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BUND Landesverband Bremen

Was bewegt!

Themen aus Burglesum, Vegesack, Blumenthal.

Neuste Mitteilung der NordWestBahn über Zuverlässigkeit der Beförderung aus und nach Bremen-Nord

Leider ist es seit August auch mit dem eingeführten Konzept noch nicht möglich, alle Zugverbindungen im Netz der Regio-S-Bahn verlässlich darzustellen. Dies wurde mit der endenden Urlaubszeit seit September geändert. Weiter konnte die NordWestBahn weitere Triebfahrzeugführer gewinnen, die die betriebliche Lage seit September stabilisieren. 

Seit dem 18. Oktober  ist es zu einer Anpassung des Konzeptes gekommen: 

1. Die Fahrten des 15-Minuten-Taktes ab Minute 19 werden ab Bremen wieder mit zwei Fahrzeugen bedient. Gleiches gilt für die Verbindungen zur Minute 50 ab Bremen-Vegesack 

Ebenfalls werden folgende Fahrten in der Hauptverkehrszeit mit einem zweiten Fahrzeug verstärkt: 
1. Ab Bremen-Vegesack die Verbindungen um 5:35, 6:05, 6:35, 7:05 Uhr 

2. Ab Verden die Verbindungen um 6:33, 7:03, 7:33 und 8:03 Uhr 

Das Konzept für RSBN wird in dieser Form voraussichtlich bis April 2020 bestehen bleiben. Erst dann werden, nach aktuellem Planungsstand, ausreichend Triebfahrzeugführer vorhanden sein, um alle Zugleistungen des Regelverkehrs zuverlässig erbringen zu können. 
Die NordWestBahn kann den Unmut der Fahrgäste sehr gut verstehen. "Wir bedauern zutiefst, dass wir in jüngster Zeit unseren Kunden keinen verlässlichen Service bieten konnten. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, zusätzliche Triebfahrzeugführer zu rekrutieren und auszubilden".

Die NordWestBahn investiert mehr als 2,5 Millionen Euro pro Jahr in die Ausbildung neuer Triebfahrzeugführer. Etabliert haben sich die Ausbildungskurse für Quereinsteiger. Die NordWestBahn erhält für die Ausbildungskurse viele qualifizierte Bewerbungen. Im Jahr 2019 werden für das Netz Regio-S-Bahn 15 Triebfahrzeugführer ausgebildet. Weiter kooperiert die NordWestBahn mit Ausbildungsunternehmen und unterstützt diese aktiv bei der Ausbildung zukünftiger Triebfahrzeugführer und bietet den zukünftigen Kollegen und Kolleginnen unbefristete Arbeitsverhältnisse.

Pressemitteilung - 17.9.2019 - BUND-Umweltforum lädt zu einem Diskussionsabend ein

Mehr grüne Vielfalt im öffentlichen Raum

Wie bereits in einem ausführlichen Bericht in der Norddeutschen vom 4.9.19 erläutert, geht es dem BUND um "Mehr grüne Vielfalt im öffentlichen Raum". Am 17.9.19 stellt die BUND-Gruppe Bremen-Nord  Ideen dazu vor. Ziel ist es, mit den anwesenden Interessierten ins Gespräch zu kommen, wie vor allem in den Neubaugebieten Restflächen z.B. durch Insekten freundliche  Saatmischungen,Stauden, Sträucher, Bäume zu gestalten sind. Erfahrungsgemäß ist der städtische Gartenbaubetrieb, Umwelt Nord, aus Zeit- und Personalmangel nicht in der Lage, sich um alle Neupflanzungen angemessen zu kümmern. Wir suchen daher "Patenschaften" in den jeweiligen Nachbarschaften, die sich am besten zu mehreren Personen um die nötigen Jäte- und Schnittarbeiten und vor allem das Gießen kümmern: Bei heißem Wetter regelmäßig einen Eimer Wasser für den vielleicht neu gepflanzten Baum vor der Haustür spenden. Es geht um praktischen, freiwilligen Umweltschutz im persönlichen Umfeld und kann auch von Wohnungsmietern wahrgenommen werden. Teil davon ist das Projekt "1000 Bäume für Bremen-Nord". Die Gestaltung des Umgebungsgrün ist Bestandteil von Bebauungsplänen und beinhaltet Hinweise für die zu treffende Auswahl der Pflanzen. Dies wird oft nicht eingehalten, es entstehen "Vorgärten des Grauens" mit Kies und Platten oder die Bepflanzung richtet sich ausschließlich nach dem Zeitbedarf der Pflege, von der einheimische Insekten und Vögel nichts haben.Der BUND kann dazu beraten und Pflegehinweise geben.

