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BUND Landesverband Bremen

Wer mäht jetzt wo? Die derzeit wichtigste Kükenschutz-Frage

09. Mai 2018 | Wiesenvogelschutz

Bevor die Wiesen gemäht werden, stimmen sich Arno Schoppenhorst und sein Team mit den Landwirten genau ab, damit möglichst keine Kiebitz- und Schnepfenküken in die Messer geraten  (Foto: Markus Beyer)

Die Abstimmung mit den Bauern im Blockland, in der Wümmeniederung oder im Niedervieland läuft gerade extrem hochtourig. Der Grund: Der BUND möchte wissen, welcher Landwirt wann genau und auf welchen Wiesen das Mähwerk einsetzt, denn überall laufen jetzt die kleinen Kiebitz- und Schnepfenküken umher und könnten in die Messer geraten. "Kükenschutz ist echt anstrengend", stöhnt Schoppenhorst, denn "viele Landwirte wollen jetzt das schöne Wetter ausnutzen und ihr Silagegras einfahren. Eigentlich müsste auf jedem Trecker jemand von uns mitfahren, um den Mähtod der jungen Vögelchen zu verhindern". Das Schutzteam des BUND arbeitet aktuell mit 7 Personen, die genau dieses Ziel verfolgen. Sie begleiten das Mähen sehr aufmerksam, sorgen dafür, dass auf Kükenwiesen sehr langsam und kükengerecht gemäht wird, oder dass sehr wichtige Teile des Brutgebietes erstmal gar nicht gemäht werden. Die Landwirte finden das cool und unterstützen das. "Läuft bislang prima", so das Zwischenfazit von Birgit Olbrich, der Projekt-Koordinatorin beim BUND.

Das Projekt wird gefördert durch die Europäische Union und das Land Bremen. Weitere Infos unter  

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