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BUND Landesverband Bremen

Gute Resonanz auf Aktion „Niststätten melden“

22. November 2018 | Artenschutz, Stadtnatur

BUND freut sich über rege Beteiligung und verloste nun zum Dank 15 Nisthilfen / Neuer BUND-Arbeitskreis Spatzen sucht noch Aktive

Haussperling mit Nistmaterial sucht Nische für den Nestbau unter Hausdach.  (pixabay.com)

Um auf die Nöte insbesondere von Spatzen aufmerksam zu machen, hatte der BUND Bremen im Rahmen seines Projekts „Mehr Natur in die Stadt“ die Aktion „Niststätten melden“ ins Leben gerufen. Zahlreiche Bürger*innen beteiligten sich daran. Die Ergebnisse sind auf der BUND-Website zu finden. Als Dank für die rege Beteiligung verloste der BUND jetzt unter allen Teilnehmenden Nisthilfen, die von den Firmen Vivara und Hasselfeldt gespendet wurden. Im neuen BUND-Arbeitskreis Spatzen können sich Vogelfreund*innen für die Sperlinge engagieren.

„Energetische Sanierungen sind wichtig für den Klimaschutz“, sagt die Stadtnatur-Expertin Heike Schumacher vom BUND Bremen.„Doch leider werden dabei häufig Öffnungen und Hohlräume für Vögel und Fledermäuse verschlossen. Nistplätze und Kinderstuben von Spatzen, aber auch von Mauerseglern gehen so verloren.“ Dabei ließen sich bei Sanierungen leicht Nistkästen in die Wärmedämmung einbauen. In den meisten Städten nehmen die Spatzen-Bestände seit Jahren ab - auch in Bremen. Spatzenpaare bleiben meist ein Leben lang zusammen und brüten gerne in Gesellschaft. Sie nutzen meist jedes Jahr das gleiche Nest. Wenn genügend Nistmöglichkeiten, sichere Plätze im Gebüsch oder Efeu, Sand für die Gefiederpflege, genügend Sämereien und Insektennahrung für die Jungenaufzucht vorhanden sind, fühlen sich die Spatzen wohl und vermehren sich. „Um bestehende Spatzenkolonien schützen und stärken zu können, war es erforderlich, sich zunächst einen Überblick zu verschaffen, wo Spatzen überhaupt brüten“, erläutert Schumacher die Aktion „Niststätten melden“. „Dafür lieferte unser Aufruf über 90 wertvolle Hinweise.“ Die Meldungen von Niststätten und Spatzenkolonien sind auf einer Karte unter www.BUND-Bremen.net/niststaetten-melden/ veröffentlicht. Die meisten Meldungen kamen aus Bremen-Mitte und umzu sowie aus Bremen-Nord rund um Vegesack.

Ein neu gegründeter BUND-Arbeitskreis wird sich zukünftig um den Schutz von Spatzen in der Hansestadt kümmern. Wer Lust hat mitzumachen, ist beim nächsten Treffen am Donnerstag, 29. November 2018, 18.30 Uhr in der BUND-Geschäftsstelle, Am Dobben 44 in Bremen herzlich willkommen.

Weitere Informationen und Kontakt:

Heike Schumacher, BUND Bremen, 0421 / 79 00 256

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