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BUND Landesverband Bremen

BUND zum OTB: Natur schützen, Alternativen prüfen!

07. Februar 2019 | Artenschutz, BUND, Flüsse & Gewässer, Meere

Der Säbelschnäbler kann erst einmal aufatmen. Der OTB darf nicht gebaut werden. Foto: Oliver Brockmann

Martin Rode, Landesgeschäftsführer des BUND Bremen, kommentiert das heutige Urteil des Verwaltungsgerichts zum Offshore Terminal Bremerhaven (OTB) wie folgt:

„Das heutige Urteil zum OTB dient in erster Linie der Natur, insbesondere dem hoch empfindlichen Ästuarlebensraum mit seltenen Tier- und Pflanzenarten in der Wesermündung. Denn der OTB darf nicht gebaut werden. Das Gericht hat bestätigt, dass ein überwiegendes öffentliches Interesse für einen Offshore-Hafen in Bremerhaven nicht gegeben ist. Und nur dieses hätte einen schwerwiegenden Eingriff in ein europäisches Naturschutzgebiet gerechtfertigt. Auch in Hinsicht auf die Kompensation für die Bebauung und die damit einhergehende Zerstörung des Weserwatts folgte das Gericht in entscheidenden Teilen unserer Argumentation. Der Bremer Senat wäre jetzt gut beraten, von dem naturschädigenden Vorhaben endlich Abstand zu nehmen. Die politisch Verantwortlichen müssen den Mut finden anzuerkennen, dass das OTB nicht mehr zeitgemäß ist. Wir werden jetzt erst einmal das schriftliche Urteil abwarten und uns dann mit unserem Anwalt hinsichtlich der nächsten Schritte beraten.“

Weitere Informationen zu den Auswirkungen des OTB auf die Natur in der Wesermündung gibt es hier.

Bei Rückfragen: Martin Rode, Tel.: 0171 33 54 500 

Pressemitteilung von Mohr Rechtsanwälte zum OTB-Urteil des Bremer Verwaltungsgerichts  

 

 

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