftwerken durch neue Großstrukturen ersetzt werden&quot;, analysiert Prietzel. Das sei nicht die Energiewende, für die der BUND zusammen mit Hunderttausenden von BürgerInnen im letzten Jahr gekämpft habe. Und weiter: &quot;Offshore-Windparks finden wir ja grundsätzlich sinnvoll, aber nur als ein größerer Mosaikstein einer viel umfassenderen Energiewende. Dezentrale Erzeugung ließe sich viel schneller und flexibler schaffen als die Gigawattanlagen der Großkonzerne. Das werde an der jetzigen Lage deutlich. Höchstspannungstrassen brauchten nun mal ein erhebliches Maß an Bürgerbeteiligung und Umweltverträglichkeitsprüfung. Gerade Konzerne wie RWE hätten in der Vergangenheit diese beiden Faktoren gerne umgangen, so der BUND.<br><br>&quot;Wenn diese Konzerne nicht jahrelang die Energiewende zusammen mit Lobbypolitikern behindert hätten, gäbe es heute in NRW, Hessen und Baden-Württemberg schon viel mehr inländische Windparks, so dass auf einen Großteil der neuen Stromtrassen verzichtet werden könnte&quot;, kritisiert Prietzel. Beispielsweise könnte man in vielen Abschnitten der Nordsüdautobahn A7 von Flensburg nach München ohne größere zusätzliche Umweltbeeinträchtigungen Windkraftanlagen aufstellen und aus ihr eine Energieallee machen, die sich hinter keinem Offshore-Park verstecken muss. Zusammen mit Energiespeichern, einer intelligenteren Netzsteuerung und Strom aus Sonne und Biomasse könnte das die Energiewende entscheidend voranbringen. Die Solarstromerzeugung hatte im letzten Jahr ohne große Planungsverfahren und fast ohne Landschaftsbeeinträchtigungen einen Rekordzuwachs von über 7.000 MW Leistung und wirkte laut Bundesnetzagentur selbst im Winter zeitweise schon netzstabilisierend. <br><br>Anstatt sich darüber zu freuen wird jetzt im Wirtschaftsministerium angestrengt über eine Deckelung nachgedacht, weil es angeblich nicht bezahlbar sei. Verschwiegen wird dabei, dass ein Teil der Kostensteigerungen durch großzügige Ausnahmeregelungen für energieintensive Industrien entsteht und damit Kosten auf die kleinen Verbraucher abgewälzt werden. So wird man auch nicht den &quot;schlafenden Riesen&quot; einer ernst gemeinten Energiewende wecken, denn durch eine schon jetzt technisch machbare viel höhere Energieeffizienz könnte Deutschland bis zur Hälfte des jetzigen Verbrauchs einfach einsparen. &quot;Entsprechende Initiativen werden aber durch Wirtschaftsminister Rösler und sein Ministerium seit längerem kalt lächelnd blockiert“, empört sich BUND-Energieexperte Prietzel. &quot;Die großen Stromkonzerne können sich weiter über einen steigenden Verbrauch freuen und schreien jetzt mit ihren Offshore-Parks scheinheilig &quot;Haltet den Dieb&quot;.“<br><br>Rückfragen: Martin Rode, 0421-790020]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 16:02:00 +0100</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">18865 at http://www.bund-bremen.net/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Belohnte Blicke in die Natur - BUND Bremen vergab Preise für Naturtagebücher</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/belohnte-blicke-in-die-natur/</link>
