Heizung
(1,97 Tonnen CO2 Pro Kopf und Jahr)
Die Wohlfühltemperatur unterscheidet sich von Mensch zu Mensch, manche mögen es wärmer, manche kühler. 20 bis 21 Grad Celsius ist im Wohnzimmer für viele angenehm, das Schlafzimmer darf gerne kühler sein. Im Urlaub oder in der Nacht lässt sich die Raumtemperatur sogar noch weiter senken.
Jedes Grad weniger spart 6% Heizenergie. Verwenden Sie Thermostatventile, sie halten die Temperatur konstant. Damit lassen sich 4 - 8% der Heizenergie einsparen. Kurz und kräftig lüften, statt Fenster gekippt lassen, da ansonsten unnötig Strom verbraucht wird. Vor dem Lüften die Heizung ausstellen. Mit einem "Heizcheck" lässt sich der Energieverbrauchskennwert ermitteln. Dieser besagt, wie hoch der jährliche Heizenergiebedarf des Gebäudes pro Quadratmeter Wohnfläche ist. Den kostenlosen Heizcheck findet Sie im Internet.
Klimaschutz im Einkaufswagen
(1,65 Tonnen CO2 Pro Kopf und Jahr)
Schon beim Einkaufen können Sie ganz einfach Ihre CO2 Bilanz in der Ernährung verringern.
Ersetzen Sie wöchentlich Fleisch durch ein Gemüsegericht
Tierische Lebensmittel haben eine schlechte Klimabilanz. Für Fleisch oder Wurst ist ein Vielfaches an Energie, Ackerfläche und Dünger nötig - verglichen mit Freilandgemüse. Bei der Verdauung von Rindern fällt zusätzlich klimabelastendes Methan an. Die Wirkung von Methan auf das Klima ist 23 mal so groß wie CO2.
Bio is(s)t besser: Bevorzugen Sie biologisch erzeugte Lebensmittel (aus der Region)
Die ökologische Landwirtschaft verursacht etwa 15 bis 20 Prozent weniger Treibhausgase als konventionelle. Denn der Ökolandbau verzichtet auf künstliche Dünger, deren Herstellung viel Energie benötigen. Die Futtermittel in der konventionellen Landwirtschaft sind oft weit gereist, bespielsweise Soja aus Brasilien, wofür zusätzlich oft Urwald gerodet wird.
Regional und saisonal ist klimafreundlich
Im Winter eingeflogene Erdbeeren? Im Hinblick auf die Klimabilanz ist dies erschreckend. Achten Sie beim Einkaufen von Gemüse und Obst auf die Jahreszeit. Auf Wochenmärkten finden Sie oft ein besseres Angebot. Vielleicht entdecken Sie dort sogar den Bremer Scherkohl, eine leckere und vitaminreiche Blattkohlart aus unserer Region. Aber Vorsicht bei Äpfeln aus deutschen Landen, die Sie bis in den Frühling hinein bei uns kaufen können: diese werden häufig im Kühlhaus gelagert, was zusätzlich Energie verbraucht.