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BUND Landesverband Bremen

Vom Mittelmeer zurück – jetzt überall am Singen

19. März 2020 | Stadtnatur, Tiere und Pflanzen

BUND startet digitale Serie mit Naturtipps für die Zeit der Corona-Krise

Singdrossel  (Waldemar Zielinski auf pixabay.com)

Angesichts der dramatischen Entwicklung der Corona-Krise mit einer massiven Einschränkung des öffentlichen Lebens, gibt der BUND Bremen nun Tipps für das „Natur erleben“ auf eigene Faust. In seiner neuen digitalen Serie „Natur erleben in Corona-Zeiten“ wird der BUND über aktuelle Naturereignisse berichten und Vorschläge für Beobachtungen machen. Der BUND bittet Bürgerinnen und Bürger außerdem darum, ihre Beobachtungen melden oder Fragen zu Tieren und Pflanzen zu stellen, die sie beobachtet haben.

„In den nächsten Wochen wird das öffentliche Leben zunehmend eingeschränkt. Auch wir mussten leider schon Veranstaltungen absagen. Und es werden wohl nicht die Letzten sein“, verdeutlicht Martin Rode, Geschäftsführer des BUND Bremen die aktuelle Situation. „Viele Menschen werden nun ungewohnt viel Zeit zu Hause, auf dem Balkon oder im eigenen Garten verbringen. Diese einschneidende Veränderung der alltäglichen Lebensumstände eröffnet aber auch neue Möglichkeiten.“ Jetzt gäbe es mehr Zeit, die Natur zu beobachten. „Sei es vor der eigenen Haustür, im Park oder im Kleingarten, überall lassen sich Tiere und Pflanzen entdecken“, betont der Biologe. „Gerade im Frühjahr passiert fast jeden Tag etwas: ein neuer Singvogel ist aus dem Winterquartier zurück, Blumen beginnen zu blühen, die Bäume schlagen aus, Junge kommen zur Welt und vieles mehr.“ Der BUND möchte mit seiner neuen Serie „Natur erleben in Corona-Zeiten“ auf seiner Website über diese Entwicklungen berichten und Tipps zum Beobachten geben. Wer Fragen zur Natur hat oder wissen möchte, welches Tier oder welche Pflanze beobachtet wurde, kann sich per eMail an den BUND unter info(at)bund-bremen.net wenden. Der BUND ist außerdem auch an Naturbeobachtungen interessiert. Rode: „Entsprechende Mitteilungen mit Fotos können uns ebenfalls gerne zugesandt werden. Aus diesen Zusendungen möchten wir einige Beispiele in unserer Serie aufnehmen.“

Als ersten Beobachtungstipp hat der BUND Singdrossel und Zilpzalp ausgewählt, da sie gerade in Bremen aus ihren Winterquartieren angekommen sind. „Schon seit Wochen erfreut uns der Vogelgesang von Meisen, Rotkehlchen, Zaunkönigen und anderen Vogelarten, die bei uns den Winter verbracht haben“, erläutert der Vogelkenner vom BUND. „Jetzt kommen immer mehr Zugvögel dazu. Seit wenigen Tagen sind zwei auffällige Sänger aus ihren mediterranen Winterquartieren zurückgekehrt. Überall in den Parks und Gartenstädten lassen sich jetzt Singdrossel und Zilpzalp hören.“ Ohne große Übung können beide Arten aus dem Vogelkonzert herausgehört werden. Der kleine braun-graue Zilpzalp ruft seinen Namen „zilp – zalp – zilp – zalp – zilp - zalp“, wenn er durch das Geäst der noch kahlen Bäume hüpft. Die fast amselgroße Singdrossel wiederholt ihre kurzen, vielseitigen Motive stets drei bis fünfmal. „In den nächsten Wochen kommen nun immer neue Zugvögel zurück und bereichern das Vogelkonzert in unseren Gärten“, ist Rode voller Vorfreude. „Dann wird es allerdings nicht gerade leichter, die vielen verschiedenen Vogelstimmen auseinander zu halten. Wer früh anfängt, fällt es später leichter, aus dem Stimmenwirrwarr Einzelne herauszuhören.“

Die BUND-Serie „Natur erleben in Corona-Zeiten“ gibt es hier...

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