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BUND Landesverband Bremen

Pendler auf's Pedelec

Tausende Berufstätige pendeln täglich mit dem Pkw nach Bremen ein oder aus. Das ist Stress für die Umwelt - durch Abgase und Lärm - und für die Pendler selbst auch, wenn sie sich durch den Berufsverkehr quälen oder einen Parkplatz suchen müssen. Teuer ist es obendrein.

Mal Lust auf was Neues?

Wir suchen Pendler*innen, die Lust haben, sich vom Auto unabhängig zu machen und mal etwas anderes auszuprobieren. Gerade überschaubare Strecken bis etwa 10 km zum Arbeitsplatz lassen sich oft schneller mit einem Elektrofahrrad bewältigen als mit dem Auto. Um diese umweltfreundliche Alternative einmal auszuprobieren bieten wir interessierten Pendler*innen für einen Monat kostenlos Pedelecs an.

Wer kann mitmachen?

Im Prinzip kann jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer aus Bremen und den Nachbargemeinden mitmachen. Auch Unternehmen, die sich für ein nachhaltiges Mobilitätsmanagement einsetzen sind geeignet. Besonders interessiert sind wir an Pendlerinnen und Pendlern, die aus, beziehungsweise in die Nachbargmeinden Bremens pendeln, denn der die Stadtgrenzen überschreitende Radverkehr muss an Bedeutung gewinnen. Damit werden auch die Straßen entlastet.

Was müssen Sie dafür tun?

Erwartet wird von den Nutzer*innen natürlich, dass sie das Auto stehen lassen und mit dem Pedelec fahren. Zudem möchten wir, dass die Nutzer*innen uns ihre Erfahrungen mitteilen, dazu soll auch ein Mobilitätskalender geführt werden.

Hintergrund

Die Zahl der Berufspendler*innen nimmt seit Jahren stetig zu und erreichte 2017 deutschlandweit mit knapp 60% der Beschäftigten eine neue Höchstmarke. Mit den Pendlerverkehren steigen nicht nur die direkten Belastungen der Pendelnden, sondern auch die damit zusammenhängenden Umwelt- und Verkehrsprobleme. Allein nach Bremen pendeln rund 43% aller Arbeitnehmer*innen, das sind annähernd 140.000 Arbeitnehmer*innen täglich ein, rund zwei Drittel davon mit dem Auto. Aber auch 40.000 Pendler*innen arbeiten auswärts von Bremen, auch diese Zahl steigt beständig an. Fahrtziel sind überwiegend die Umlandgemeinden.

Georg Wietschorke

ist Bereichsleiter Verkehrspolitik und betreut den Hof Bavendamm.
E-Mail schreiben Tel.: 0421 79 00 222

Stephan Glinka

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Verkehrspolitik.
E-Mail schreiben Tel.: 0421 79 00 223

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