			<description>Wie entwickeln sich die Frösche im Teich? Welche Pflanzen und Tiere sehe ich auf dem Weg zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bremen. Wie entwickeln sich die Frösche im Teich? Welche Pflanzen und Tiere sehe ich auf dem Weg zur Schule? Wie oft legen Hühner Eier? Seit 2001 schreibt der BUND jährlich einen Wettbewerb aus, der Kinder dazu ermuntert, die Natur um sich herum intensiver wahrzunehmen. Beobachtungen, Erlebnisse oder Funde sollen in einem Tagebuch festgehalten werden. Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren können ihre Dokumentationen einreichen. Jedes Jahr nehmen etwa 1200 Kinder an diesem bundesweiten Wettbewerb teil.<br />Nach jahrelanger Pause machte auch Bremen wieder mit. Mehr als 80 Einsendungen wurden von einer Jury beurteilt. Für die besten Tagebücher gab es Preise, die an zwei Orten vergeben wurden: in der Albert-Einstein-Schule in Osterholz und in der Grundschule Farge in Bremen-Nord. <br />Die Klasse 2a der Grundschule Farge hatte gemeinsam ein Naturtagebuch geführt. Alle Kinder sollten drei Monate lang jeden Tag eine Beobachtung aus der Natur in Text oder Bild festhalten – ein buntes Heft voll mit Fotos, Zeichnungen und Texten kam zustande, für die der Klassenpreis vergeben wurde: Kostenlos werden die Kinder Im Frühsommer unter Anleitung des BUND-Mitarbeiters Jörn Hildebrandt Schmetterlinge aufziehen und erhalten dazu vom Fachmann nicht nur die lebendigen Räupchen aus einer Zucht, sondern auch ein vielfältiges Programm zum Thema Falter. An drei Kinder der Grundschule Farge gingen auch Einzelpreise wie Bücher, Spiele und die Teilnahme an einer Piratenfahrt des BUND auf der alten Hansekogge, die an der Weser ankert.<br />Die Albert-Einstein-Schule in Osterholz hatte intensiv das Leben im Teich auf dem Schulgelände beobachtet. Herausragend war dabei das Naturtagebuch von Timon, der in wunderschönen Farbzeichnungen die Entwicklung von den Eiern bis zum Frosch festgehalten hatte. Auch Joana erhielt einen Preis. Sie hatte nicht nur viel Zeit damit verbracht, einen Baum über alle Jahreszeiten zu beobachten, sondern auch, was um den Baum herum geschieht: Welche Blumen blühen unten am Boden? Welche Vögel singen im Geäst? <br />Lieder, passend zum Thema Natur, ein Quiz sowie eine Fotopräsentation schöner Tagebuchseiten bildeten das Rahmenprogramm für die Preisverleihung, die zugleich dazu ermuntern sollte, auch in diesem Jahr wieder am Wettbewerb Naturtagebuch teilzunehmen. Die Klasse 2a aus Farge will auf jeden Fall wieder mitmachen, zusammen mit zwei weiteren Klassen dieser Grundschule.
Wer Interesse hat, am Wettbewerb Naturtagebuch des BUND teilzunehmen, kann sich melden bei:<br />BUND Landesverband Bremen<br />Am Dobben 44<br />28 203 Bremen<br />Tel.: 0421/79 002 14<br />E-Mail: <link naturtagebuch@bund-bremen.net - mail "Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mail">naturtagebuch@bund-bremen.net</link><br />]]></content:encoded>
			
			<author>joern.hildebrandt@bund-bremen.net</author>
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 16:24:00 +0100</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">18854 at http://www.bund-bremen.net/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Um die Kurve denken! Oldenburger Kurve und Gleis 1 können nur Zwischenlösung sein</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/um-die-kurve-denken-oldenburger-kurve-und-gleis-1-koennen-nur-zwischenloesung-sein/</link>
			<description>Im Streit um die Planungen der DB AG zur Ertüchtigung des Knoten Bremens bezieht der Bund für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>BUND fordert bessere Lärmschutzmaßnahmen und leistungsfähige Güterverkehrsnetze</strong><br />
Im Streit um die Planungen der DB AG zur Ertüchtigung des Knoten Bremens bezieht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Stellung. „Wir begrüßen die Klagen der AnwohnerInnen und des Beirates Mitte gegen das Planungsfeststellungsverfahren, denn schon jetzt ist die Lärmbelastung dort zu hoch und würde für die AnwohnerInnen unerträglich, wenn die bisherigen Planungen unverändert umgesetzt werden“, so Martin Rode, Geschäftsführer des BUND Bremen.
