BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
Beim BUND sind Sie richtig, wenn Sie Informationen über Natur und Umweltschutz in Bremen suchen oder selbst aktiv werden wollen.
BUND fordert bessere Lärmschutzmaßnahmen und leistungsfähige Güterverkehrsnetze
Im Streit um die Planungen der DB AG zur Ertüchtigung des Knoten Bremens bezieht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Stellung. „Wir begrüßen die Klagen der AnwohnerInnen und des Beirates Mitte gegen das Planungsfeststellungsverfahren, denn schon jetzt ist die Lärmbelastung dort zu hoch und würde für die AnwohnerInnen unerträglich, wenn die bisherigen Planungen unverändert umgesetzt werden“, so Martin Rode, Geschäftsführer des BUND Bremen.
Auch der BUND fordert weitergehende Lärmschutzmaßnahmen als bisher von der DB im Verfahren zugestanden worden sind. Angesichts der erwarteten Verdopplung der Güterzüge für den Knoten Bremen besteht aus Sicht des BUND dringender Handlungsbedarf. Vor allem im Bereich Doventor und Stephaniviertel muss zum Schutz der AnwohnerInnen ein Lärmschutz geschaffen werden, der weit über das von der DB angestrebte Mindestmaß hinausgeht.
Den Jahresbericht des BUND-Bremen für das vergangene Jahr können Sie hier schon lesen!
In dem bereits 2011 begonnenen Projekt geht es darum, den Bestand ausgewählter Singvogelarten in vier Kleingartengebieten zu erfassen. Dabei spielt der Gartenrotschwanz als Indikatorart für naturnahe Kleingärten die Hauptrolle. Parallel zur Vogelwelt werden die Obstbaumbestände und weitere Parameter erfasst. Für 2012 ist eine Mitarbeit in vielen Bereichen möglich z.B. Nutzungskartierungen durchführen, Karten in Arc-Gis erstellen, Internetseiten zum vogelfreundlichen Garten gestalten, Aktionen und Exkursionen zum Thema naturfreundlicher Garten planen und begleiten, kleine Pressetexte verfassen u.v.m.
Bewerbungen bitte per Mail an Heike Schumacher
BUND Landesverbände: Hafen-Kooperation muss stärker auf Zusammenarbeit und Umweltbelange eingehen
Die BUND-Landesverbände Bremen, Hamburg, Niedersachen und Schleswig-Holstein zeigen sich enttäuscht vom ersten Hafendialog Deutsche Bucht, den die nordwestdeutschen Wirtschaftsminister und Senatoren und die Geschäftsführungen der Hafenverwaltungen diese Woche veranstaltet haben. Die Kooperation sieht derzeit lediglich vor, an allen Standorten die jeweils gewünschten Ausbaupläne voranzubringen, gemeinsam auf zusätzliche Straßen wie etwa die Küstenautobahn zu drängen und Weser und Elbe zu vertiefen.
Beim Streit um Zufahrt für Busse mit gelber Plakette in die Umweltzone sollte nach Ansicht des Bund Für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Bremen e.V., die Reduzierung der Luftverunreinigung und die Verbesserung der Gesundheit der Bremer Bürgerinnen und Bürger im Mittel¬punkt stehen. Luftverunreinigung beeinträchtigt die Gesundheit, insbesondere bei Kindern, älteren Menschen und Menschen mit Atemwegserkrankungen. Verbesserung der Luftqualität bedeutet auch eine Verbesserung der Gesundheit.

