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BUND Landesverband Bremen

Projektbesuch des Umweltsenators im Blockland

04. Juni 2018 | Wiesenvogelschutz

Umweltsenator Lohse lässt sich im Blockland von Arno Schoppenhorst und Martin Rode die diesjährigen Erfolge im Wiesenvogelschutzprojekt erklären  (Foto: SUBV)

Freitag Nachmittag, bestes Wetter, es geht um Wiesenvogelschutz im Blockland. Gerade gibt es überall noch brütende Schnepfen und viele im Grünland umherflitzende junge Kiebitze. In 2-3 Wochen wird alles vorbei sein, dann fliegen die ersten Vögel bereits wieder Richtung Westafrika ab.  

Dieses Erfolgserlebnis wollte sich der Bremer Umweltsenator, Herr Lohse, nicht nehmen lassen und kam kurzerhand selbst mit ins Blockland, denn schließlich kofinanziert er das BUND-Projekt seit nunmehr 14 Jahren. Hilmer Garbade, Präsident des Bremer Landwirtschaftsverbandes, wie auch einige Mitarbeiter der Naturschutzbehörde kamen ebenfalls mit.

Kreuz und quer ging es durch Wiesen und Weiden im Niederblockland. Dann rein in den nassen Semkenfahrtpolder, wo Dutzende der seltenen Uferschnepfen gerade mit ihren Küken eingetrudelt kamen ... mit dem Fernglas wunderbar zu beobachten. Später zeigt Arno Schoppenhorst die vollgepumpten Flutmulden, wo Rotschenkel und Kiebitze gerade eine freche Krähe attackieren, um sich dann wieder auf den neu geschaffenen Wasserflächen niederzulassen. Hier und da wird noch ein Gelege des Großen Brachvogels angeschaut ... allein im Niederblockland gibt es davon mehr als 30 Paare.

Der Senator fand am Ende sehr lobende Worte: "Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass unser gemeinsam mit Landwirtschaft und Naturschutzverbänden entwickeltes Wiesenbrüter-Schutzprogramm dafür sorgt, dass sich die bedrohten Bestände von Kiebitz, Uferschnepfe und Großer Brachvogel kontinuierlich erholen."

Ja, auch der BUND ist mächtig stolz, denn nach 14 Jahren wurde im Blockland nämlich endlich die 500 geknackt ... damit ist die Summe aller Brachvogel-, Uferschnepfen-, Rotschenkel-, Kiebitz- und Bekassinenpaare gemeint. Damals, als alles anfing, waren es gerade mal knapp 200 Paare, Tendenz fallend.

Das Projekt wird gefördert durch die Europäische Union und das Land Bremen. Weitere Infos unter    

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