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BUND Landesverband Bremen

Schüler*innen handeln anders und tauschen, teilen, reparieren

Modell Tiny House bei der schulinternen Abschlussveranstaltung, Foto: Laura Belter

Das Konzept Suffizienz meint, dass ein „Weniger“ genug sein kann, nicht nur zum Schutz der Umwelt und Ressourcen, sondern auch zur Größeren Zufriedenheit eines jeden Einzelnen. Dieses Konzept möchte eine Ökonomie innerhalb der sozial- und ökologischen Grenzen befördern und somit jeden Einzelnen zu einem veränderten und nachhaltigen Konsum- und Wirtschaftsverhalten motivieren.

An zwei verschiedenen Schulen in Bremen (Gesamtschule Mitte und Oberschule am Leibnizplatz) wurde im Schuljahr 2018/19 je eine Arbeitsgemeinschaft (AG) angeboten.

Ziel des Projektes war es, die Schüler*innen über die theoretische und anschließend praktische Auseinandersetzung für ressourcenschonendes (Konsum)Verhalten zu gewinnen und damit einhergehend eine positive Veränderung ihres eigenen Alltagshandelns zu erwirken.
 

 

Foodsharing-Aktion an der GSM mit geretteten Lebensmitteln, Foto: Anne Emden

Die Schüler*innen haben sich in den AG‘en sowohl kognitiv inhaltlich (z.B. was meint eigentlich das Wort "Suffizienz"?), als auch kreativ und praktisch (z.B. Herstellung von Bienenwachstüchern, Besuch der KlimawerkStadt und des Wohnprojekts "Mosaik", u.v.m.) sowie visionär (Wie denken sie ihre Zukunft? Wie stellen sie sich ein Leben mit endlichen Ressourcen vor?) mit dem Thema Suffizienz auseinandergesetzt. Um das Thema auch in die Schule zu tragen, haben die Schüler*innen an den Schulen jeweils eine Abschlussveranstaltung mitgeplant und durchgeführt. 

An der Oberschule am Leibnizplatz haben die Schüler*innen eigenständig innovative Projekte zum Thema erarbeitet und bei der schulinternen Abschlussveranstaltung für Lehrer*innen, Schüler*innen der 9.-10. Klassen und Eltern präsentiert. Die Schüler*innen der 2. AG an der Gesamtschule Mitte planten und führten eine tolle Aktion mit von ihnen geretteten Lebensmittel während einer großen Pause für alle Schüler*innen und Lehrer*innen durch.

Projektförderung

Das Projekt wird ermöglicht mit der freundlichen Unterstützung von BINGO! Die Umweltlotterie

 

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