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BUND Landesverband Bremen

Kohleausstieg in Bremen

05. September 2018 | Energie, Energiewende, Klimaschutz, Klimawandel, Kohle, Umweltschutz, BUND

Ziel muss Ende der Kohleverstromung deutlich vor 2025 sein!

 (pixabay.com)

„Wir begrüßen die Ankündigung von swb, die Kohlekraftwerke Hastedt und Hafen bis Mitte des kommenden Jahrzehnts stillzulegen“, kommentiert BUND-Vorsitzender Klaus Prietzel. „Um die Klimaschutzziele für Deutschland zu erreichen, ist ein schneller Kohleausstieg erforderlich. Je früher desto besser. Die Ankündigung von Engie, das Kohlekraftwerk Farge auf Mitverfeuerung von Biomasse umzustellen, ist ein erster wichtiger Schritt. Aber auch diese Kohlendioxid-Schleuder muss vor 2025 stillgelegt werden. Doch das alles reicht nicht aus, um die Bremer Klimaschutzziele bis 2020 noch zu erreichen. Statt 40 Prozent Reduktion werden es wohl höchstens 20 Prozent. Aber der Kohleausstieg kann der entscheidende Beitrag zum Erreichen der Ziele bis 2030 sein, die noch weitaus ehrgeiziger ausfallen müssen. Die Ankündigungen von swb und Engie zeigen, dass der Klimaschutz bei diesen Energieerzeugern langsam angekommen ist. Die schnelle und konsequente Umstellung auf sauberen Strom aus Erneuerbaren ist letztlich die Zukunftsgarantie für Weltmarkt abhängige Produktionsstandorte wie Bremen

Wenn aber die Richtung beim Kohleausstieg stimmt, kommt es dennoch auf die Details an. swb muss die Fernwärmeversorgung des Stadtteils Vahr sicherstellen und will dafür eine neue Fernwärmeleitung durch Schwachhausen bauen. Wir erwarten von swb, dabei in besonderem Maße sensibel mit dem umfangreichen Baumbestand umzugehen. Die Trassenwahl steht hier nicht nur vor ökonomischen, sondern in gleicher Weise vor stadtökologischen Herausforderungen. Kahlschlag für die billigste Trasse darf es nicht geben.“

Bei Rückfragen:

Klaus Prietzel, mobil 0172 920 9474

Martin Rode, mobil 0171 3354 500 

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