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BUND Landesverband Bremen

Programm

Donnerstag, 13. September 2018

Ab 8 Uhr Anmeldung

8 bis 9 Uhr Aufbau der Posterpräsentationen

9 Uhr Begrüßung | Dr. Joachim Lohse Senator für Umwelt, Bau und Verkehr | Prof. Dr. Thomas Hoffmeister, Konrektor für Lehre und Studium der Universität Bremen

9:15 Uhr Prof. Dr. Justus Notholt, Universität Bremen „Der Klimawandel und seine Ursachen – was kann Fernerkundung zur Klimaforschung beitragen?“

10:00 Uhr Pause und Besichtigung der Poster-Ausstellung der Schüler*innen

11:00 Uhr Klimakonferenz COP23 in Bonn – ein Interview mit Ann-Kathrin Schneider Leiterin Internationale Klimapolitik des BUND

12:00 Uhr Vorstellung der Workshops und Exkursionen am Freitag Einteilung der Schüler*innen

12:30 Uhr Mittagessen

13:30 bis 16 Uhr Präsentation der ausgewählten Schülerarbeiten mit Jury

Freitag, 14. September 2018

8 bis 9:30 Uhr Workshop* Phase

10 bis 11:30 Uhr Workshop Phase II

11:45 bis 12:15 Uhr Plenum Klimaschutzmanifest der Schüler*innen

12:15 Uhr Preisverleihung

13:00 Uhr Ende

Moderatorin: Sarah Göttges, gemeinnützige Klimaschutzagentur energiekonsens  

Workshops und Exkursionen

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„Nachhaltiger Konsum – Was ist das überhaupt?“ mit Hannah Jansen, gemeinnützige Klimaschutzagentur energiekonsens

Wir konsumieren jeden Tag. Aber was ist das überhaupt: Konsum? Und welche Folgen hat unser Konsumverhalten? Geht das auch nachhaltig, also so, dass die Umwelt dabei nicht zu Schaden kommt? Diesen Fragen widmen wir uns in diesem Workshop, indem wir diskutieren, Erfahrungen austauschen und Tipps sammeln. Hinterher sollte jede*r eine bessere Idee davon haben, wie sich Konsum nachhaltiger gestalten lässt.

Max. 25 Teilnehmer*innen

 

 

"Ausarbeitung Klimaschutzmanifest" mit Dr. Julia Gantenberg und Hendrik Schröder, Universität Bremen

Was läuft falsch? Wie wäre es perfekt? Was können wir schaffen? Das sind Fragen, die im Rahmen der Jugendklimakonferenz bearbeitet werden. Damit die Ergebnisse nicht im Sande verlaufen, ist es unsere Aufgabe im Rahmen des Workshops, als Konferenzreporter*innen die Ergebnisse der übrigen Workshops zusammenzutragen, ein gemeinsames „Klimaschutzmanifest“ zu formulieren und dieses an Politik und Öffentlichkeit zu adressieren. 

 

 

"Pflanzenfilter - ein Betrag zum Klimaschutz?!" mit Ingo Dobner, Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien

Bepflanzte Bodenfilter werden vielfältig in der Wasserreinigung eingesetzt und leisten einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Zum Beispiel reinigen sie Regenwasser von vielbefahrenen Straßen, dass mit zahlreichen Schadstoffen aus dem Kraftfahrzeugverkehr belastet ist.

Zudem entfernen sie Rückstände von Medikamenten aus Klärwerksabläufen.

Somit schützen Bodenfilter wirksam unsere Oberflächengewässer und unser Grundwasser. Der angebotene Workshop gibt einen Einblick in die Funktionsweise und über die Einsatzbereiche von Bodenfiltern. 

Max. Teilnehmer*innenzahl 15

"Artenschwund? Das gibt es doch gar nicht!" mit Scarlett Gac und Francis von Stackelberg, Universität Bremen

Und sowieso hat der Mensch keinen Einfluss auf seine Umwelt. Oder? Was ist überhaupt Biodiversität und warum soll man diese schützen? Bei dem Workshop der studentischen Naturschutzgruppe erfahren die Schüler*innen mehr über biologische Vielfalt und was sie selbst beitragen können.