Was machen Fledermäuse, Warzenbeißer und Trichterspinnen auf der Bühne? Sie spielen eine wichtige Rolle – nicht nur in der Natur, sondern auch in einem Theaterstück. Eine Gruppe von Sechstklässlern zog passende Kostüme an und imitierte ihre Lebensweise. Eingebettet sind die Tierfiguren in den Umweltkrimi „Fünf vor Zwölf“, der die fiktive Vernichtung des Naturschutzgebiets „Eispohl“ in Bremen-Nord dramatisiert.
Wohl zum ersten Mal – nicht nur in Bremen – kam damit das Thema Naturschutz auf die Bühne. Die Idee von BUND-Mitarbeiter Jörn Hildebrandt, Theaterspielen als Kulturarbeit und Naturschutzarbeit zugleich einzusetzen, stieß bei Brigitte Schulte-Hofkrüger, Lehrerin an der Oberschule In den Sandwehen (Bremen Blumenthal) auf große Resonanz und wurde dank einer Projektförderung der Umweltlotterie Bingo! finanziert. Das Vorhaben will neue Wege der Umweltbildung gehen, indem es kulturelle Elemente mit ökologischen Themen verknüpft und vor allem das Einfühlungsvermögen bei Kindern entwickelt.
Wir wünschen allen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, Natur- und UmweltschützerInnen und allen FreundInnen der Erde ein Frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.
Das Team des BUND Bremen
Tidebiotop Vor- und Hinter- und Duntzenwerder am Ochtumsperrwerk
Ursprünglich war es ein Pilotprojekt, in dieser Größenordnung einen durch die Tide beeinflussten Lebensraum zu schaffen. Im Rhythmus von Ebbe Flut strömt heute das Wasser der Weser hier durch den geöffneten Sommerdeich regelmäßig ein. Durch eine Sohlschwelle wurde der Tidenhub auf 70 cm begrenzt. Diese Furt kann man nur bei Niedrigwasser passieren, wenn man das ganze Gebiet umwandern will. Die Strecke beträgt dann insgesamt knapp drei Kilometer. Insgesamt entstanden hier auf ca. 120 Hektar Gewässer, ausgedehnte Röhrichtbereiche, Süßwasserwatten, Flach- und Tiefwasserzonen und auentypische Bereiche, ein Paradies für viele Wiesen- und Wasservogelarten. Südlich an den Hasenbürener Hauptdeich grenzt ein Sommerpolder, der Duntzenwerder, der jeden Winter überstaut wird, um die Bedingungen für Rastvögel zu verbessern. Hier kann man im Winter regelmäßig mehrere hundert rastende Grau- und Blässgänse beobachten, dazu viele Entenarten, wie z.B. Pfeif-, Krick-, Schnatter- und Löffelenten. Regelmäßig sieht man auch Singschwäne, Silberreiher, Gänse- oder Zwergsäger. Mit etwas Glück kann man hier gelegentlich die Kornweihe oder sogar einen imposanten Seeadler bei der Gänsejagd erleben. Eine Beschilderung mit Informationstafeln hilft bei der Bestimmung. Es lohnt sich also in jedem Fall, ein Fernglas mitzubringen. Das Gebiet liegt in der Achsel von Weser und Ochtummündung und ist über die Hasenbürener Landstraße und den Hasenbürener Deich in Richtung Ochtumsperrwerk zu erreichen.
Der BUND Bremen hat sein Newsletterauf ein neues System umgestellt. Abonnenten des Newsletter können sich auf interessante Beiträge rund um den Umweltschutz in Bremen und die Arbeit des BUND und ein neues Design des Newsletters freuen. Das Anmeldeformular zum Newsletter finden Sie hier.
Seit Juni ist der BUND Bremen auch im sozialen Netzwerk facebook vertreten. Wir möchten unsere facebook-Seite nutzen, um Sie über die aktuelle Arbeit des BUND Bremen zu informieren, Einblicke in unseren Büroalltag geben und Veranstaltungen des BUND ankündigen. Hier geht es zu unserer facebook-Seite.
Die Termine unseres Programmheftes und aktuelle Termine finden sie nun auch auf unserer Webseite im Bereich Service.

Beim Schlafen will wohl keiner frieren, aber nachts die Heizung herunterzudrehen, spart enorm viel Energie. Denn jedes Grad Raumtemperatur weniger senkt die Heizkosten um etwa sechs Prozent. Besonders nachts wird es kaum jemandem viel ausmachen, wenn es im Zimmer drei bis fünf Grad kühler ist als tagsüber. Der BUND Bremen empfiehlt deshalb
Die Rot-Grüne Landesregierung hat in Bremen bislang ein klares „Nein“ zum bundesweiten Feldversuch mit den Riesen-Lkw verkündet. Dass dies richtig ist, zeigt jetzt eine Verfassungsklage in Karlsruhe der Bundestagsfraktionen von...
Europa verbraucht viel Palmöl für Speisen, Fette und zunehmend zum Verbrennen in Blockheizkraftwerken. Dafür werden in Indonesien die Regenwälder abgebrannt und Menschen mit Gewalt vertrieben. Im August 2011 hat der Palmölkonzern WILMAR, der unter anderem in Brake an der Unterweser eine große Raffinerie betreibt, ein ganzes Dorf niederbrennen lassen. Darunter auch die Hütte von Ida, die mit ihrem kleinen Sohn Agung fliehen konnte. Die beiden kommen nach Bremen

Am Samstag, den 10.12., um 13.30 Uhr trifft sich die BUNDjugend Bremen auf den Domtreppen um in der Bremer Innenstadt die „Tür zu!“-Aktion zu starten. In der kalten Jahreszeit ist der immense Wärmeverlust der offenen Ladenfronten von Geschäften nicht nur besonders klimaschädlich sondern auch höchst unwirtschaftlich. Die BUNDjugend Bremen möchte mit der Aktion „Tür zu!“ auf diesen Missstand aufmerksam machen. Jeder der mitmachen möchte ist herzlich willkommen.

Still und heimlich liefert sie nun Strom aus Sonnenenergie: die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hofs Bavendamm im Blockland. Damit es für alle sichtbar wird, die den Hof besuchen, wird in den nächsten Wochen noch eine Infotafel angebracht, die Ertrag und Leistung der Anlage anzeigen wird. Die Anlage wurde gefördert aus Mitteln von swb proNatur.
Im Rahmen seiner Kampagne „Mobilität für Alle!“ zeigt der BUND in dieser Studie die Vorteile verschiedener Ansätze moderner und bekannter Verkehrskonzepte und verdeutlicht, welches Potential in ihnen steckt. Damit leistet der BUND einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung eines zukunftsfähigen Verkehrskonzeptes für Bremen, das den Ansprüchen von Mensch und Umwelt im 21. Jahrhundert entspricht. Unter dem Leitbild der „Autogerechten Stadt“, wurden im 20. Jahrhundert immer größere Bereiche des öffentlichen Raumes dem Kfz-Verkehr zugesprochen. Heute sind etwa 21% der bebauten Fläche in Bremen reine Verkehrsflächen und der größte Teil davon ist für den Pkw und Lkw Verkehr bestimmt.

