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BUND Landesverband Bremen

BUND begrüßt rot-grün-rote Straßenbahnausbaupläne

05. Dezember 2019 | BUND, Klimaschutz, Klimawandel, Mobilität, Mobilität, Nachhaltigkeit

Netzerweiterung kommt Schlüsselansatz für umweltfreundliche Mobilität zu

Die Linie 6 könnte durch einen Ausbau der Linie 8 entlastet werden. Foto: Jonas Blome

Der BUND Bremen begrüßt die Pläne der rot-grün-roten Koalition, den öffentlichen Nahverkehr über den Ausbau des Straßenbahnnetzes deutlich zu stärken. Dieter Mazur, Vorsitzender des BUND Bremen: „Einer umweltfreundlichen Mobilität kommt in der lebenswerten Stadt von morgen eine Schlüsselrolle zu. In Bremen ist es deshalb besonders wichtig, die Straßenbahn zu stärken. Ein besseres ÖPNV-Angebot braucht denn auch zwingend den Ausbau des jetzigen Streckennetzes angefangen mit den Linien 1 und 8 über Huchting ins südliche Umland. Mehr Linien im erweiterten und stärker verknüpften Netz, dichtere Taktung und attraktivere Ticketpreise sind die Voraussetzung, mehr Bremerinnen und Bremer genauso wie Pendler*innen für einen Umstieg auf andere Verkehrsmittel weg vom Auto zu gewinnen.“ Dazu bedarf es großer Anstrengungen. Die bereits angekündigte Erhöhung der Fahrkartenpreise zum neuen Jahr wirkt dagegen kontraproduktiv.

Die Bündelung der einzelnen Straßenbahn-Ausbaumaßnahmen mit dem Ziel, Mittel des Bundes in Höhe von bis zu 90 Prozent der Projektkosten abrufen zu können, ist äußerst sinnvoll. Die Verlängerung in die Überseestadt steht sicher oben an. Dringend sind auch die Verbindung von Sebaldsbrück nach Osterholz, die Verlängerung der Linie 8 zur Universität und der Anschluss von Oslebshausen und von Findorff. Aus Fehlern der Vergangenheit lernen, heißt zudem, anstehende städtebauliche Großprojekte wie das Tabakquartier einschließlich der Anbindung von Woltmershausen direkt mit zu planen und ebenfalls in die Maßnahmenbündelung aufzunehmen. Auch eine schnelle Realisierung des Haltepunktes Universität im Regio-S-Bahnnetz muss dringend vorangetrieben werden. Jedoch braucht es sowohl für die Planung, als auch die Fördermittelbeantragung und schließlich für eine zügige Umsetzung der geplanten Maßnahmen dringend mehr Personal.

Rückfragen: Martin Rode, 0171 3354 500

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