Auch der BUND fordert weitergehende Lärmschutzmaßnahmen als bisher von der DB im Verfahren zugestanden worden sind. Angesichts der erwarteten Verdopplung der Güterzüge für den Knoten Bremen besteht aus Sicht des BUND dringender Handlungsbedarf. Vor allem im Bereich Doventor und Stephaniviertel muss zum Schutz der AnwohnerInnen ein Lärmschutz geschaffen werden, der weit über das von der DB angestrebte Mindestmaß hinausgeht. Der BUND sieht hier die Grundrechte der betroffenen AnwohnerInnen aufgrund von Gesundheitsbeeinträchtigungen durch die Lärmbelastungen und der Entwertung ihres Wohnraums verletzt. Als Sofortmaßnahmen zur Lärmminderung könnte ein Tempolimit auf 30 km/h dienen. Dies hat die DB aber unverständlicherweise bereits im Verfahren zur Ertüchtigung des Gleises 1 im Bremer Hauptbahnhof ebenso abgelehnt wie die Klassifizierung als besonders überwachtes Gleis.<br />
Nach Auffassung des BUND ist die Ertüchtigung des Knoten Bremens nur eine Zwischenlösung, die das eigentliche Problem, der Bewältigung der Güterverkehre nur vertagt, aber nicht beseitigt. Laut Statistischen Bundesamt wurden in den ersten drei Quartalen des Jahres 2011 auf dem deutschen Schienennetz Güter im Umfang von 283,0 Millionen Tonnen bewegt, was einen Zuwachs von 7,1 % gegenüber den ersten drei Quartalen des Jahres 2010 entspricht. Die Bahn gibt an, dass die Ertüchtigung lediglich der Verbesserung der Verkehrsabwicklung im Bereich des Knoten Bremen dient. Wie die Bahn die zukünftigen Güterverkehre im Raum Bremen bewältigen will steht jedoch nicht fest. „Die Bahn sieht anscheinend die Probleme nicht, die hinter der Oldenburger Kurve lauern“, so Martin Rode mit Blick auf den Jade-Weser-Port. Und weiter, „die Gütermengen der Seehafenhinterlandverkehre steigen stetig. Daher brauchen wir ein leistungsfähiges Schienennetz, das den Knoten Bremen entlastet und nicht wie die Oldenburger Kurve zusätzlich belastet, nur weil dies für die DB die einfachste Lösung darstellt“. <br />
Der BUND fordert von der DB AG zügig Maßnahmen zu ergreifen, um zukünftig größere Teile des Güterverkehrs um Bremen herum, statt wie bisher mitten durch den Bremer Hauptbahnhof zu leiten. Dazu muss nach Ansicht des BUND die Bahn dringend Konzepte zur Ausnutzung der Gesamtheit des nordwestdeutschen Schienennetzes entwickeln.<br />
Als sinnvolle Lösung des Problems sieht der BUND Maßnahmen zur Nutzung bestehender Infrastrukturen. Dazu gehört z.B. als Ostumfahrung Bremens der schrittweise Ausbau des EVB Netzes zwischen Bremerhaven – Bremervörde - Zeven - Rotenburg (Wümme), die Schaffung von Kreuzungs- und Überholmöglichkeiten und die Elektrifizierung der Nebenstrecken. In Bezug auf den Jade-Weser-Port könnte eine Möglichkeit die Umfahrung Oldenburgs sein, welche die Strecken Wilhelmshaven-Oldenburg und Oldenburg–Leer direkt miteinander verbindet. So könnten Güterverkehre nach Süden direkt in das Ruhrgebiet ohne Fahrtrichtungswechsel der Züge geleitet werden.<br /><br />Rückfragen: Stephan Glinka, 0421-7900223, stephan.glinka@bund-bremen.net<br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 10:38:00 +0100</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">18825 at http://www.bund-bremen.net/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>„Hafendialog Deutsche Bucht“ predigt Ausbauwut </title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/hafendialog-deutsche-bucht-predigt-ausbauwut-1/</link>