Früher gab es in Bremen auf jedem Bauernhof eine Obstwiese. Heute sind Obstwiesen rar geworden und stehen auf der roten Liste der gefährdeten Biotope. Deshalb setzt sich der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) für den Erhalt noch vorhandener Obstwiesen ein, denn sie bieten Lebensraum für über 3000 Tierarten. Auch alte, lokale Apfelsorten sind in ihrem Bestand bedroht, wenn die Obstwiesen verschwinden. „Über 1000 Apfelsorten gibt es in Deutschland, aber im Supermarkt finden wir höchstens fünf bis acht Sorten. Wer heutzutage den leckeren, besonders aromatischen Celler Dickstiel essen möchte, der muss sich schon was einfallen lassen.

Die Bundesregierung hat sich im Energiekonzept vorgenommen, bis 2020 in Deutschland zehn Prozent weniger Strom zu verbrauchen als 2008. Doch Taten lassen auf sich warten. Mehr noch: Deutschland droht, sich Vorschlägen zur Energieeinsparung in Europa in den Weg zu stellen und untergräbt damit das eigene Einsparziel.
Unterstützen Sie die Forderung des BUND: Die Bundeskanzlerin soll sich endlich zum Einsparziel bekennen und konkrete Maßnahmen in die Wege leiten.
Weitere Infos hier.
Die Landesverbände des BUND in Hamburg und Bremen fordern von Wirtschaftssenator Horch eine Klarstellung zu den jüngsten Äußerungen des Vereins Hamburg Hafen Marketing. Dessen Vorstandsvorsitzende hat gestern eine „Kampfansage“ gegenüber Bremerhaven und dessen Amerika-Geschäft verkündet. Dies steht in direktem Widerspruch zu aktuellen Äußerungen des Hamburger Wirtschaftssenators Horch, der einen „partnerschaftlich gemeinsamen Weg“ mit Bremen einschlagen will.

Neue Energieeffizienzklassen für Haushaltsgeräte
Der zwölf Jahre alte Kühlschrank funktioniert nicht mehr, ein neuer muss her. Der BUND empfiehlt bei einem Neukauf von Haushaltsgeräten besonders auf den Energieverbrauch zu achten. Dadurch wird nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet, sondern es werden in Zeiten steigender Energiepreise auch die eigenen Stromkosten gesenkt. „Ein zwanzig Jahre alter Kühlschrank verbraucht im Vergleich zu einem neuen, energieeffizienten Kühlschrank etwa viermal so viel Energie“, so Mareile Timm, Energieexpertin des BUND-Bremen.
„EuroCombi“ lautet die offizielle Bezeichnung für 25,25 Meter lange Lkw-Kombinationen, die nun in einem „Feldversuch“ auf die Straßen kommen sollen. Bisher waren 18,75 m die Obergrenze. Echte Ökolaster sollen sie sein, die CO2 Emissionen und Kraftstoff sparen und dabei auch noch mehr transportieren können. mehr...

Stimmungsvolle Tier-, Pflanzen- und Landschaftsmotive auf hohem fotografischem Niveau führen den Betrachter durch reizvolle Natur und Jahreszeiten Norddeutschlands. Auch für das Jahr 2012 hat ein ehrenamtlicher Arbeitskreis bekannter Naturfotografen aus Bremen und Niedersachsen für den BUND wieder einen Naturkalender zusammengestellt. Zu sehen sind nicht nur selten gewordene Arten, wie z.B. die Küchenschelle, sondern auch alltägliche in ungewöhnlichen Situationen, wie z.B. Streifenwanzen im Kreistanz. Stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen aus dem Feuchtwiesenring des Bremer Beckens laden zum Besuch dieser Landschaft auch bei winterlichem Wetter, in der Abendstimmung oder bei Gewitter ein. Die Kalenderfotos sind zugleich als Postkarten angelegt, so dass sie ausgeschnitten und verschickt werden können. Der Wandkalender hat das Format 23,5 x 21 cm, die Postkarten sind 12 x 18 cm groß. Er eignet sich besonders gut als Weihnachtsgeschenk für Naturfreunde.Der Kalender in hochwertiger Druckqualität ist für Euro 7,50 über die BUND-Geschäftsstelle, Am Dobben 44 und im Buchhandel erhältlich.

