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BUND Landesverband Bremen

Aktive Kinder lernen besser

Schulkinder sitzen lange still und leiden verstärkt unter dem sowieso verbreiteten Bewegungsmangel. Er beeinträchtigt die Konzentrationsfähigkeit und Stimmung der Kinder. Sie werden unruhiger und es fällt ihnen schwerer, im Unterricht mitzuarbeiten. Ein aktiver Schulweg schafft da Abhilfe. Er ist die ideale Möglichkeit, um ausgeglichener in den Tag zu starten und nach dem Unterricht aufgestaute Energien abzubauen. Ein aktiver Schulweg kann bereits einen guten Teil der empfohlenen körperlichen Bewegung von 60min pro Tag abdecken.

Lernen unterwegs

Aber auch zur Förderung der kindlichen Entwicklung und Selbstständigkeit trägt ein autofreier Schulweg bei. Gemeinsam kann der sichere Umgang mit alltäglichen Verkehrssituationen trainiert werden. Diese Lernerfahrungen bilden die beste Grundlage für ein langfristig umsichtiges Verkehrsverhalten. Auf dem Schulweg kann das Kind die Umgebung entdecken und eine „innere Landkarte“ entwickeln. Gleichzeitig werden Selbstständigkeit und die Fähigkeit Verkehrssituationen, eigenständig zu beurteilen, geschult. Eine aktive Teilnahme am Verkehr ist das beste Verkehrssicherheitstraining, nicht die Fahrt im Elterntaxi.

Vor Ort schafft der elterliche Bringdienst vielmehr unübersichtliche Verkehrssituationen vor dem Gebäude, als einen sicheren Schulweg.

 

Ihr Kind als Klimaschützer*in

Neben den Vorteilen für Ihr Kind, wird das Klima geschont. Jeder Weg zu Fuß ist gelebter Klimaschutz und geht Ihrem Kind mit gutem Beispiel voran. Auch wird Ihr Kind vor den hohen Feinstaubbelastungen im Auto geschützt. Entgegen vieler Annahmen ist die Luftqualität im Fahrzeuginneren deutlich schlechter als außerhalb. Draußen werden die Gase durch die Umgebungsluft verdünnt, im Auto hingegen ist nur ein unzureichender Luftaustausch möglich. Jede gesparte Autofahrt schont die Atemwege Ihres Kindes.

 

Zu Fuß, aber sicher!

Der kürzeste Weg ist nicht automatisch der sicherste. Überlegen Sie welcher Weg geeignet ist, Hilfe können die kostenlosen Schulwegepläne leisten, die es mittlerweile für neun Bremer Stadtteile gibt. Gehen in der Nachbarschaft noch andere Kinder auf die gleiche Schule? Mit wem könnte Ihr Kind gemeinsam gehen? Viele Bremer Schulen haben Schulexpress-Schilder als Treffpunkt hierfür eingerichtet. Trainieren Sie auch den Schulweg mit öffentlichen Verkehrsmittel oder dem Fahrrad und achten Sie besonders im Winter auf gut sichtbare Kleidung mit ausreichend Reflektoren.

 

Ja gut, aber…

…dafür fehlt mir die Zeit.

Schließen Sie sich mit anderen Eltern kurz. Begleiten Sie die Kinder abwechselnd zur Schule. Wenn die Kinder sicher alleine gehen können, entfällt das zeitaufwändige Bringen und Abholen ganz und Sie haben morgens mehr Zeit für sich.

…es ist morgens noch so dunkel und bei dem Wetter in Bremen will ich das meinem Kind nicht zumuten.

Gerade dann ist der Schulweg oft die einzige Zeit an der frischen Luft. Achten Sie aber auf geeignete Kleidung. Gut sichtbare und wetterfeste Kleidung ist ein Muss. Sprechen Sie auch die Lehrenden an, damit möglichst viele Materialien in der Schule bleiben können und der Schulranzen nicht zu schwer wird. Er sollte maximal 5% des Körpergewichts des Kindes ausmachen.

 

 

 

…das ist mir viel zu gefährlich.

Ohne Frage birgt der Schulweg Gefahren. Aber je geübter das Kind im Umgang mit dem Verkehr ist, desto besser kann es auch in kritischen Situationen reagieren.

 

 

Hier Broschüre „Autofrei zur Schule“ einfügen. 

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