Was ist Bildung für nachhaltige Entwicklung?
Eine lebenswerte Zukunft für alle ist nur möglich, wenn wir nachhaltiger leben, also die nachfolgenden Generationen mit im Blick haben.
Eine Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) überträgt den Gedanken der nachhaltigen Entwicklung auf alle Bereiche der Bildung. Unsere Welt erlebt einen rasanten Wandel, dem kaum jemand folgen kann. Die Veränderungen, Innovationen und Entwicklungen gehen so schnell von statten, dass das Lernen von heute für das Leben von morgen bereits veraltet sein kann. Auch im Zuge der Globalisierung bieten sich immer neue und schnellere Möglichkeiten und Wandlungen - nicht nur auf persönlicher sondern auf nationaler und internationaler Ebene. Es ist erforderlich, dass wir die weltweiten wirtschaftlichen, kulturellen, politischen und sozialen Verflechtungen als Ganzes begreifen.
Mit der Bildung für nachhaltige Entwicklung sollen Gestaltungskompetenzen vermittelt werden, die eine „zukunftsfähige Gestaltung des eigenen Lebens und der Gesellschaft erlauben“ (Deutsche UNESCO-Kommission). Die Kinder sollen befähigt werden ihre Zukunft aktiv mit zu gestalten. Dafür werden bestimmte Teilkompetenzen benötigt, wie zum Beispiel vernetztes Denken, Weltoffenheit, Fähigkeit zu Perspektivwechseln, Empathie, gemeinsam mit anderen Handeln und Planen können, sich und andere motivieren können.
Bildung für nachhaltige Entwicklung beim BUND
Beim BUND werden in verschiedenen Veranstaltungen ökologische Themen aufgegriffen, die die Kinder für den Nachhaltigkeitsgedanken sensibilisieren. Neben den thematischen Bezügen bemüht sich der Bund Bremen seit längerem den Kindern in den Veranstaltungen bestimmte Teilkompetenzen zu vermitteln. So werden die Kinder an Entscheidungen beteiligt, müssen oft die Lösungswege selber entwickeln und ihnen wird ein Perspektivwechsel ermöglicht. Das Erlangen von sozialen Kompetenzen ist ebenfalls ein zentrales Ziel.
Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:
www.transfer-21.de
www.bne-portal.de