"Mobilität in Bremen 2030 – Eine städtische Utopie" mit Stephan Glinka, BUND Bremen

Der Verkehrssektor gilt als einer der größten Verursacher von Schadstoffen, Lärm und Treibhausgasen - und ist ein Hebel für mehr Klimaschutz. Gemeinsam entwerfen wir einen Maßnahmenkatalog für ein ökologisches Mobilitätskonzept für Bremen, das sich an den Bedürfnissen junger Menschen orientiert und Lebensqualität fördert. Dabei werden Beispiele aus anderen Städten wie Amsterdam oder Kopenhagen vorgestellt, aber auch innovative Ansätze aus kleineren Städten.

Max. 25 Teilnehmer*innen  

„Wie müssen wir uns an die Folgen des Klimawandels anpassen?“ mit Stefan Wittig, Bio Consult

Der beobachtete Klimawandel bedarf zweierlei: zum einen ist der Ausstoß von Treibhausgasen drastisch zu begrenzen. Zum anderen müssen wir uns auf unvermeidbare und schon heute auftretende Klimafolgen einstellen, also anpassen. Die schleichenden Folgen des Klimawandels führen bereits heute zu Veränderungen z.B. in der Verbreitung von Tier- und Pflanzenarten.

Was in den drei Bereichen Gesundheit, Wasser und Natur getan werden muss, was für Anpassungsmaßnahmen schon beispielhaft umgesetzt werden und welche besonderen Herausforderungen dabei auch für das Bundesland Bremen zu beachten sind, soll in drei Arbeitsgruppen erarbeitet und diskutiert werden.

Den Schüler*innen soll dabei die Möglichkeit gegeben werden, ihre Sicht zu äußern. Dabei sollen folgende drei Aspekte diskutiert werden: An welche Klimafolgen müssen wir uns in Bremen anpassen? Wie kann die Anpassung gestaltet werden? Welche zukünftigen Effekte und Konsequenzen resultieren daraus?

Max. 25. Teilnehmer*innen

„Klimaangepasste Zukunftsstadt“ mit Dr. Martin Hebeler, hanseWasser

Infolge des Klimawandels gehen die Klimaprognosen der Klimaforscher davon aus, dass Starkregenereignisse in den Städten deutlich häufiger als bisher auftreten. Auch extreme Hitze- und Trockenperioden werden zukünftig für Deutschland prognostiziert. Will man Überflutungen in der Stadt und innerstädtische Überhitzung vermeiden, müssen diese Herausforderungen bereits im Rahmen von Stadtentwicklungsplanungen berücksichtigt werden. Innovative Ideen zur urbanen Klimaanpassung, wie Gründächer, Gartenbau in der Stadt und ein veränderter Umgang mit Wasser und Abwasser sind gefragt. Im Rahmen des Workshops sollen kreative Ideen entwickelt und hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit bewertet werden.

Der Workshop findet von 8:00 bis 11:00 Uhr in dem von hanseWasser geförderten Museum „Altes Pumpwerk“ (www.altespumpwerk.de) statt. Zum Auftakt gibt es eine Einführung in 100 Jahre Abwassergeschichte und -technik in Bremen mit alten Maschinenkolossen, Kanal-Feeling und vielen Einblicke in die Unterwelt.

Max. 25 Teilnehmer*innen 

„Woran scheitert die internationale Klimapolitik?“ mit Dr. Ingo Take, Universität Bremen, Politikwissenschaften

Es ist September 2018 in Bremen und die Vertragsstaatenkonferenz zum Schutz des Weltklimas findet gerade in Bremen statt. Am Verhandlungstisch sitzen Regierungsvertreter*innen aus aller Welt, um zu einem Abkommen zu gelangen, das die in Paris vereinbarten Klimaschutzmaßnahmen bis 2030 fortschreiben soll. Das allgemeine Ziel lautet, den Prozess der menschgemachten Erderwärmung aufzuhalten. Doch trotz zahlreicher alarmierender Ereignisse wie Tornados, Überschwemmungen und Dürren, die dem Klimawandel zugerechnet werden, bleiben die Versprechen der Staaten hinter den notwendigen Klimaschutzzielen zurück.

Und auch Fragen nach Verantwortung, Betroffenheit und Kompensationsverpflichtungen werden nicht angemessen behandelt. Der Workshop soll den Jugendlichen zeigen, was die zentralen Konfliktgegenstände der Klimapolitik sind und warum sie so schwer zu überwinden sind. Damit gewinnen sie ein besseres Verständnis internationaler Politik.

