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BUND Landesverband Bremen

Obstbäume zu verschenken

21. September 2018 | Stadtnatur

Im Rahmen seines Projektes „Mehr Natur in die Stadt“ verschenkt der BUND Bremen jetzt an interessierte Kindertagesstätten, Schulen und andere öffentliche Träger hochstämmige Obstbäume. Aus organisatorischen Gründen müssen mindestens fünf, gerne auch mehr, Bäume abgenommen werden. Finanziert wird diese Spendenaktion von der Heinz-Wieker-Stiftung, die bereits zahlreiche Vorhaben in Natur- und Landschaftsschutz unterstützt. Bis heute hat der BUND auf diese Weise 150 hochstämmige Obstbäume in Bremen gepflanzt. Bis Ende dieses Jahres sollen es 200 Bäume sein.

Im Rahmen seines Projektes „Mehr Natur in die Stadt“ verschenkt der BUND Bremen jetzt an interessierte Kindertagesstätten, Schulen und andere öffentliche Träger hochstämmige Obstbäume. Aus organisatorischen Gründen müssen mindestens fünf, gerne auch mehr, Bäume abgenommen werden. Finanziert wird diese Spendenaktion von der Heinz-Wieker-Stiftung, die bereits zahlreiche Vorhaben in Natur- und Landschaftsschutz unterstützt. Bis heute hat der BUND auf diese Weise 150 hochstämmige Obstbäume in Bremen gepflanzt. Bis Ende dieses Jahres sollen es 200 Bäume sein.

„Blüten bestäubende Insekten finden auf dem Lande immer weniger Nahrung und wandern in die Städte“, erklärt Heike Schumacher vom BUND. „Hochstämmige Obstbäume bieten nicht nur Nahrung für Bienen und andere Blütenbesucher, sondern auch Wohnraum für Vögel oder kleinere Säugetiere.“ Durch das Zurückgreifen auf alte und regionale Obstsorten wird ein vielfältiges Genreservoir erhalten, welches eine größere Robustheit der Pflanzen gegenüber Schädlingen und Krankheiten sowie Klimaveränderungen gewährleistet. Neben diesen wichtigen ökologischen Faktoren haben die hochstämmigen Obstbäume auch einiges für die Stadtbewohner*innen zu bieten: „Sie verschönern mit ihrem Blatt- und Astwerk sowie mit ihren bunten Früchten und Blüten das Stadtbild und spenden im Sommer wohltuenden Schatten“, führt Schumacher aus. „In der Erntezeit können verschiedenartige, schmackhafte Früchte geerntet werden, die auch für Allergiker oftmals besser verträglich sind.“ Geeignete Flächen finden sich zum Beispiel in öffentlichen Parkanlagen sowie auf dem Gelände von Kindertagesstätten, Kinder- und Jugendfarmen und Schulen. „Wichtig ist bei der Standortwahl, dass die Jungbäume ausreichend Platz finden. Der Abstand zum nächsten Baum sollte acht bis zehn Meter betragen“, informiert Schumacher über die Anforderungen. „Außerdem sollten die Flächen nicht der Verkehrssicherungspflicht unterliegen, damit die Bäume in Ruhe alt werden können.“ Wie viel Fläche benötigt wird, könne am besten im persönlichen Gespräch geklärt werden.

Öffentliche Träger innerhalb Bremens, die sich mit fünf und mehr Obstbäumen beschenken lassen und damit ein gutes Werk für Bienen, die Natur sowie die Bewohner*innen Bremens tun möchten, melden sich möglichst bald, damit die Bäume noch in diesem Jahr gepflanzt werden können. Anfragen nimmt der BUND unter Tel. 0421 / 79 00 20 oder per E-Mail an heike.schumacher(at)bund-bremen.net entgegen.

Weitere Infos und Tipps zu Obstbäumen gibt es unter www.BUND-Bremen.net.

Bei Rückfragen:

Heike Schumacher, 0421  79 00 256 oder 0174 14 29 35 4 

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