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BUND Landesverband Bremen

„Bauer sucht Vielfalt“ - BUND veröffentlicht Hinweise und Beispiele für mehr Artenvielfalt

06. Mai 2013 | Landwirtschaft, Artenschutz

Endlich ist der Frühling ist da! Viele Menschen zieht es wieder nach draußen in die herrliche Natur, die Sonne genießen, an duftenden Blumen schnuppern oder den brummenden fleißigen Bienen bei der Arbeit zusehen

Endlich ist der Frühling ist da! Viele Menschen zieht es wieder nach draußen in die herrliche Natur, die Sonne genießen, an duftenden Blumen schnuppern oder den brummenden fleißigen Bienen bei der Arbeit zusehen. Schade nur, dass Fahrradfahrer und Wanderer diese wunderschöne Vielfalt heutzutage kaum noch finden. Denn die einstmals vielfältige Kulturlandschaft hat sich in den letzten Jahren vielfach in eine Agrarlandschaft verwandelt, die oft von Maisäckern dominiert ist. Sogar in den Städten gibt es heute oftmals mehr Artenvielfalt als in vielen ländlichen Regionen.

Mit der hier vorgestellten Broschüre „Bauer sucht Vielfalt“ möchte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zeigen, wie Landwirte und andere Flächeneigentümer zu mehr Vielfalt in der Landwirtschaft und der Landschaft beitragen können. Dazu wird eine bunte Palette von Beispielen gezeigt, wie auf Höfen in Niedersachsen und Bremen im Ackerbau, auf dem Grünland oder auch auf der eigenen Hofstelle für mehr Vielfalt gesorgt wird. Diese guten Beispiele mit ihren überzeugenden Ergebnissen sollen animieren mitzumachen.

Die bäuerliche Landwirtschaft bewahrte lange Zeit eine vielfältige Kulturlandschaft. Auch wenn es nostalgisch klingen mag, zu ihr gehörten Kühe auf der Weide, der Storch auf der blühenden Wiese, hochstämmige Obstbäume alter und standortangepasster Sorten, sowie Bauerngehöfte mit vielfältigen Gärten und Schwalben unterm Scheunendach. Zahlreiche Arten von Tieren und Pflanzen lebten auf Wiesen und Feldern, in Ackerrainen, Hecken, Tümpeln, am Wegesrand und auf dem Hof. Mehr Vielfalt gab es auch bei den angebauten Kultursorten und den Nutztierrassen, ein genetischer Schatz, der immer mehr verloren geht. Heute schwindet die Vielfalt unserer Kulturlandschaft in alarmierendem Tempo. Die Aufgabe kleiner Höfe, Massentierhaltung, Dauereinstallung der Rinder, großflächiger Grünlandumbruch und Maisanbau haben zu einer Verarmung der ländlichen Strukturen geführt. Die Folgen sind ein drastischer Artenschwund, eine Luft- und Gewässerverunreinigung, die bis in die Nordsee reicht und eine maisgrüne Monotonie der Landschaft. Ein zuverlässiger Anzeiger für den Verlust von der biologischen Vielfalt ist der dramatische Rückgang der Feldvögel - selbst so genannte „Allerweltsarten“ wie Feldlerche und Kiebitz sind heute selten geworden.

Die Broschüre des BUND gibt konkrete Tipps zur Förderung der Artenvielfalt rund um den Bauernhof und unterlegt diese mit praktischen Beispielen zur Grünlandnutzung, für den Ackerbau sowie für Hof, Stallungen und Feldmark. Viele Maßnahmen lassen sich einfach und kurzfristig in den Betriebsablauf integrieren, andere brauchen etwas Zeit. Einige Vorschläge greifen Methoden auf, die früher üblich waren, aber auch innovative Ideen werden vorgestellt. Alle Tipps und Maßnahmen haben eines gemeinsam: sie helfen, die Vielfalt und Schönheit unserer Landschaft zu erhalten und wieder herzustellen. Deswegen – mitmachen! 
                                     
Zu bestellen ist die Broschüre (bitte 1,45 € Rückporto beilegen):
BUND Landesverband Bremen e.V. , Am Dobben 44, 28203 Bremen oder
BUND Landesverband Niedersachsen, Goebenstrasse 3a, 30161 Hannover


Rückfragen:
Birgit Olbrich
birgit.olbrich(at)bund-bremen.net
0421-7900255 

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