Die Natur ist zu wertvoll um achtlos mit ihr umzugehen!
Wir sind jeden Tag vor Ort für die Natur und eine lebenswerte Zukunft im Einsatz, sei es bei der Rettung der Horner Spitze vor Zerstörung durch Bebauung, Arbeitseinsätzen bei der Valentinwildnis oder der Mahndforfer Düne, Fortbildungen und Naturexkursionen oder Biotoppflege.
Um weiter voranzukommen, braucht es einen langen Atem und engagierte Menschen wie dich. Ohne deine Unterstützung wird es schwer, mehr für die Natur zu erreichen. Denn all das gibt es nicht umsonst.
Jede Spende trägt dazu bei, der Natur mit ihren Tieren und Pflanzen zu helfen und damit die Lebensqualität für uns und unsere Kinder zu erhalten.
Demonstration gegen die Pläne für die Horner Spitze im April 2025, bei der BUND Bremen Geschäftsführer Martin Rode gerade eine Ansprache hält. Mit dem Slogan „Hände weg von der Horner Spitze – Kinder Wald und Wiese bleibt!“ haben dort rund 500 Menschen vor der Bürgerschaft demonstriert. Sie haben damit ihren Protest gegen die Absicht von Wirtschaftssenatorin Vogt und der SPD-Fraktion, die Horner Spitze einer Erweiterung des Gewerbegebiets Technologiepark zu opfern, ausgedrückt.
(Jörn Behrens
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BUND Bremen)
Die Mahndorfer Düne ist nur 2,7 Hektar groß. Sie ist einer der letzten erhaltenen, durch eiszeitlichen Flugsand entstandenen Binnendünenreste im Bremer Raum. Für den Erhalt des Gebietes sind umfangreiche, regelmäßig wiederkehrende Pflegearbeiten erforderlich, die darin bestehen, manuell und mit Maschineneinsatz die Verbuschung und Bewaldung des Gebietes zu verhindern.
(BUND Bremen
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BUND Bremen)
Eine fliegende Uferschnepfe (lat. Limosa limosa), gut zu erkennen an ihrem rostbraunen Gefieder, dem schlanken Körperbau, den langen Beinen und dem langen geraden Schnabel mit schwarzer Spitze. In der Brutzeit ertönt ihr lautes "greta greta" während ihres Ausdrucksflugs über die Wiesen und Weiden, weshalb sie in manchen Regionen auch "Greta", in Holland "Grutto" genannt wird.
(Georg Wietschorke
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BUND Bremen)
Naturerlebnisse als Schlüssel zum Erfolg - wir zeigen, was die Natur so besonders und so schützenswert macht.
(Hanna Otto
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BUND Bremen)
Der BUND Bremen bietet verschiedenste Möglichkeiten, die Natur zu erleben und zu bewahren - Exkursionen, Mitmachaktionen wie etwa Müllsammeln am Osterdeich, Arbeitskreise und Arbeitseinsätze.
(Gabriele Scheiter
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BUND Bremen)
Der Bremer Naturschutz ist erfolgreich. Deswegen hat er viel mehr Sichtbarkeit verdient als bisher. Das wollen wir jetzt mit einem Haus für die Natur im Herzen von Borgfeld erreichen. Dort schaffen wir mit der Stiftung Nordwest Natur (NWN) ein Schaufenster für die Natur und einen Anlauf- und Informationsort nahe an unseren wertvollen Naturschutzgebieten. Das Haus ist gut erreichbar und versammelt Bremer Naturschutz-Expert*innen unter einem Dach.
(Jörn Behrens
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BUND Bremen)
Die vielen freiwillig und ehrenamtlich Aktiven sind die tragende Säule des BUND. Ohne den unermüdlichen Einsatz der Helfer*innen wäre die erfolgreiche Arbeit des BUND Bremen im Natur- und Umweltschutz undenkbar. Hier werden gerade junge Brombeersetzlinge auf dem Sandspülfeld per Hand entfernt. Eine anstrengende aber wichtige Arbeit um eine Verbuschung der Fläche zu verhindern.
(Stefan Littke
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BUND Bremen)
Wir ergreifen Partei für die bedrohte Natur: mit fachlichen Stellungnahmen, mit politischer Lobbyarbeit, mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und, wenn es sein muss, auch mit Einsatz unseres Klagerechtes. Mit unseren demokratischen und rechtstaatlichen Mitteln kämpfen wir gegen die Weservertiefung und die Bebauung der Horner Spitze genauso wie für die Ausweisung der Hemelinger Weseraue als Naturschutzgebiet.
Die Bremer und Bremerhavener Naturschutzgebiete gehen fast alle auf Gebietsvorschläge des BUND zurück, große wie die Borgfelder Wümmewiesen oder kleine wie der Bremerhavener Weserportsee. Einige Perlen der Bremer Natur haben wir durch den Kauf der Flächen dauerhaft sichern können, so die Valentinwildnis mit ihrer schon Jahrzehnte währenden natürlichen Waldentwicklung und die Mahndorfer Düne mit ihren insektenreichen Sandlebensräumen.
Die Bremer Landschaft ist seit Jahrhunderten geprägt von nassen Wiesen und ihren gefiederten Bewohnern. Uferschnepfe, Kiebitz und Brachvogel stehen seit Langem im Mittelpunkt der BUND-Vogelschutzarbeit. Mit Erfolg, denn die Bestände dieser europaweit bedrohten Arten haben sich in Bremen wieder verdreifacht.
Jetzt werden wir die in enger Kooperation mit der Landwirtschaft entwickelten Schutzmaßnahmen auf weitere Gebiete und seltene Arten ausdehnen.
Naturerlebnisse sind der Schlüssel, um für den Naturschutz zu sensibilisieren. Deshalb führen wir Menschen jeden Alters in die Natur, zeigen Arten in ihren Lebensräumen und erklären Bedrohungen und Schutzanforderungen. Wir haben Naturschutz-Kindergruppen in verschiedenen Stadtteilen in Bremen und Bremerhaven. Regelmäßig schulen wir außerdem Interessierte, die selbst Führungen in der Natur und Naturerlebnisangebote durchführen möchten.
Gemeinsam mit der Stiftung NordWest Natur werden wir das Alte Borgfelder Pfarrhaus zum Naturschutzzentrum entwickeln – ein Schaufenster für die Natur. Es soll ein Anlaufpunkt für die Menschen entstehen, in welchem der herausragende Wert der Bremer Natur erfahrbar wird. Nachdem das historische Gebäude erworben wurde, stehen nun umfangreiche Umbaumaßnahmen an – eine gewaltige Zukunftsinvestition für den Naturschutz.
Viele Lebensräume etwa Streuobstwiesen, Hecken und Magerrasen brauchen in unserer vom menschlichen Tun geprägten Landschaft Pflege, damit sie erhalten bleiben. Deshalb sind unsere Aktiven vielerorts unterwegs und schneiden Büsche, entfernen Brombeeren, säen Blumen, pflanzen Obstbäume und legen Kleingewässer an. Vieles passiert mit der Hand. Manchmal kommt auch der Bagger zu Hilfe. Immer mit dem Ziel, die Artenvielfalt zu erhalten.