Klimaschutz ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer zeit. In diesem Jahr sind dabei wichtige Meilensteine erreicht worden. Die Energiewende ist in Deutschland ein großes Stück vorangekommen. Doch damit sie gelingt, reicht es nicht, den Staat in die Pflicht zu nehmen. Vielmehr sind wir alle gefordert, unseren Beitrag zu leisten. Der BUND Bremen bietet dazu nun eine Gelegenheit. Auf Hof Bavendamm, unserem Bioland-Bauernhof im Bremer Blockland, wollen wir eine Bürgersolaranlage errichten. Dafür bieten wir für Mitglieder und Interessierte Beteiligungen

Der Protest gegen die Kohlenstoffspeicherung (CCS) war erfolgreich. Das entsprechende Gesetz hat der Bundesrat am 23.9. abgelehnt. Der BUND war am Tag der Entscheidung vor Ort, um gegen CCS zu protestieren. Motto: "Kohlestrom hat keine Zukunft – CO2-Endlager stoppen". CCS ist eine Technologie im Forschungsstadium, die mit zahlreichen Risiken behaftet ist. Sie taugt auch nicht als "Brückentechnologie", sondern dient lediglich als grünes Mäntelchen für die dreckige Kohleverstromung.
Am Mittwoch, den 6. Oktober lädt der BUND von 15 bis 17 Uhr zum Apfelsaft machen ein: ernten, waschen, schneiden, pressen und genießen. Für Kinder ab 4 Jahren werden alle Arbeitsschritte vom Baum bis ins Glas erlebbar gemacht.
Peter Schröder zeigt Kindern ab 8 Jahren am Samstag, den 8. Oktober von 11-13 Uhr, wie in der Steinzeit Feuer gemacht wurde.
Kinder, die Lust auf eine spannende Spinnen-Exkursion haben, können in den Ferien am 18. Oktober von 10-13 Uhr in die Kinderwildnis kommen.

Knallrot ist der Apfel, sein Fruchtfleisch weiß und saftig. Er schmeckt nicht nur gut und ist sehr gesund, er eignet sich auch vorzüglich zum Kuchenbacken und liefert jede Menge köstlichen Saft. Doch das Wissen um alte Apfelsorten ist verloren gegangen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) möchte es wieder auffrischen.

Gestern hat die von der BUND-Klagegemeinschaft beauftragte Hamburger Kanzlei „Mohr Rechtsanwälte“ (Anwälte Rüdiger Nebelsieck und Raphael Weyland) beim Bundesverwaltungsgericht Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest (WSD) für die Vertiefung der Außenweser, der Unterweser und der hafenbezogenen Wendestelle eingereicht. Zugleich beantragte die Kanzlei die Anordnung der aufschiebenden Wirkung der Klage, da die Ausbaggerung andernfalls laut Wasser- und Schifffahrtsamt Bremerhaven bereits Anfang Oktober beginnen könnte.
Die Winterzeit rückt näher und damit beginnt die Heizsaison. Mit jährlichen Stromkosten von 100 bis 150 Euro im Jahr sind alte Heizungspumpen Stromfresser. Bei einer Nutzungsdauer von zwanzig Jahren sind das ganze 2.000 bis 3.000 Euro. Im Haushalt nehmen sie etwa 15% des gesamten Stromverbrauchs ein. Ungeregelte Heizungspumpen transportieren durchgehend heißes Wasser zu den Heizkörpern und das abgekühlte Wasser wieder zurück zum Heizkessel.
Nach Auffassung des BUND sind in der gut mit dem ÖPNV erschlossenen Bremer Innenstadt Mindestzahlen für Pkw-Stellplätze überflüssig. Deshalb fordert der BUND die Bremer Stellplatzverordnung für Kfz, die zum Jahresende ausläuft, ersatzlos abzuschaffen. Nur noch 17 % der Besucher kommen als Fahrer oder Beifahrer mit dem Pkw in die Bremer City, aber bereits 52% mit dem ÖPNV. Die Folge der bisherigen Regelung ist ein Überangebot an Kfz-Stellplätzen.
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Mit derart vielen Kartoffeln haben die Drittklässler der Grundschule an der Oslebshauser Heerstraße nicht gerechnet. An einem Montagmorgen ernten Jungen und Mädchen „Finka“, „Laura“, „Rote Emmalie“ und „Allians“ – Dies sind keine Außerirdischen aus dem Erdreich, sondern einheimische Kartoffelsorten, die die Kinder bereits im Mai dieses Jahres auf dem Gelände hinter der Recyclingstation in Oslebshausen gepflanzt haben.

Am 23. September stimmt der Bundesrat über das Gesetz zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS) ab. Auch wenn Vattenfall und Co. nicht müde werden, das Gegenteil zu beteuern: CCS ist kein Klimaretter. Es ist vielmehr riskant und teuer. Das geplante CCS-Gesetz lässt zentrale Sicherheitsfragen unbeantwortet und will die langfristige Haftung für die riskante Technologie den Bundesländern und damit voraussichtlich den SteuerzahlerInnen aufbürden.

