Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der hier beschriebenen Verwendung von Cookies durch den BUND einverstanden. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen bzw. eine erteilte Einwilligung widerrufen. Der Einsatz von Cookies erfolgt, um Ihre Nutzung unserer Webseiten zu analysieren und unser Angebot zu personalisieren. 

BUND Landesverband Bremen

Nach Grün kommt Blau - BUND begrüßt neue Abgasplakette, fordert aber weitergehende Maßnahmen

08. April 2016 | Mobilität

Der BUND Bremen begrüßt das Ergebnis der Umweltministerkonferenz zur Einführung einer blauen Plakette, der sogenannten NOx-Plakette. Stickoxide (NOx) sind Ursache für eine Reihe von Atemwegserkrankungen, gerade auch bei Kindern. Der Verkehr und vor allem Dieselfahrzeuge gelten als der Hauptverursacher für Stickoxide (NOx). Dies war auch seinerzeit einer der Hauptgründe für die Einführung der Umweltzone in Bremen.

Der BUND Bremen begrüßt das Ergebnis der Umweltministerkonferenz zur Einführung einer blauen Plakette, der sogenannten NOx-Plakette. Stickoxide (NOx) sind Ursache für eine Reihe von Atemwegserkrankungen, gerade auch bei Kindern. Der Verkehr und vor allem Dieselfahrzeuge gelten als der Hauptverursacher für Stickoxide (NOx).  Dies war auch seinerzeit einer der Hauptgründe für die Einführung der Umweltzone in Bremen.

In Bremen und Bremerhaven werden die Grenzwerte für NOx im Jahresmittel an allen verkehrsnahen Luftmessstationen regelmäßig überschritten. Versuche, dem Problem durch eine Verflüssigung des Autoverkehrs entgegenzuwirken, etwa durch Anpassung der Ampelschaltungen wie an der Cherbourger Straße in Bremerhaven versucht, zeigten keine positive Wirkung. Der BUND weist ausdrücklich darauf hin, dass die bestehenden Grenzwerte für Luftschadstoffe wie NOx und Feinstaub selbst bei Einhaltung nicht ansatzweise zu gesundheitlicher Unbedenklichkeit führen würden. „Gift bleibt Gift, egal in welcher Konzentration“, so Martin Rode, Geschäftsführer des Bremer BUND.

Bremen darf daher nicht auf die Einführung der blauen Plakette warten. Schon vorher sind weitere Maßnahmen zu ergreifen, um das Problem der verkehrsbedingten Luftverschmutzung in den Griff zu bekommen. Die Bremer Umweltzone – eine der kleinsten Deutschlands - muss um ein Vielfaches ausgedehnt und entsprechend kontrolliert werden. Die Maßnahmen im Verkehrsentwicklungsplan (VEP) zum Umweltverbund müssen prioritär und zeitnah umgesetzt werden. „ÖPNV, Rad- und Fußverkehr müssen endlich klar vorrangig behandelt werden“, so Rode. Einen Schlüsselfaktor sieht der BUND bei den Pendlerverkehren. Die Anbindung des Umlandes an das Bremer ÖPNV und SPNV Netz muss deshalb weiter vorangetrieben werden. Auch attraktive Routen für Radfahrer nach und aus Bremen würden einen wichtigen Beitrag leisten.

Rückfragen: Stephan Glinka, 79 00 223 

Zur Übersicht

BUND-Bestellkorb