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BUND Landesverband Bremen

Aktion Osterblume 2019

15. März 2019 | Artenschutz, Lebensräume, Naturschutz, Schmetterlinge, Stadtnatur, Tiere und Pflanzen, Wildbienen

Der BUND Bremen gibt Tipps für die Nutzung von verblühten Blumenzwiebeln und ruft jetzt dazu auf, Zwiebeln von verblühten Frühlingsboten aus der Wohnung wie Narzissen und Hyazinthen in den Garten zu pflanzen. Dort erscheinen sie jedes Frühjahr Jahr aufs Neue und beglücken Hummeln und Gartenfreund*innen gleichermaßen. Wer keinen eigenen Garten oder Balkon hat, kann die verwelkten Zwiebeln auch beim BUND in Bremen abgeben. Sie werden dann in den Blühstreifen am Rembertikreisel gepflanzt.

„Als Boten des Frühlings stellen sich viele Menschen besonders zu Ostern gerne Narzissen, und Tulpen in die Wohnung“, erklärt Heike Schumacher vom BUND Bremen. „Doch schon wenig später werden die verblühten Blumen im Bioabfall entsorgt. Das muss nicht sein!“ Denn diese Frühjahrsblüher sind nicht nur hübsch anzusehen, sie bieten auch den Hummelköniginnen lebenswichtige Nahrungsquellen für ihre ersten Flüge. „Da exotische Ziersträucher wie z.B. Forsythien den Insekten kaum Nahrung bieten, um ausreichend Energie für die anstrengenden Flüge zu liefern, ist es umso wichtiger die hiesige Flora zu fördern“, meint die Biologin. „Heimische Blumen, Sträucher und Stauden wie die Kornelkirsche, Lungenkraut oder die Schlüsselblume zeigen mit ihrer Blütenpracht nicht nur den Einzug des Frühlings an, sondern sind zudem die Lebensgrundlage zahlreicher Insekten.“

Die Zwiebeln verblühter Frühlingsboten können beim BUND Bremen, Am Dobben 44 zu den Öffnungszeiten (Mo bis Do 9 bis 18 Uhr und Fr 9 bis 14 Uhr) abgegeben werden. Wer sich dafür einsetzen möchte, dass Bremen weiter blüht und summt, findet hier weitere Infos und Tipps: www.bund-bremen.net/bluehtauf

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