Das Programm des Umweltforums ist vielfältig, es können gern Themen vorgeschlagen werden, die mehr im Fokus stehen sollen. Ort: Bürgerhaus Vegesack, Raum E2, Uhrzeit 19.00

Pressemitteilung - 12.8.2019: Nur mit Bienen brummt es in der Natur

Dramatisches Sterben der Bienenvölker

Schon seit einigen Jahren ist weltweit ein flächendeckendes, dramatisches Sterben der Bienenvölker zu beobachten. Das ist auch für uns Menschen bedrohlich. Und nicht nur, weil weniger Honig zu kaufen ist. Viel wichtiger: Bienen sind als Bestäuber für einen großen Teil der Pflanzen unentbehrlich. Wildbienen, Honigbienen aber auch andere Insekten bestäuben drei Viertel der europäischen Nutzpflanzen: Obstbäume, Kräuter und Gemüsesorten. Ohne Bienen gibt es keine oder nur sehr schlechte Ernten. Auch die Pflanzenvielfalt ist ohne die Mithilfe der bestäubenden Bienen/Insekten in großer Gefahr. Die Ursachen des weltweiten Bienensterbens sind noch nicht vollständig geklärt. Aber eins ist mittlerweile klar: Pestizide spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Angesichts eines weltweit knapp werdenden Nahrungsmittelangebots stellt das Bienensterben eine ernsthafte Bedrohung dar. Was lässt sich dagegen tun? Was kann Jede/r mit Garten selbst zu einer positiven Veränderung beitragen, was die Gemeinden. Nach dem Vortrag sind alle zu einer Diskussion zum Thema eingeladen.

EILAPPELL AN DIE KANZLERIN: Insektensterben stoppen!

Pressemitteilung - 22.7.2019: BUND kritisiert Nordwestbahn

Höhere Umweltbelastung durch Zugausfälle befürchtet

BUND kritisiert Nordwestbahn

Vertragsüberprüfung gefordert

Bremen-Nord. Zu den bereits seit Monaten anhaltenden Störungen bei der Nordwestbahn hat sich jetzt auch der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Deutschland zu Wort gemeldet. Der Bremer BUND-Landesverband fordert aufgrund der massiven Zugausfälle eine Nachverhandlung des Vertrags und eine Überprüfung, ob dieser aufgelöst werden kann.

„Eine Wende in der Verkehrspolitik braucht zwingend die Stärkung und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Die Nordwestban liefert nun schon seit Längerem nicht den vertraglich vereinbarten Standard ab, sondern glänzt trotz gegenteiliger Beteuerungen fortgesetzt durch Ausdünnung und Unzuverlässigkeit ihres Angebotes. Das darf so nicht weitergehen“, äußert BUND-Geschäftsführer Martin Rode in einer Pressemitteilung.

Sowohl aus verkehrspolitischer als auch aus umweltpolitischer Sicht sei die jetzige Situation mit der Nordwestbahn nicht weiter tragbar. Rode betont: "Die Ausfälle sorgen dafür, dass viele Pendler auf das Auto umsteigen, insbesondere da auf bestimmten Strecken, wie auf der Regio-S-Bahn-Linie RS1 zwischen Bremen-Vegesack und Verden, kein Schienenersatzverkehr angeboten wird."

Die Ausdünnung der Taktung in Bremen-Nord, und sei es nur am Wochenende, trage zu einer vermehrten Pkw-Nutzung bei. Eine direkte Konsequenz angesichts der sich verschärfenden Situation und weiteren Ausfallzeiten bei der Regio-S-Bahn müsse daher die Nachverhandlung für bestehende Verträge mit der Option einer Vertragsauflösung und gegebenenfalls einer Neuausschreibung sein, so der Umweltverband. Der BUND Bremen appelliert an Pendler, trotz der sich häufenden Zugausfälle auf das Auto zu verzichten und lieber auf das Fahrrad umzusteigen.

