Parkraum neu verteilen
Um die Fahrradparkplatznot in Bremen in den Griff zu bekommen, fordert der BUND, Fahrradabstellanlagen nicht auf den Bürgersteigen, sondern vielmehr dort einzurichten, wo heute Autos am Straßenrand parken. Das lohnt sich: Auf der Fläche eines Autostellplatzes finden schließlich acht bis zehn Räder Platz. Eine solche Umverteilung würde den öffentlichen Raum in der Stadt wesentlich effizienter nutzen. Statt teuren und ästhetisch fragwürdigen Betonpollern sollten künftig Fahrradbügel dazu genutzt werden, bestimmte Flächen vom Autoverkehr freizuhalten.
Möglich ist auch eine flexible Parkraumbewirtschaftung, wie beim so genannten Parkplatz-Sharing, bei dem sich Auto und Fahrradfahrer zeitabhängig die Abstellmöglichkeiten teilen. Versuche zum Beispiel in Kopenhagen zeigen, dass diese Maßnahme wirkt.