Das dichte Straßennetz zerschneidet unsere Landschaft und bedroht die biologische Vielfalt. Hunderttausende Wildtiere sterben jedes Jahr auf Deutschlands Straßen. Aus diesem Grund steht im Koalitionsvertrag, dass der Grünbrückenbau gefördert werden muss! Doch statt Grünbrücken will Verkehrsminister Ramsauer nun neue Straßen finanzieren.
Fordern Sie Herrn Ramsauer auf, seine Blockadehaltung aufzugeben. Jetzt unterschreiben!
Das Wasserforum Bremen bietet in Kooperation mit dem Hafenmuseum und mit Unterstützung vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr im Herbst Weser-Schifffahrten zum Thema Deichschutz und Weservertiefung an. Sie finden im Rahmen der interaktiven Ausstellung: „WasserWissen – die wunderbare Welt des Wassers“ statt.
„Wir haben einen Sommer, der wie ein Herbst ist, aber das ist überhaupt nicht schlimm“, sagt Hannah und strahlt über das ganze Gesicht. Auf dem Kopf trägt sie bunten Federschmuck, wie ihn Indianer früher trugen. Doch die Füße stecken in Gummistiefeln, ohne die es in der Kinderwildnis bei dem vielen Regen in dieser Woche nicht geht.
Einmal ganz aus der Großstadtwelt `raus und in Leben in der Wildnis eintauchen – die BUND-Kinderwildnis, nahe am Café Sand, ist zwar nicht gerade weite Prärie oder ausgedehnter Wald, aber Gebüsche, Wildwuchs und große Rasenflächen finden sich doch – genug.
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Der BUND Bremen hat heute mit Aktion an der Teerhofbrücke gegen die geplante Vertiefung der Weser protestiert.
Rund 20 BUND-Aktivisten, ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitglieder des Vorstandes haben Transparente an der Teerhofbrücke befestigt und Flugblätter an Passanten verteilt, um auf die geplante Weservertiefung und die damit einher gehenden negativen Folgen für Natur und Umwelt aufmerksam zu machen.
Mehr zum Thema Weservertiefung finden Sie auch in unserem Pressearchiv.
Im Rahmen des Projektes „Taraxacum & Castanea“ veranstaltet der BUND am Donnerstag, den 11.8. 2011 von 15 bis 18 Uhr eine Ferienaktion in der Neustadt. Kinder im Alter von 6 – 12 Jahren sind herzlich eingeladen aus gesammelten Naturmaterialien kleine und große Kunstwerke zu schaffen und damit die BUND-Kinderwildnis am Cafe Sand zu verschönern. Neben angeleitetem Programm besteht ausreichend Gelegenheit, das Gelände im Freispiel zu erkunden.
Etwas Schreckliches ist passiert: Die Blaubeeren des „Königs der Kinderwildnis“ sind verschwunden, und der ist deshalb ganz verzweifelt. Um sie zurückzuerobern, bittet er die Kräuterhexe Pimpinella um Hilfe. Sie braucht kompetente Leute, die alle etwas Besonderes können: zum Beispiel als Zauberin, Fruchtzwerg oder Künstler.
Eine Woche lang schlüpften 13 Kinder in der Kinderwildnis des BUND in sechs verschiedene Heldenrollen, um Pimpinella und dem König zu helfen. Dabei lernten sie spielerisch, ihren Gemeinschaftssinn zu schulen oder ihre Geschicklichkeit zu steigern und nicht zuletzt Vieles über die Natur.
„Fast unmöglich, die zu fangen – wer es schafft, erhält eine Belohnung“, sagt BUND Mitarbeiter Jörn Hildebrandt und meint damit eine der vielen Mosaikjungfern, die in blitzschnellem Flug über die Teiche im Rhododendronpark schießen. Die Art gehört zu den Großlibellen, die für ihre Flugartistik bekannt sind. Im Rahmen des Sommerferienangebots des TV Eiche-Horn machte der BUND eine Exkursion für Kinder, die in den nahe gelegenen Rhododendronpark führte

Am Sonntag 31.07.2011 ab 14.00 Uhr informiert der Imker Heinz Wildner über seine Bienen auf dem Biohof Bavendamm. Besucher erfahren alles über Haltung, Vermehrung und Züchtung von Honigbienen und die Produktion von Honig, aber auch, welche Bedeutung die Bienen im Haushalt der Natur haben. Ohne Bienen gäbe z.B. allein im Obstanbau 50-60% weniger Erträge.
Anschließend besteht die Möglichkeit zu Kaffee und Kuchen im Hofcafé. Auch für Gruppen geeignet.
Anmeldung und Information unter Tel. 0421-6440167.
Ort: Hof Bavendamm, Waller Str. 300 Bremen-Blockland - Nähe Dammsiel

In diesem BUND-Projekt wird die Vogelwelt in Bremens Kleingärten erfasst.
Beide sind sich einig: Bei der Arbeit wurden Glückshormone ausgeschüttet. Morgens um sechs Uhr früh machten sich Michael Köppe und Ingo Sucher auf, um in Findorffs Kleingärten Vögel zu erfassen: nach Gesängen lauschen, mit dem Fernglas vor den Augen nach ihnen spähen, die Art richtig bestimmen.