Demonstration für mehr Radverkehr

Lebensqualität und Klimaschutz

FLUCH UND SEGEN

Die Mehrheit der Bremerinnen und Bremer spricht sich für den Erhalt der Galopprennbahn aus und somit für den Erhalt des Grün!

Fluch und Segen liegen bekannter Maßen oft dicht nebeneinander. Wer ein "JA" auf einen Stimmzettel angekreuzt hat, sprach sich somit für den Erhalt des Grün auf der Galopprennbahn aus und jemand der ein "NEIN" ankreuzte, sprach sich für den sozialen Wohnungsbau aus. 

Sind die Befürworter des "Grün" Gegner des sozialen Wohnungsbaus und die Befürworter der Bebauung die Gegner eines grünen Areals? 

Ich denke nein. Diese Situation zeigt nur, dass die Bremerinnen und Bremer in ihrer Nähe Naherholungsbereiche haben wollen um nicht mit dem Auto oder dem Flieger in das nächste Grün zu gelangen. 

Aber an dieser Stelle wird schnell klar, dass über Bebauung in anderen vorhandenen grünen Oasen nachgedacht werden muss, denn neuer bezahlbarer Wohnraum wird gebraucht. 

Bremen hat offensichtlich ein immer größeres Problem, den Menschen klar zu machen, wie wenigen Ressourcen wir in Bremen haben und ob wir uns einen ruinösen Umgang mit der Natur weiter leisten können. Denn große Flächen wurden in den letzten Jahren mit Flachbauten für die Industrie bereitgestellt, um Arbeitsplätze zu schaffen. 

Die Politik ist aufgefordert, das letzte Grün für uns Bürger zu erhalten und klar und deutlich sagen, welche Flächen für Industrie und Wohnbebauung bereitgestellt werden. 

Veranstaltung der BI Tanklager Farge e.V.

Die Bürgerinitiative setzt sich seit Jahren für die Beseitigung der Altlasten in Bremen-Nord, Farge ein. Bürgerinitiative Tanklager Farge e.V.  (Emblem der Bürgerinitiative Tanklager Farge e.V.)

Der Schutz eigener Grundwasserressourcen sollte die höchste Priorität der Bremer Behörden besitzen, fordert Olaf Rehnisch - 2. Vorsitzender des Vereines „Bürgerinitiative Tanklager Farge“ zum Schutz der Umwelt und Reinhaltung des Grundwassers in Bremen-Nord und Umgebung und fragt sich, weshalb seitens der Umweltbehörde z.Z. keine Sanierung für das kontaminierte Grundwasser außerhalb des Verladebahnhofes II angeordnet wird.

Informieren Sie sich selbst auf der Bürgerversammlung, in dessen Rahmen Herr Dr. Brede, Projektleiter Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, über den aktuellen Sachstand der Sanierungsvorhaben im Bereich des Tanklagers Farge informieren wird. Anschließend folgt zum Thema eine Podiumsdiskussion zwischen Fachleuten und Vertretern der Bremer Bürgerschaft.

Termin Bürgerversammlung: 07. Mai 2019, um 19.00 Uhr, Veranstaltungsort: Gemeindesaal der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Rönnebeck/Farge, Farger Straße 19 in 28777 Bremen  

Mehr lesen über die BI Tanklager Farge e.V.:

Grund zum Feiern hat die Aktionsgemeinschaft Binnendüne

Einweihung des Landschaftschutzgebietes in Bremen-Blumenthal/Bockhorn

Die Aktionsgemeinschaft Binnendüne hat Grund zum Feiern. 

Am Samstag den 27.April wurde der Bereich zwischen der Landesgrenze, Am Steending, Im Neuen Kamp von der Bürgerinitiative als Landschaftsschutzgebiet eingeweiht. 

Mehr als 15 Jahre dauerte der Kampf der BI um die Natur und ein Stück Geschichte zu retten. Endlich am 1.3.2019 beschloss der Bremer Senat den Landschaftsschutz für die ca. 16 Hektar in Blumenthal-Bockhorn. 

