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BUND Landesverband Bremen

BUND gegen neue Privilegien für Stahlwerke beim Klimaschutz!

23. Oktober 2018 | Klimaschutz

"Wenn wir weiterhin ausgerechnet die größten Klimasünder beim Klimaschutz entlasten, kommen wir bei der Lösung der Klimakrise keinen Schritt weiter", wehrt sich der BUND-Vorsitzende Klaus Prietzel gegen entsprechende Forderungen des norddeutschen Stahlgipfels und von Wirtschaftssenator Martin Günthner

"Wenn wir weiterhin ausgerechnet die größten Klimasünder beim Klimaschutz entlasten, kommen wir bei der Lösung der Klimakrise keinen Schritt weiter", wehrt sich der BUND-Vorsitzende Klaus Prietzel gegen entsprechende Forderungen des norddeutschen Stahlgipfels und von Wirtschaftssenator Martin Günthner. Die Stahlwerke Bremen sind für nahezu die Hälfte der bremischen CO2-Emissionen verantwortlich, und das mit deutlich steigender Tendenz durch steigende Produktionsmengen. Sie wurden schon in der Vergangenheit durch überschüssige kostenlose Zertifikate im Emissionshandel ertragsfördernd privilegiert. "Als BUND wollen wir in Bremen Stahlwerke mit der global bestmöglichen Energieeffizienz. Auch die Stahlwerke Bremen haben noch erhebliche Potenziale, ihre Klimabilanz zu verbessern, und das wird nur durch Kostendruck beim Klimaschutz verangebracht", erklärt Prietzel. Die Probleme der europäischen Stahlerzeuger durch fernöstliche Billigkonkurrenz müssten anders z.B. im Rahmen von Handelsregulationen und global gültige Klimastandards angegangen werden. Wenn in solchen Situation immer der Umweltschutz runtergefahren würde, werden alle Verbesserungen verspielt, die in den letzten Jahrzehnten mühsam erreicht wurden und die im Ergebnis doch viel zu mager sind, als dass es etwas zum Abspecken gäbe.

Rückfragen:

Klaus Prietzel, 0172 920 9474

Martin Rode, 0171 3354 500 

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