Zehnjährige Monitoring-Untersuchungen des BUND Bremen zeigen, dass sowohl die Vegetation als auch der Hauptteil der wertgebenden Arten unter den Brutvögeln positiv auf die Wiedervernässung und landwirtschaftliche Extensivierung im Gebiet reagieren. Für die Vegetation kann zum einen eine Zunahme von Feuchte- und Magerkeitszeigern auf den meisten Wirtschaftsflächen und zum anderen der Anstieg von Arten der Roten Liste festgehalten werden.
Bei den Brutvögeln kann speziell bei den Arten der Säume wie Braunkehlchen und Schwarzkehlchen eine langjährige Konstanz oder gar wie im Falle von Rohrammer und Neuntöter eine deutliche Zunahme der Brutpaarzahlen verzeichnet werden.
Dem überregionalen Trend folgend sind Offenlandarten wie Kiebitz oder Bekassine aus dem Gebiet verschwunden, doch zeigen Feldlerche und Wiesenpieper weiterhin hohe Besiedlungsdichten.