Mehr lesen über die BI Binnendüne:

Pflegeeinsatz des Förderverein Knoops Park e.V. unter Beteiligung des BUND Bremen-Nord

Wer am 13.4. Lust hatte, konnte sich beim Pflegeeinsatz des

Föderverein Knoops Park e.V.

beteiligen. Bei kaltem Wetter hatte der Förderverein die Freunde und Liebhaber des Knoop Parks zu Pflegearbeiten am Schloßpark See und zu der Neuanlage einer Wildblumeninsel gerufen und viele waren gekommen.

Aktion zum Weltwassertag am 23.3.

Aktionstag anlässlich des Weltwassertags der in jedem Jahr am 22.3. stattfindet. Dies gestallten mehrere Gruppen aus Bremen-Nord. Aktionstag in Bremen-Nord  (Manfred Severit)

Am 23.3. wollen wir in Bremen-Nord auch in diesem Jahr eine Aktion zum Weltwassertag durchführen.

Der Beginn der Veranstaltung ist am 23.3., um 9:00-12:00 

am Drehstein in der Gerhard-Rohlfs-Staße.

Es geht um einen noch nicht umgesetzten Bürgerschaftsbeschluß zur Einführung eines Trinkwasserschutzgebiets in Bremen Vegesack.

Weiter wird auf die Problematik des Trinkwasserareal in Farge hingewiesen bei der die vorhandene Ölfahne ein steigendes bedrohliches Problem dastellt. Wer mehr darüber wissen möchte kann sich die Information auf der Seite der Bürgerinitiative Tanklager Farge e.V. und beim Senator für Umwelt Bremen anschauen.

An diesem Tag kann jeder Bürger sein Brunnenwasser zum Test mitbringen.

Pressemitteilung vom 14.März 2019 BI Tanklager Farge und BUND: Mitmach-Aktion zum Weltwassertag

+++ Pressetermin +++ Pressetermin +++ Pressetermin +++

Einladung an die Medien: Gerne können Sie an der Aktion teilnehmen und anschließend darüber berichten. Für eine vorherige Ankündigung wären wir Ihnen dankbar (siehe Pressetext unten).

Mitmach-Aktion zum Weltwassertag

BUND und BI Tanklager Farge informieren in Vegesack über Bremer Trinkwasserversorgung und untersuchen mitgebrachte Wasserproben aus Hausbrunnen auf Nitrat 

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Pressemitteilung vom 23. Februar 2019 ADFC und BUND: Um den Radverkehr voranzubringen, Bremen braucht endlich die Premiumrouten

Anläßlich des SPD Parteitags am 23.2.2019 fand eine gemeinsame Aktion mit dem ADFC und BUND in Vegesack statt.  (Manfred Severit)

Gemeinsame Aktion vor dem SPD-Landesparteitag

Seit Jahren stagniert der Radverkehrsanteil in Bremen bei knapp 25 Prozent. Das wollen beide Verbände im Interesse von Klimaschutz und Lebensqualität ändern. Den Schlüssel dazu sehen sie im Bau der Radpremiumrouten. Das ist ein Netz von acht Strecken im Stadtgebiet von Bremen und Bremen-Nord. Bei ihrer heutigen Aktion vor dem Gustav-Heinemann-Bürgerhaus in Bremen-Vegesack haben ADFC und BUND von der SPD mehr Einsatz für den Radverkehr gefordert. Die SPD habe zu lange auf der radverkehrspolitischen Bremse gestanden. Ausdruck dafür war ihr reflexhaftes Ablehnen von Weserbrücken für Rad- und Fußverkehr. Und das, obwohl diese zu 90 Prozent vom Bund bezahlt würden und im Verkehrsentwicklungsplan (VEP) stehen, der von Senat und Bürgerschaft beschlossen wurde. Ihre Forderungen haben etwa 20 Aktive beider Verbände unter die Kernbotschaft „Mehr Radverkehr – für Klimaschutz und Lebensqualität“ gestellt. Konkret fordern sie für die nächste Legislaturperiode den Bau von drei Premiumrouten, die Ertüchtigung des vorhandenen Radwegenetzes, ein Budget von 20 Millionen Euro pro Jahr für den Radverkehr und die notwendigen personellen Ressourcen im Verkehrsressort. Bürgermeister Carsten Sieling und die SPD-Landesvorsitzende Sascha Aulepp nahmen unmittelbar vor Beginn des Landesparteitags die Forderungen entgegen. Gegenüber dem BUND-Vorsitzenden Dieter Mazur und dem ADFC-Geschäftsführer Sven Eckert sagten sie zu, dass auch die SPD den Radverkehr voranbringen wolle. Bürgermeister Sieling hofft nach der Wahl auf eine fahrradfreundliche Regierung.

