Radfahren

Das Fahrrad ist die Schlüsselgröße einer nachhaltigen Verkehrspolitik, denn es ist schneller als der Fuß und flexibler als der ÖPNV. Es emittiert weder CO2, noch Lärm oder Feinstaub, Fahrradfahren hält gesund und fit und ist kostengünstig für die Einzelne und die Gesamtgesellschaft. Deswegen ist das Ziel des BUND Bremen, so viele Menschen wie möglich aufs Fahrrad zu bringen, genauer: Sie sollen vom Auto aufs Fahrrad umsteigen.

Wir möchten den  Anteil der Wege, die in Bremen auf dem Rad zurück gelegt werden, von heute knapp 26 % auf 40 % spätestens bis zum Jahre 2025 vergrößern. Bei der Erreichung dieses Ziels orientiert sich der BUND Bremen an den Strategien und Grundsätzen von Städten wie Amsterdam, Groningen oder Kopenhagen.

Wir unterstützen eine Politik der Vielfältigkeit, sei es auf der Straße im Mischverkehr oder auf dem Radweg, getrennt vom Auto. Es ist aber keine vorrangige Politik von uns, den Mischverkehr von Auto und Fahrrad zu fördern, vielmehr verfolgen wir eine Politik der angepassten Maßnahmen: angepasst ans Autovolumen pro Tag, an die Geschwindigkeit und die Gestaltung der Straße.

Grundsätzlich streben wir eine Umverteilung des öffentlichen Raumes vom Auto hin zum Umweltverbund (FußgängerIn, RadfahrerIn und ÖPNV) an. Dabei soll die Planung der Straßen  nicht - wie üblich und bisher erfolgt - von der Straßenmitte nach außen erfolgen, sondern von außen nach innen: Der Platz für Fußgängerin und RadfahrerIn hat Vorrang, der Rest wird an den motorisierten Verkehr verteilt.

Wichtige Bausteine sind für uns die Modernisierung und der Ausbau des 700-km-Radwegenetzes in Bremen in Bezug auf seine Bequemlichkeit (Breite und Oberflächenbeschaffenheit), seine Direktheit und Logik. Die Sicherheit insbesondere an Kreuzungen und Einmündungen ist zu erhöhen. Zur Lösung des Pendlerproblems sind radiale und tangentiale Veloschnellrouten anzulegen. Damit sinkt auch der Parkdruck im Bereich der erweiterten Innenstadt (Schwachhausen, Östliche Vorstadt und Innenstadt).



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Radverkehr fördern!

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