Gründe zum Wassersparen

Wassersparen von klein auf

In vielen Ländern auf der Welt herrscht extreme Wasserknappheit, das ist in Deutschland nicht der Fall. Trotzdem ist auch hierzulande ein sorgsamer Umgang mit der lebensnotwendigen Ressource Wasser gefragt. Denn häufig sinkt insbesondere an den Wasserentnahmestellen der Grundwasserspiegel, so dass die darüber liegenden Landschaften trocken fallen. Auch im Umland von Bremen hat die Entnahme von Trinkwasser negative Auswirkungen auf die Umwelt gezeigt: In den vergangenen Jahren wurde beobachtet, dass die Halse immer weniger Wasser führt bzw. zeitweise ganz versiegt. Sie fließt im Halsetal (Landschaftsschutzgebiet) nordöstlich von Verden durch das Trinkwassergewinnungsgebiet Panzenberg, aus dem die Stadt Bremen 19 Prozent ihres Trinkwassers erhält. Diese Wasserentnahme hat bereits zu einer großräumigen Absenkung des Grundwasserspiegels geführt. 

In der Nähe von Wohnbebauungen führt ein Absinken des Grundwasserpegels zu Rissen und Schäden an Gebäuden. In Ballungszentren, wie Hamburg und Frankfurt  muss das Trinkwasser bereits über weite Entfernungen transportiert werden. Hierfür wiederum ist ein hoher Energieeinsatz nötig. Energie ist insgesamt notwendig, um Wasser zu fördern, zu pumpen sowie aufzubereiten und dann wieder in Kläranlagen zu reinigen. Hinzu kommt noch die Energie, die aufgewendet werden muss, um Wasser zum Duschen oder Baden zu erwärmen.

Mit Unterstützung vom BUND und vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr wurden bereits viele Trinkwasser-Sparmaßnahmen in öffentlichen und privaten Betrieben und Institutionen (Schulen, Studentenwohnheimen, Pflegeeinrichtungen, Kindergärten und Sportvereinen u.a.) umgesetzt. Der Wasserverbrauch konnte in den jeweiligen Einrichtungen meist zwischen 20 u. 40 Prozent gesenkt werden.



Suche