Bei Rückfragen:

•          Martin Rode, Landesgeschäftsführer BUND Bremen, 0171 3354 500

•          Sven Eckert, Landesgeschäftsführer ADFC Bremen, 0172 5689 418

  

Wasserschutzzone statt Baugebiet für Trinkwasserbunnen in Vegesack

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Kleine Öko-Katastrophe am Rande von Platjenwerbe, Landkreis Osterholz?

Bei Wasseranalysen im Rahmen des BUND-Projektes "Aktion Wasser" an einem Zulauf der Schönebecker Aue und an der Aue selbst lassen die chemisch-physikalischen Messergebnisse (Nitrat und Ammonium) zwar auf eine geringe bis mäßige Belastung der Gewässer schließen. Während die Funde an Wassertieren an zwei Probestellen diese Werte eher bestätigen, deuten aber die Organismenfunde am obersten Ende des Aue-Zulaufes (s. Fotos), wo er entlang eines unbefestigten Weges und einer Wiese verläuft und die dortige Siedlung entwässert, darauf hin, dass dort die Wasserqualität über das Jahr eher katastrophal zu sein scheint: Hier fanden wir nur den Tubifex-Wurm in geringer Anzahl. Wir behalten daher die Situation im Auge und werden zu gegebener Zeit, z.B. nach Regenereignissen, neue Proben nehmen. Wer mitmachen möchte, ist herzlich willkommen: bernd.quellmalz(at)nds.bund.net. Die Ergebnisse von den Probenahmen im Detail (und auch von weiteren Probestellen) findet ihr unter https://aktionwasser.bund-weser-elbe.de/ergebnisse/karte/ 

Bebauung der Aumunder Angelteiche

In dem Bereich der Angelteiche in Aumund läuft derzeit die Amphibienerfassungen, die als mündlich mitgeteiltes Zwischenfazit des Gutachters zeigen, dass der Angelteich von drei bis vier Amphibienarten genutzt wird und für die Reproduktion eine deutliche Rolle spielt. 

Zu dem westlich der Meinert-Löffler-Straße gelegen Gebiet hat die Firma M-Projekt größere Bauüberlegungen. Dazu zählt das erschlossene, aber weitgehend ungenutzte Gewerbegebiet, dieses soll ein exquisites Wohngebiet werden. Hinzu zählt aber eindeutig auch der Angelteich am ehemaligen Angelzentrum der zugeschüttet und überbaut werden soll. Wir lehnen entschieden eine Gewässerzuschüttung ab ebenso deren Bebauung, allenfalls an den Uferbereichen, die heute schon zu bebauten Grundstücksteilen gehören, wäre aus unserer Sicht die Bebauung akzeptabel. 

 

Radikale Baumfällaktionen sind an den Bahngleisen der S1 und der A27 zu beobachten -1.2.2018

In der letzten Woche haben sich mehrere Menschen in Bremen an den BUND gewandt, die sich über die Baumfällung an der Bahnstrecke in Bremen-Nord (S1), sowie an der Bundesautobahn A27 informieren wollten. Leider ist der BUND über diese Aktionen nicht informiert. 

 

Weitere Bohrungen in Vegesack - 10.12.2017

In den vergangenen Wochen wurden die Anwohner "In den Wellen" erneut von Bohrungen aufgeschreckt. 

Wie von offizieller Seite bereits bestätigt wurde, sind dieses notwendige geologische Untersuchungen in Form mehrerer Beobachtungsbrunnen, die im Zusammenhang für ein mögliches Wassereinzugsgebiet - Schutzzone II Vegesack stehen.

Ob dieses im Zuge der folgenden Mitteilung steht ist zu vermuten:

Zur Einrichtung einer Schutzzone haben die Fraktion SPD und Grünen bereits einen Vorschlag als Dringlichkeitsantrag eingereicht, der von der Stadtbürgerschaft beschlossen wurde -WK-ND20.4.2017.

