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BUND Landesverband Bremen

Fluchtstreifen im Grünland

17. Mai 2018 | Wiesenvogelschutz

 (M. Beyer, genehmigte Drohnenaufnahme)

Weit über 10 km² Wiesen sind in den letzten Tagen im Blockland gemäht worden. Im Niederblockland gibt es zurzeit nur noch wenige ungemähte Bereiche. Einige davon liegen streifenartig in der Landschaft ... oft nur 20-30 m breit, aber kilometerlang. Es sind dies sogenannte Fluchtstreifen, in denen Uferschnepfen-, Brachvogel- und Rotschenkelküken Schutz vor gefräßigen Greifvögeln, Reihern, Störchen, Krähen und Möwen finden. Gäbe es diese "Rettungsflächen" nicht, würden die kleinen Puschel binnen kürzester Zeit weggefuttert werden, denn sie wären hier praktisch für jeden Beutegreifer leicht zu entdecken.

Das BUND-Team dankt an dieser Stelle den vielen Landwirten im Blockland dafür, dass sie auf die Grasernte in diesen Bereichen erstmal verzichtet haben. "Wir  wissen, dass dies den Bauern viel Extraarbeit abverlangt, denn demnächst müssen all die Streifen separat gemäht und abgeerntet werden", sagt Arno Schoppenhorst, der gerade mit einer Erfolgsmeldung aus dem Niederblockland heimkommt. "Überall schimpfen da die Schnepfen, was uns verrät, dass dort viele Vogelfamilien auch wirklich Zuflucht gefunden haben", so sein Kontrollergebnis.    

Das Projekt wird gefördert durch die Europäische Union und das Land Bremen. Weitere Infos unter   

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