BUND Landesverband Bremen

Neuer Vorstand und Resolution

16. September 2020 | BUNDintern, Wachstumswende, BUND

BUND Bremen führte trotz Corona seine Jahreshauptversammlung erfolgreich durch

Foto: Jörg Sarbach

Am Montag, 14. September 2020 fand die Jahreshauptversammlung des BUND Bremen statt. Infolge der Corona-Pandemie musste sie von Frühjahr auf jetzt verschoben werden. Bei einer Präsenzveranstaltung im Konsul-Hackfeld-Haus hatten die Mitglieder des BUND Bremen einiges zu entscheiden.

Doch zunächst skizzierte in einem Grußwort die Umweltsenatorin, Dr. Maike Schaefer, die Klimapolitik des Senats und betonte den unbedingten Willen zu effektiven, schnellen Maßnahmen gegen den Klimawandel. Sie wünschte sich darüber hinaus, dass der BUND weiterhin durch Aktionen und andere Aktivitäten den Senat immer wieder an seine Pflicht zum Klimaschutz „erinnern“ solle. Für eine Überraschung sorgte der Vorsitzende des Naturwissenschaftlichen Vereins (NWV), Dr. Hans-Konrad Nettmann, der die Versammlung nutzte, den ehemaligen BUND-Landesgeschäftsführer und das jetzige BUND-Vorstandsmitglied Joachim Seitz, zum Ehrenmitglied zu ernennen.

Nachdem die Formalien wie Berichte des Vorstands, der Geschäftsführung und der BUNDjugend inklusive der Entlastung derselben abgehandelt waren, schritten die Mitglieder schließlich zur Wahl des Vorstands. Dabei bestätigten sie die Vorsitzenden Christine Cramm und Dieter Mazur sowie die Schriftführerin Ute Golasowski und die Beisitzerin Doris Sövegjarto-Wigbers in ihren Ämtern. Neu wählten sie als Beisitzer in den Vorstand Winfried Gusky vom BUND Unterweser e.V. sowie Jasper Meya und Jonas Daldrup. Der Bremer Landesverband des BUND zählt bei kontinuierlichem Zuwachs derzeit etwa 8.750 Mitglieder und Förderer.

Darüber hinaus setzten die Mitglieder mit der Verabschiedung der Resolution „Bremen-Fonds als Konjunkturpaket für den sozial-ökologischen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft nutzen!“ noch ein politisches Signal. Denn 1,2 Milliarden Euro sind im „Bremen-Fonds“ vorgesehen, um die Folgen der Corona-Pandemie für Wirtschaft und Gesellschaft in Bremen und Bremerhaven zusätzlich aufzufangen. Neben kurzfristigen Soforthilfen soll ein erheblicher Teil in mittelfristig wirkende Konjunkturmaßnahmen fließen und damit Weichen für die nächsten Jahre und Jahrzehnte gestellt werden. Der BUND Bremen fordert mit seiner Resolution nun nachdrücklich, dass diese Maßnahmen wesentlich dazu beitragen müssen, Bremen ökologisch zu transformieren und vor allem die Lösung der Corona-Krise mit der viel größeren Klimakrise zu verknüpfen.

Die Resolution „Bremen-Fonds als Konjunkturpaket für den sozial-ökologischen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft nutzen!“ gibt es hier...

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