BUND fordert mehr Trinkwasserschutz in Bremen Nord

Bremen, den 06.10.2017

BUND fordert mehr Trinkwasserschutz in Bremen Nord

Wasserschutzzone statt Baugebiet für Trinkwasserbunnen in Vegesack

Etwa ein Fünftel der Trinkwasserversorgung Bremens kommt aus Brunnen in Bremen Nord. Dafür wurde in Blumenthal trotz des jahrelangen Widerstands einiger Industriebetriebe eine große Trinkwasserschutzzone eingerichtet. In Vegesack gibt es weitere Brunnen, die nicht über eine Wasserschutzzone verfügen. Ein Brunnen befindet sich in einer größeren Grünfläche neben der Straße „In den Wellen“. Der BUND Bremen reagiert alarmiert darauf, 

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Aktuelles aus Bremen-Nord

Nicht nur die Anlieger der Straße "In den Wellen" machen mobil. 

Angst um das letzte Grün. In der letzten Zeit zeigt sich einmal mehr, dass die Nord-Bremer Bürger den rigorosen Bauwahn nicht mehr mitmachen wollen. Am 21.4.2017 wurden die Bürger durch einen Zeitungsartikel in Aufregung versetzt. „Mehr als 1100 Baulücken“ in Bremen-Nord, so lautete der Artikel in der Norddeutschen. Viele Bürger haben spätestens jetzt verstanden, dass man zum Angriff auf ihr letztes Grün geblasen hat. 

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Ein neues Kleinod - Die Binnendüne

Die Aktionsgemeinschaft Binnendüne kann stolz auf das Erreichte sein, dennoch bleibt ein kleiner Beigeschmack. Es geht um ein kleines Bauareal "An der Landesgrenze" Ecke zum Fußweg "Im Neuen Kamp". Hier soll noch eine Hangbebauung vorangetrieben werden.

In einem Schreiben an das Bauamt hat sich der BUND Bremen-Nord gegen eine Randbebauung ausgesprochen, denn die Sinnhaftigkeit ist hier nicht gegeben. Die hohen Erschließungskosten (durch die Hanglage bedingt) und die nicht vorhandene Infrastruktur (Einigung mit Niedersachsen wäre erforderlich), sowie die Zerstückelung der Binnendüne als Einheit steht dem Vorhaben entgegen.

Illegale Baumfällaktion

Die Bürger der Straße "In den Wellen" wurden durch eine Illegale Baumfällaktion wachgerüttelt. Das vorgesehene Baugrundstück liegt unmittelbar neben einem Brunnen der SWB. Bereits vor Jahren hat der BUND gefordert, dieses mit in das Wasserschutzgebiet mit einzubeziehen. Die Planung sah aber aufgrund der maroden Versorgungsleitung vor, diesen zu schließen. Erst in jüngster Zeit registrierten Anwohner eine neue Brunnenplanung. 

Bremens Wassernetz stößt an die Grenzen: Die Wasserversorgung aus dem Verdener Land stößt bereits an ihre Grenzen, Brunnen in Bremerhaven wurden aufgrund der hohen Kosten geschlossen und die Entnahmestelle in Farge kann nicht erweitert werden, sonst läuft man Gefahr, dass die Ölfahne aus dem angrenzenden Gebiet des Tanklagers sich verlängert und auch hier für eine Verseuchung sorgt. Hierauf hat der BUND Bremen-Nord mehrfach hingewiesen.   

Direktkontakt

Rolf W.Röhrkasse

Sprecher-BUND Bremen-Nord
E-Mail schreiben

Die Film Ecke

Wasserkrimi in Bremen-Nord schon 1988 ein Thema

GRUNDWASSER- UND BODEN SCHUTZ IM INDUSTRIALISIERTEN RAUM AM B E I S P I E L BREMEN-NORD  (Diplomarbeit v. Franziska Lehmann, Jutta Schmidt, Fachbereich Raumplanung, Universität Dortmund Dortmund, Marz 1988 Gutachter: Dr. frank Claus Ursula Stein / Diplomarbeit v. Franziska Lehmann, Jutta Schmidt, Fachbereich Raumplanung, Universität Dortmund Dortmund, Marz 1988 Gutachter: Dr. frank Claus Ursula Stein)

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In der Diplomarbeit werden die Verflechtung und Interessen beim Kampf um das Wasser von Bremen-Nord 1988 verdeutlicht, ob es sich heute anders dastellt bleibt dem Betrachter selbst überlassen.

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