Nicht nur, dass sie durch die Lüfte segeln, nein, auch ihre Silhouette mutet maritim an: sichelähnliche Flügel und gekerbte Schwänze wirken vor dem Blau des Himmels wie kleine fliegende Anker. Der Mauersegler ist stark an ein Leben in der Luft angepasst und somit ein gekonnter Flieger. Sein Leben findet fast ausschließlich im Flug statt.
Der Biologe Henrich Klugkist zeigt am kommenden Sonntag, was in den Wiesen und Weiden des Biohofes Bavendamm kreucht und fleucht. Die spät gemähten und schonend genutzten Flächen und die Gräben sind wertvolle Lebensräume für Libellen, Falter, Heuschrecken und anderen Kleintiere. Diese können bei der Exkursion kennengelernt werden. Anschließend besteht Gelegenheit zu einem Hofrundgang und zu Kaffee und Kuchen im Hofcafé von Bäuerin Ingrid Wilkens.
Datum: Sonntag 24.7. um 14.30 Uhr. Dauer 2 Stunden
Treffpunkt: Hof Bavendamm, Waller Str. 300 kurz vor Dammsiel im Blockland
Bei Regenwetter fällt die Führung aus.
Damit Sie uns auch in der Sommerpause verbunden bleiben, haben wir uns quer durch alle BUND- Themen zehn Fragen für Sie ausgedacht. Manche sind vielleicht ein bisschen knifflig, dafür stellen wir den Gewinnerinnen und Gewinnern aber 100 Euro Startguthaben für einen Vertrag mit dem Ökostromanbieter Naturstrom und noch einige feine Preise mehr in Aussicht.
Jetzt mitmachen und tolle Preise gewinnen!

Trinkwasser aus der Leitung: umweltfreundlich, bequem und in guter Qualität
Für viele überraschend: Wasser ist das bevorzugte Getränk der Deutschen. Dieses wird zumeist für viel Geld eingekauft und kastenweise nach Hause getragen. Obwohl das Bremer Leitungswasser in sehr guter Qualität direkt nach Hause geliefert wird, greifen viele zu Mineralwasser. Im Mittel trinkt jeder Deutsche etwa 130 Liter Mineralwasser im Jahr.

Spielräume für EU-Mitgliedstaaten erweitern!
Am 6. Juli entscheidet das Europaparlament, ob die EU-Mitgliedsländer die rechtlichen Voraussetzungen erhalten, ihr Staatsgebiet gentechnikfrei zu halten. Dazu liegt ein Vorschlag des Umweltausschusses vor. Ob dieser eine Mehrheit erhält, hängt auch von den deutschen Europaabgeordneten ab.
Der BUND hat einen Appell an die Spitzen der fünf deutschen Fraktionen im Europaparlament gestartet, den Vorschlag des Umweltausschusses zu unterstützen.
Die geplante Unterweservertiefung ist maßgeblich für die prognostizierte Verschiebung der Brackwassergrenze in der Weser und damit für die befürchtete Versalzung des Viehtränkewassers in den Wesermarscher Gräben und Fleeten verantwortlich. Um diese Schäden zu kompensieren, plant Niedersachsen nun ein Förderpaket für die Landwirtschaft in der Wesermarsch in Höhe von 50 Mio. €. Nirgends ist bislang öffentlich diskutiert worden, welche Wohltaten der Landwirtschaft mit diesem Förderpaket „Generalplan Wesermarsch“ zugute kommen sollen, geschweige denn ob damit möglicherweise neuerliche Umweltbeeinträchtigungen verbunden sein werden. Dennoch soll Bremen sich mit 5 Mio. € daran beteiligen.
Bei den rotgrünen Koalitionsverhandlungen für die nächste Legislaturperiode stehen wichtige Weichenstellungen für die Zukunft Bremens an. Das gilt insbesondere für die Verkehrspolitik. Hier sieht der BUND Bremen den meisten Sprengstoff. Der bestehende Autoverkehr ist nicht nur ein erhebliches Klimarisiko und verursacht zuviel Lärm und Abgase mit hohen Gesundheitskosten. Die jetzige Autoinfrastruktur ist bei den immer knapperen bremischen Finanzen immer weniger finanzierbar.
„Autofahren gefährdet Ihre Gesundheit und die Ihrer Mitmenschen und kostet die Gesellschaft viel Geld. Betreiben Sie seinen Genuss maßvoll.“ So könnten Aufkleber für Autos aussehen, meint BUND-Vorstandsmitglied Beatrix Wupperman. „Etwas anders ausgedrückt: Autofahren verursacht externe Kosten, die die AutofahrerInnen der Allgemeinheit zumuten. Im Gegensatz dazu bringt jeder Kilometer, der auf dem Fahrrad zurück gelegt wird, der Gesellschaft puren Nutzen - also ein Plus."
Die heutige (Di. 7.6.2011) Berichterstattung des Weser Kuriers über die Umweltzone ist leider ausgesprochen einseitig. Darin wird nur Gegnern der Umweltzone ein umfassendes Forum geboten, um ideologische Positionen im Weser Kurier zu präsentieren. ADAC und CDU fordern zum wiederholten Mal die Abschaffung der Umweltzone wegen angeblicher Wirkungslosigkeit.
Der BUND wartet immer noch auf tragbare Konzepte von ADAC, CDU, FDP und Handelskammer, mit denen die Einhaltung der Grenzwerte ohne Umweltzone möglich ist. Doch eine Antwort steht aus. Leider wurden die Herren Strohmann (CDU) und Linge (ADAC) auch gar nicht nach Konzepten gefragt. Die Antwort wäre ganz sicher für viele Leser und Betroffene, die an Hauptverkehrsstraßen wohnen, sehr interessant gewesen.
BUND Bremen lädt zu einer Fortbildungsreihe „Kinder in der Natur – bewegen, spielen, fördern“ ein
In einer vierteiligen Fortbildungsreihe vermittelt der BUND Methoden und Ideen für die Gestaltung von Naturerlebnissen mit Kindern. Am 17. Juni findet von 9 bis 15 Uhr ein Fortbildungstag im Bürgerpark zum Thema „Sommer“ statt. Weitere Termine sind der 7. Oktober mit dem Thema „Herbst“ im Oldenbütteler Wald und der 10. November zum Thema „Psychomotorik“ beim Verein EPSYMO e.V. in Lüssum.
Kurz vor den Sommerferien entern Piraten die Hansekogge
Wilde Piraten von 0-99 Jahren können mit der historischen Hansekogge in See stechen und in der BUND Kinderwildnis ihre Piratenprüfung ablegen.
Die beliebte Piratenfahrt für Familien bietet der Bund für Umwelt- und Naturschutz dieses Jahr am 29.6.2011 von 15 bis 18 Uhr an. Wild verkleidete Piraten werden an diesem Mittwochnachmittag die Weser unsicher machen, um anschließend in der Kinderwildnis ihr piratisches Können unter Beweis zu stellen:
Heute am 28.5. demonstrierten ca. 5000 Menschen aus Bremen und weit umzu gegen die Risikotechnologie Atomkraft und setzten ein Zeichen für die "Energiewende jetzt!"
Der BUND Bundesvorsitzende Hubert Weiger hob in einer packende Rede auch die Bedeutung für Effizienzsteigerung bei der Energienutzung hervor.
Zum ausführlichen Bericht über die Bremer Demonstration klicken Sie hier.
Bilder von der bundesweiten Aktion gegen Atomkraft in über 20 großen Städten finden Sie hier.

