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BUND Landesverband Bremen

Für weniger Müll: Mehrweg statt Einweg!

10. Januar 2019 | Flüsse & Gewässer, Rohstoffe und Abfall

Kindertagesstätte Johannesmäuse in Bremerhaven stellt auf Mehrwegbecher um / BUND begleitet die Umstellung durch Aktionen mit Kindern und Eltern

Die Ev.-luth. Kindertagesstätte Johannesmäuse in Bremerhaven stellt am 15. Januar 2019 auf die Nutzung von Mehrwegbechern bei Ausflügen um. Bisher verwendete die Kita bei Wanderungen, Picknicks und anderen Veranstaltungen in der Natur Einwegbecher, um die eigenen Gläser und Prozellanbecher zu schonen. Begleitet wird die Umstellung durch thematische Aktionen des BUND Unterweser und des Bremer BUND Meeresschutzbüros, mit denen die Kinder spielerisch und einfach an das Thema Müll im Meer mit Blick auf den Alltag herangeführt werden. Die Umstellung wurde initiiert durch die Elternvertreter der Kindertagesstätte und finanziert durch den eigenen Förderverein.

„Durch die Reduzierung von Einwegbechern setzt die Kita ein Zeichen gegen die zunehmende Vermüllung der Nordsee durch Einwegplastik“, lobt Isabelle Maus vom BUND Meeresschutzbüro die Umstellung. Denn seit 1994 sei der Verbrauch von Einweggeschirr und Verpackungen in der Gastronomie und im Eigenbedarf um fast 45 Prozent gestiegen. Maus: „Während die drei Mrd. Coffee-to-go Becher pro Jahr in Deutschland bereits stark in der Kritik stehen, fällt zusätzlich die gleiche Menge an Einwegbechern beim Verkauf von Kaltgetränken an. Hinzu kommt, dass der private Verbrauch von Einwegbechern in Form von Picknick- und Partybedarf seit 1994 überdurchschnittlich um knapp 75 Prozent gestiegen ist.“ Das Resultat sind 350.000 Tonnen Abfall aus Einweggeschirr, wie Teller, Schalen, Getränkebehälter und To-go-Verpackungen, pro Jahr allein in Deutschland. „Leider gelangt davon viel zu viel auch in unsere Gewässer und in die Nordsee, wo sie insbesondere Fische, Meeressäuger wie Wale und Robben und Vögel schaden“, bedauert die Meeresschützerin. „Deshalb müssen wir jetzt dringend den Verbrauch von Einwegprodukten verringern!“ Die Umstellung der Kita Johannesmäuse sei daher ein guter Schritt in die richtige Richtung. Anika von Soest, Leiterin der Kita Johannismäuse: „Wir begreifen die Umstellung auf Mehrwegbecher als Startschuss für unsere geplanten Aktivitäten in diesem Jahr rund um die Bewahrung von Gottes Schöpfung. Es ist toll, dass dazu die Initiative aus der Elternschaft kam und unser Förderverein die Finanzierung übernommen hat.“

Unterstützt werden die Aktivitäten des BUND in der Kita Johannesmäuse durch das Projekt „Stoppt Kippen und Co“ des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr, womit Bürgerinnen und Bürger für die Plastikmüllproblematik in der Nordsee mit Bezug auf die Vermüllung bremischer Gewässer sensibilisiert werden sollen. Mehr Infos zum Thema gibt es unter www.BUND-Bremen.net.

Bei Rückfragen:

Isabelle Maus, BUND Meeresschutzbüro, Tel.: 0421 79 00 233

Anika von Soest, Leiterin der Kita Johannismäuse, Tel: 0471 85030

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Einladung an die Medien: Wir laden Sie herzlich zu der Veranstaltung „Mehrweg statt Einweg!“ am Dienstag, 15. Januar 2019 mit der Leiterin der Kita Johannismäuse Anika von Soest, dem Vorsitzenden des Fördervereins Tilman Reineke, dem Beirat sowie Isabelle Maus vom BUND Meeresschutzbüro ein. Ablauf: 10 Uhr Beginn Aktion 1. Gruppe (4-5 Jahre), 11 Uhr Beginn Aktion 2. Gruppe (3-4 Jahre). 11.30 Uhr offizielle Übergabe der Mehrwegbecher (s. Text unten). Der Termin bietet Ihnen gute Möglichkeiten für Foto- und Filmaufnahmen sowie für die Berichterstattung. Ort: Ev.-luth. Kita Johannesmäuse, Vor dem Grabensmoor 4a in Bremerhaven.

 

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