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BUND Landesverband Bremen

Klimawandel ist deutlich spürbar

01. August 2018 | Atomkraft, BUND, Energie, Energiewende, Klimaschutz, Klimawandel, Kohle, Mobilität, Ressourcen & Technik

BUND fordert Ausstieg aus der Kohlekraft und gibt Klimaschutztipps

Angesichts der aktuellen, langwierigen Hitze und Trockenheit fordert der BUND Bremen, dem Klimawandel jetzt endlich mit Taten entgegenzutreten. Das Ausmaß der Extremwetter-Ereignisse verdeutlicht, dass der Klimawandel bereits Realität ist und auch in Deutschland zurzeit sehr deutlich die Konsequenzen wie knappes Trinkwasser, vertrocknete Grünflächen, geringere Ernten und Versorgungsengpässe beim Futter in der Landwirtschaft zu spüren sind.

„Taten statt Warten sollte das Motto sein. Die Politik muss endlich mit der Verkehrs-, Agrar- und Energiewende vorankommen“, meint Dr. Mareile Timm vom Bremer BUND-Klimaschutzteam. „Denn diese Folgen des Klimawandels sind erst der Anfang, und wenn nicht endlich mehr getan wird, wird es noch schlimmer“. Laut Deutschem Wetterdienst ist die Durchschnittstemperatur seit 1881 um 1,4 °C in Deutschland angestiegen. Zudem sind sich renommierte Klimawissenschaftler*innen sicher, dass die Häufigkeit von Trockenperioden genauso wie andere Extremwetterereignisse weiterhin zunehmen werden. „Die Kohlekraftwerke, eine der größten CO2-Schleudern sollten zeitnah heruntergefahren werden“, fordert Katja Muchow, Klimaschutz-Expertin beim BUND Bremen. „Unser BUND-Abschaltplan für AKW und Kohlekraftwerke zeigt, dass dies möglich ist.“ In dem Plan wird eine Vorgehensweise für die Abschaltung der AKWs und Kohlekraftwerke dargestellt, ohne dass die Versorgungssicherheit gefährdet wird.

Den Energieverbrauch zu verringern, ist ebenfalls ein wichtiger Schritt bei der Energiewende. Hier besteht auch noch Verbesserungsbedarf. Muchow: „Beispielsweise haben wir zwar effizientere Elektrogeräte, aber dafür umso mehr und kurzlebiger, so dass sich die Energieersparnis wieder aufhebt. Zudem werden durch die Kurzlebigkeit mehr Ressourcen verbraucht.“

Aber auch Bürgerinnen und Bürger können aktiv zum Klimaschutz beitragen. „Wenig Fleisch zu essen und kein Fleisch aus Massentierhaltung ist auch in der Grillsaison möglich und nötig. Auch gegrilltes Gemüse ist lecker und gesund“, gibt die BUND-Expertin einen Tipp. Bei der Holzkohle für den Grill sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass sie kein Tropenholz enthält, empfiehlt der BUND Bremen. Weitere Schritte sind: sich im Alltag häufiger aufs Fahrrad schwingen, die Urlaubsreisen klimafreundlich gestalten und den eigenen Energie- und Wasserverbrauch verringern. „Die zukünftigen Generationen werden es uns danken“, ist Katja Muchow überzeugt.

Weitere Infos und Tipps zum Klimaschutz gibt es unter www.BUND-Bremen.net.

Bei Rückfragen: Dr. Mareile Timm, BUND Bremen, Tel. 0421 79 00 244

  

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