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BUND Landesverband Bremen

Jetzt Stärkung von Rad- und Fußverkehr sowie ÖPNV!

12. September 2019 | Mobilität

BUND fordert Stärkung des Umweltverbundes und befürwortet SUV-Sanktionen

 (andreas160578/pixabay.com)

Anlässlich der aktuellen Diskussion um die Sanktionierung von Sport Utility Vehicle (SUV) fordert der BUND Bremen jetzt eine stärkere Förderung des Umweltverbundes aus Rad- und Fußverkehr sowie ÖPNV. Eine Sanktionierung von SUVs befürwortet der Umweltverband, da diese Fahrzeuge wegen ihrer Größe und ihres vergleichsweise hohen Kraftstoffverbrauchs der Umwelt und Gesundheit mehr schaden als herkömmliche Autos.

„Insbesondere der oftmals deutlich höhere Kohlendioxid-Ausstoß, sowie der gesteigerte Kraftstoff- und Platzverbrauch der Fahrzeuge im öffentlichem Raum werden zunehmend zur Belastung von Mensch und Umwelt“, betont Paul Stillger, wissenschaftlicher Mitarbeiter Mobilität beim BUND Bremen. „Der Verkehr trägt einen nicht unerheblichen Teil zur Klimakrise bei. Dringend müssten hier die Emissionen reduziert werden. Die Nutzung von immer mehr SUVs konterkariert aber das Ziel des Klimaschutzes.“ Um der umweltschädlichen Verbreitung von SUVs Grenzen zu setzen, wären daher aus Sicht des BUND die Erhöhung der Kraftfahrzeugsteuer für SUVs und höhere Parkgebühren für SUVs sinnvoll. Grundsätzlich seien dringend eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung in ganz Bremen sowie eine massive Stärkung des Umweltverbundes erforderlich, so Stillger. Nur durch eine dichtere Taktung, eine attraktivere Preisgestaltung im ÖPNV und den Ausbau der Rad- und Fußinfrastruktur besteht die Möglichkeit mehr Menschen zum Umsteigen in den Umweltverbund zu bewegen. Letztendlich lässt sich nur so der CO2-Ausstoß im Verkehrsbereich dauerhaft senken.

Bei Rückfragen:

Paul Stillger, Tel.: 0421 / 7900223, eMail: paul.stillger@bund-bremen.net

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