Die gestrige Jahreshauptversammlung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Bremen hat den über Jahrzehnte im Bremer Naturschutz engagierten Botaniker Prof. Dr. Hermann Cordes einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Hermann Cordes hat über die Landschaftsgeschichte des Bremer Blocklandes promoviert und lange Zeit den Lehrstuhl für Vegetationskunde und Naturschutz an der Universität Bremen bekleidet. Er war über mehrere Jahrzehnte Sprecher des Bremer Naturschutzbeirates und lange Vorsitzender des BUND-Bremen, in dem er seit 60 Jahren Mitglied ist.
Rückblick auf die BUND-Veranstaltung „Wachstum im Überfluss“
Eine erschöpfende Antwort auf die Frage „Wie viel Wachstum braucht die Stadt?“ konnte auf der ersten von zwei vom BUND Bremen veranstalten Diskussionen im Vorfeld der Bürgerschaftswahlen natürlich nicht gegeben werden. Doch die Teilnehmenden auf dem Podium zeigten Wege auf, die für eine zukunftsfähige Entwicklung Bremens notwendig sind oder bereits begangen werden.

Umweltzone rettet Menschenleben
Jetzt hat sich im Wahlkampf der Bürgerschaftswahlen auch SPD Wirtschaftssenator Günthner aufgemacht und geht bei den Autofahrern auf Stimmenfang. Dazu bringt er ebenso wie die Handelskammer, die Bremer CDU und FDP die Abschaffung der Umweltzone in Bremen ins Gespräch. „Wer das fordert, muss aber auch sagen, wie ohne Umweltzone die Schadstoffgrenzwerte in Bremen für Feinstaub und Stickstoffdioxid eingehalten werden sollen. Diese Antwort bzw. klare Konzepte bleiben die Gegner der Umweltzone den Bürgern aber nach wie vor schuldig.“