			<description>Die BUND-Landesverbände Bremen, Hamburg, Niedersachen und Schleswig-Holstein zeigen sich enttäuscht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>BUND Landesverbände: Hafen-Kooperation muss stärker auf Zusammenarbeit und Umweltbelange eingehen </strong>&nbsp;<br><br>Die BUND-Landesverbände Bremen, Hamburg, Niedersachen und Schleswig-Holstein zeigen sich enttäuscht vom ersten Hafendialog Deutsche Bucht, den&nbsp; die nordwestdeutschen Wirtschaftsminister und Senatoren und die Geschäftsführungen der Hafenverwaltungen diese Woche veranstaltet haben. Die Kooperation sieht derzeit lediglich vor, an allen Standorten die jeweils gewünschten Ausbaupläne voranzubringen, gemeinsam auf zusätzliche Straßen wie etwa die Küstenautobahn zu drängen und Weser und Elbe zu vertiefen. <br><br>Von einer echten Kooperation der Häfen an der deutschen Nordseeküste sind die Bundesländer nach Ansicht des BUND weit entfernt. Synergien, die sich etwa durch die Inbetriebnahme des Jade-Weser-Ports ergeben könnten, werden nicht genutzt. Dort können große Containerschiffe mit entsprechendem Tiefgang abfertigt werden, für die derzeit Weser und Elbe vertieft werden sollen. <br><br>Auch die Aussagen der Wirtschaftsminister und -senatoren zu Giga-Linern und zum Ausbau der Binnenschifffahrt sind kritisch zu sehen. Der Giga-Liner leistet nachweislich keinen Beitrag zum Klimaschutz, sondern holt mehr Güterverkehr von der Schiene auf die Straße. Und Hamburg betreibt weiterhin intensive Lobby-Arbeit für den Ausbau der Mittel- und Oberelbe, obwohl dies den einzigen relativ unverbauten Fluss Mitteleuropas mit seiner einzigartigen Flora und Fauna nachhaltig schädigen würde.<br><br>Ein Bekenntnis der Hafenstandorte zur Belohnung besonders umweltfreundlicher Schiffe und zu einer „konsequenten Umweltorientierung der Hafenfirmen“ ist im Grundsatz zu begrüßen. Aber diesen Worten müssen auch Taten folgen, etwa bei der Landstromausstattung in Hamburg und den Bremischen Häfen. <br><br>Insgesamt stellen die BUND-Landesverbände fest: „Eine Politik, die auf ungebremstes Wachstum setzt und an allen Standorten alles auf Kosten der Natur und der Steuerzahler durchsetzen will, ist kurzsichtig, ökologisch hochproblematisch und auf Dauer nicht zu bezahlen. Der BUND fordert dringend eine Neuausrichtung des Hafendialogs und eine deutlich stärkere Berücksichtigung der ökologischen Rahmenbedingungen und der knappen öffentlichen Haushalte.<br><br><br>Rückfragen:<br>Martin Rode, BUND-Landesverband Bremen, 0421-7900221]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 09:29:00 +0100</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">18796 at http://www.bund-bremen.net/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Streit um Ausnahmeregelungen für Reisebusse mit gelber Plakette - Umweltzone endlich konsequent umsetzen</title>
			<link>http://www.bund-bremen.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/streit-um-ausnahmeregelungen-fuer-reisebusse-mit-gelber-plakette-umweltzone-endlich-konsequent-ums/</link>
			<description>Beim Streit um Zufahrt für Busse mit gelber Plakette in die Umweltzone sollte nach Ansicht des Bund...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Beim Streit um Zufahrt für Busse mit gelber Plakette in die Umweltzone sollte nach Ansicht des Bund Für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Bremen e.V., die Reduzierung der Luftverunreinigung und die Verbesserung der Gesundheit der Bremer Bürgerinnen und Bürger im Mittel¬punkt stehen. Luftverunreinigung beeinträchtigt die Gesundheit, insbesondere bei Kindern, älteren Menschen und Menschen mit Atemwegserkrankungen. Verbesserung der Luftqualität bedeutet auch eine Verbesserung der Gesundheit. „Unglaubwürdig machen sich aus unserer Sicht all diejenigen, die drei Jahre nach Einführung der Umweltzone immer noch Ausnahmeregelungen für veraltete Busse fordern, aber gestern noch deren Unwirksamkeit angeprangert haben“, so Dr. Georg Wietschorke vom BUND an die Adresse von Handelskammer und Bremer CDU. <br />
