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BUND Landesverband Bremen

Kiebitz und Gülle

30. März 2020 | Wiesenvogelschutz, Schutzgebiete

Gülle wird im Blockland von den Landwirten neuerdings nach dem Verfahren der Verschlauchung ausgebracht, d.h. Traktoren fahren nicht mehr mit schweren Güllewagen auf ihre Flächen, sondern ziehen einen mehrere Kilometer langen Gülleschlauch hinter sich her. Dieser ist mit einer Pumpstation am Hof verbunden. So geht alles viel schneller und man spart sich das tagelange Hin-und-her-Fahren. Der Nachteil aber: jeder Quadratmeter Wiese wird einmal von einem schweren Gülleschlauch überrollt, wodurch jedes Gelege eines bodenbrütenden Vogels zerstört wird.

Für den Kiebitz, der jetzt schon überall Gelege hat, wäre das fatal, daher hat das Artenschutzteam des BUND kurzerhand eine Art Schutzbügel entwickelt, der nun über alle betroffenen Nester gesteckt wird und dann vom Schlauch einfach überrollt werden kann. Erprobt wurde die Konstruktion gestern im Wummensieder Teil des Blocklandes … mit Erfolg. Und heute werden erstmal 10 Stück davon zusammengeschweißt und sofort für den Gelegeschutz eingesetzt.

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