BUND und ADFC fordern zukunftsfähige und postfossile Verkehrspolitik in Bremen
Die Verkehrspolitik ist in Bremen mehr und mehr zu einem Wahlkampfthema geworden. Dabei werden in schöner Regelmäßigkeit Probleme hochstilisiert, die an der Wirklichkeit erheblich vorbei gehen. „Nicht drei Fußgängerampeln an der Kurfürstenallee oder Parkstreifen im Concordiatunnel verursachen erhebliche Behinderungen, sondern 300.000 Pkw in Bremen plus über 100.000 automobile Pendler, die täglich über 7 Millionen Kilometer in Bremen fahren. Wir stehen nicht im Stau, wir sind der Stau“, so Georg Wietschorke, stellvertretender Geschäftsführer des Bremer BUND. Objektiv betrachtet hat Bremen trotzdem wenig Stauprobleme: In einer Vergleichsstudie von 50 staugefährdeten Großstädte landet Bremen ganz hinten auf Platz 46. Anstatt mit Scheuklappenblick immer nur das Auto in den Mittelpunkt zu stellen, ist heute der Blick auf die Gesamtmobilität erforderlich.
In der BUND-Kinderwildnis lieferte Ronja Räubertochter Anregungen zum Bauen und Gestalten in der Natur
„Die Burg ist zerstört – und wir haben keine Lust, eine neue zu bauen!“ sagt Anton enttäuscht. Denn gestern noch beherrschte eine prachtvolle Burg aus Lehm die BUND-Kinderwildnis in der Nähe des Café Sand.
„Dafür können wir heute ja den Zauberwald bauen“, schlägt Christina Körner vor, die zusammen mit Pauline Dierichsweiler die erste Osterferien-Veranstaltung in der BUND-Kinderwildnis leitete. Vier Tage waren ganz von der Hauptfigur aus dem weltberühmten Buch „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren bestimmt. Daraus wurde an jedem Tag vorgelesen, und anschließend konnten die Kinder Phantasie Wirklichkeit werden lassen, indem sie Szenen nachspielten. Doch dazu mussten erst einmal die Requisiten für den Roman hergestellt werden: die Burg, der Wald und vor allem zahlreiche Figuren.
BUND-Projekt bemüht sich um Schutz
Wenn die ersten gelben Blüten auf den Wiesen zu sehen sind, ist das Hochzeitsspiel der Kiebitze im vollen Gange. Seit Ende März halten sich die schwarzweiß-grünen Zugvögel wieder an ihren Brutplätzen auf. Häufig brüten dann mehrere Kiebitze in einer lockeren Gemeinschaft. Nicht selten gesellen sich solchen Kolonien noch weitere Wiesenvögel zu. Rostrot gefärbte Uferschnepfen mit ihren langen Schnäbeln suchen im weichen Boden von nassen Senken nach Regenwürmern. Die zierlichen Rotschenkel brüten zwischen den Kiebitzen, um sich ihr verstecktes Nest von ihren angriffslustigen Nachbarn gleich mitbewachen zu lassen.

8000 Menschen gehen für Atomausstieg auf die Straße
An der heutigen Bremer Anti-Atom-Demonstration des BUND unter dem Motto: „Energiewende jetzt!“ haben mehr als 8000 Menschen teilgenommen. Der von Samba-Trommeln begleitete Demonstrationszug führte vom Bahnhof bis zum Markplatz. Die Demonstranten gaben immer wieder lautstark ihrer Forderung nach Stilllegung aller Atomkraftwerke Ausdruck.

Neues BUND-Projekt will gemeinsam mit Kleingärterinnen und Kleingärtnern dem Gartenrotschwanz helfen
Wenn der Gartenrotschwanz aus seinem Winterquartier in Afrika zurückkehrt, ist es für ihn oft zu spät: Alle Nistkästen sind bereits von Meisen besetzt. „Deshalb ist es günstig, erst Anfang April Brutgelegenheiten für diese seltene und besonders schöne Art im Garten anzubringen“, sagt Heike Schumacher vom BUND Bremen.
BUND Bremen überprüft alte Sanitäranlagen auf ihre Funktionalität und ihren Wasserverbrauch
Angesprochen sind Vereine, Institute, sonstige Einrichtungen und Unternehmen in Bremen und Bremerhaven, die sich in Gebäuden mit alten Sanitäranlagen (z.B. Spülkästen ohne Start-Stopp-Funktion, Wasserhähne ohne Sparperlatoren) und einem hohen Wasserverbrauch befinden. Dort rauschen statt 3 - 6 l/Spülgang noch 14 l/Spülgang durch die Toiletten und auch bei den Wasserhähnen und Duschen lassen sich häufig die Hälfte der Wassermenge einsparen.
Der Frühling kündigt sich an und lockt Kinder mit den ersten Sonnenstrahlen an die frische Luft. Genau der richtige Zeitpunkt, um mit Tatendrang und Neugier loszuziehen und zum Beispiel die Veränderungen in Wald und Wiese zu erforschen. Wo gibt es die ersten Buschwindröschen zu entdecken, wann gehen die Bienen auf Honigsuche und wie weit haben sich die Knospen der Kirschbäume schon entwickelt?
Der BUND Landesverband Bremen bietet in diesem Jahr wieder dank der Förderung durch die Klimaschutzagentur energiekonsens und des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr kostenlose Solarberatungen an. Bürgerinnen im Land Bremen sowie Firmen können wieder Termine vereinbaren.

Einmalige Blicke in ein großes grünes Stück Bremen
Nah rückt das Leben im Blockland an den Betrachter heran: Zwei Katzen lugen scheu unter einem grünen Scheunentor hervor, rote Feuerfalter beleben mit kleinen Farbtupfern die grünen Wiesen, und im Graben nebenan reckt die Schwanenblume ihre violetten Blüten aus dem Wasser. Dieses überwiegend grüne, von Gräben in „Blöcke“ zerschnittene Gebiet in Bremen zeigt uns ein neuer einzigartiger Bildband: „Blockland – Grünes Land am Bremer Rand“.