Die Umweltschützer fordern zudem gleiches Recht für alle. „Die Busunternehmen machen vor allem betriebswirtschaftliche Gründe geltend, um weiterhin ohne grüne Plakette in die Umweltzone fahren zu dürfen“, so BUND Geschäftsführer Martin Rode und weiter: “Vielen anderen Gewerbetreibenden wurde dies nicht gestattet, sie haben Fahrzeuge neu beschafft oder umgerüstet. Hier macht der Senat ein großes Fass auf, wenn er den Forderungen der Busunternehmen nachgibt.“ Die Landesregierung sollte nicht nur betriebswirtschaftlich sondern auch volkswirtschaftlich denken. Mit den durch Luftverschmutzung ausgelösten Gesundheitsgefahren sind enorme Kosten verbunden, die von der Gemeinschaft getragen werden müssen. Diese sogenannten externen Folgekosten für Umwelt und Gesundheit – vor allem aus der Emission von Luftschadstoffen und Treibhausgasen - betragen bei einer täglichen Verkehrsleistung für Pkw von 7.171.000 km/Tag und für Lkw von 117.000 km/Tag&nbsp; in Bremen zwischen 60 und 85 Mio. Euro jährlich. Doch statt mit konsequenter Luftreinhaltepolitik die EU-Richtlinie 2008/50/EG über Luftqualität und saubere Luft in Europa zu erfüllen, hat die Stadt Bremen bei der EU-Kommission für die Einhaltung von Grenzwerten um „Fristverlängerung“ gebeten. Die Frist für Feinstaub galt bis zum 10. Juni 2011. Derzeit wird erneut eine Fristverlängerung beantragt, um die Werte für Feinstaub und Stickstoffdioxid weiterhin überschreiten zu dürfen. 
Die Umweltzone wird als einzige Maßnahme&nbsp; nicht ausreichen, um die Grenzwerte einzuhalten. Erstens ist die Zone viel zu klein, sie deckt&nbsp; mit 7 km² gerade mal 2% des Stadtgebietes ab und ist im Vergleich zu anderen Städten mit Umweltzonen geradezu winzig. Weitere Maßnahmen zur Luftreinhaltung müssen ernsthaft diskutiert werden. In Berlin ist die Umweltzone, der eine gute Wirksamkeit attestiert wird, um ein Vielfaches größer. Sie deckt 10% der Stadt ab (88 km²) und rund 32% der Bevölkerung wohnt innerhalb der Zone. In Hannover sind es sogar 42%. In Bremen dagegen nur etwas mehr als 10%. Angesichts der geringen Größe ist es umso unverständlicher, dass Busse mit veraltetem Abgasstandard weiter mitten in die Zone hinfahren sollen. Zweitens droht der Stadtluft ein neues Feinstaubproblem, denn die modernen Benzinmotoren verlieren ihre abgasseitige Unschuld: Die auf Grund ihrer Sparsamkeit eigentlich begrüßenswerten&nbsp; Benzindirekteinspritzer stoßen zum Teil ein Mehrfaches an Feinstäuben aus als&nbsp; Dieselmotoren . Darunter vor allem die besonders gefährlichen ultrafeinen Partikel, die weit in den Körper eindringen können. Filterung wäre möglich, ist den Herstellern aber zu teuer. Hier droht die gleiche Verzögerungstaktik wie vor einigen Jahren bei Dieseln, die letztendlich als Gebrauchtwagen quasi unverkäuflich waren. <br />
Rücksprache: Dr. Georg Wietschorke Tel.: 0421 79 00 222<br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 10:41:00 +0100</pubDate>
			
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