15 bis 20 Teilnehmer*innen 

„Ozeanversauerung und Klimawandel“ mit Dr. Doris Sövegjarto-Wigbers, Universität Bremen , UFT

Die Ozeane bedecken mehr als zwei Drittel des Planeten Erde und sind ein empfindliches System. Ihr Wasser nimmt etwa ein Drittel des von Menschen produzierten Kohlendioxids (CO2) auf. Ein Drittel verbleibt in der Atmosphäre – die globale Erwärmung wird verlangsamt. Im Meer reagiert das Kohlendioxid zu Kohlensäure und führt zu einer Versauerung und wird damit zu einer Gefahr für große und kleine Lebewesen.

Anhand verschiedener Experimente sollen die chemischen Abläufe der Ozeanversauerung deutlich gemacht werden. Themen wir Temperaturabhängigkeit, Grenzschicht, Polkappen, Temperaturabhängigkeit, Einfluss des Salzgehaltes werden experimentell bearbeitet. 

Max. 20 Teilnehmer*innen

"Erneuerbaren Energien und ihr Beitrag zum Klimaschutz" mit Siecke Anke Martin, BUND Bremen

Eine Möglichkeit zum Klimaschutz beizutragen ist die Nutzung von Erneuerbaren Energie. Sie sind notwendig, um mittelfristig aus der Verbrennung von Gas, Öl und Kohle auszusteigen, denn die Verbrennung von fossilen Energieträgern trägt zur Erderwärmung bei. Im Land Bremen können Photovoltaikanlagen (Sonnenstrom) gut auf Gebäuden installiert werden. Mit Hilfe des Solarkataster und eines Solarrechners lernen die Schüler*innen am Computer grob einzuschätzen, welche Dächer für Solarenergie gut geeignet, welche Potenziale in Bremen vorhanden sind und wann eine Solaranlage wirtschaftlich ist.

Max. 15 Teilnehmer*innen, Computerraum 

"Klimaschutz durch Radverkehr in Bremen" mit Steffi Kollmann, Institut für Architektur und Städtebau der School of Architecture Bremen

Nachhaltige Mobilität ist ein wichtiges Element der klimafreundlichen Stadt der Zukunft. Welche Hindernisse und Hemmnisse halten uns davon ab mit dem Rad zu fahren oder zu Fuß zugehen? Am Beispiel des Fahrradmodellquartiers in der Alten Bremer Neustadt sehen wir uns Verkehrssituationen und Flächenkonflikte zwischen Verkehrsteilnehmer*innen an und entwickeln dafür klimafreundliche Lösungsansätze. In Bremen fahren schon sehr viele mit dem Fahrrad, aber bis 2050 soll ihr Anteil noch viel größer werden. Wie können wir unsere Stadt darauf vorbereiten?

Max. 25 Teilnehmer*innen

"Klimafreundlich Essen – CO2-Warenkörbe" mit Dr. Mareile Timm, BUND Bremen

Durch die Produktion von Nahrungsmitteln werden immer auch Treibhausgase, z.B. Kohlenstoffdioxid  (CO2) produziert. Welche Menge das ist hängt stark von der Art der Nahrungsmittel ab. Beispielsweise entsteht bei der Produktion von tierischen Nahrungsmitteln mehr CO2 als bei der Produktion von vegetarischen Nahrungsmitteln. Im Workshop „Klimafreundlich Essen – CO2-Warenkörbe“ betrachten wir verschiedene Nahrungsmittel in Bezug auf ihren CO2-Fußabdruck genauer. Fünf Warenkörbe mit Nahrungsmitteln stehen für fünf unterschiedliche Ernährungsstile, wie: „konventionelle Nahrungsmittel aus dem Supermarkt“, „viel Fastfood“, „viel Fleisch“, „Nahrungsmittel vom Markt“, „Nahrungsmittel aus ökologischem Anbau“. In welchem Warenkorb befindet sich der größte CO2-Fußabdruck? Haben Bio-Nahrungsmittel immer einen kleinen CO2-Fußabdruck? Solche und ähnliche Fragestellungen werden im Workshop bearbeitet. Außerdem sollen Lösungsstrategien für klimafreundliches Essen entwickelt werden.

 

Max. 25 Teilnehmer*innen

 

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