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BUND Landesverband Bremen

Zukunft Bremen 2035 - Ideen für morgen

15. Oktober 2018 | Klimaschutz, Nachhaltigkeit

Nach einem Jahr fairer und konstruktiver Diskussion mit Stakeholdern und Experten im Zukunftsrat hat heute die Zukunftskommission, also der Bremer Senat und der Bremerhavener Oberbürgermeister, ihre acht Leitziele unter dem Titel „Zukunft Bremen 2035 - Ideen für morgen“ vorgestellt. Martin Rode, BUND-Geschäftsführer und Mitglied des Zukunftsrats, kommentiert den Abschlussbericht anlässlich der letzten Zukunftsratsklausur wie folgt:

Windrad  (BUND Bremen)

„Die Zukunftskommission hat sich in ihrer Strategie Zukunft Bremen 2035 einige ehrgeizige Ziele gesetzt. Der Klimaschutz gehört bislang nicht dazu. Doch 2035 ist bereits die Hälfte der Zeit abgelaufen, um bis 2050 die Klimagas-Emissionen auf null zu senken. Zwar sind zentrale Aufgaben wie der Ausstieg aus der Kohleverstromung, eine Mobilitätswende und eine nachhaltige Stadtentwicklung genannt, aber ein Reduktionsziel, an dem sich der Senat messen lassen will, sucht man vergebens. Die Aussagen bleiben weitgehend vage und unkonkret.

Der menschengemachte Klimawandel ist aktuell die größte Herausforderung der Menschheit. Er schreitet  rasant voran. Die Einschätzung der Lage verschärft sich mit jedem neuen Bericht des IPCC. Wir sind munter dabei, den Ast abzusägen, auf dem wir sitzen! Und das Bundesland Bremen ist extrem anfällig für die Folgen, denn 80% seiner Fläche liegen unter dem Meeresspiegel. Doch wir tun viel zu wenig und werden unser selbstgestecktes Klimaschutzziel, nämlich bis 2020 eine Reduktion des Kohlendioxidausstoßes um 40%, krachend verfehlen.

In den nächsten Jahren kommt es mehr denn je auf das Handeln an. Und zwar nicht vom Umweltsenator alleine, sondern gemeinschaftlich im Senat und mit allen bremischen Akteuren. Klimaschutz ist eine Querschnittsaufgabe. Gelingt dies nicht, wird es nichts mit Bremen und Bremerhaven als „Green Cities des Nordens“ bis 2035, so wie die Zukunftskommission es doch eigentlich erreichen möchte.“

Rückfragen: Martin Rode, 0171 3354 500

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