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BUND Landesverband Bremen

Großer Brachvogel (Numenius arquata)

Großer Brachvogel (Norbert Brinker)

Merkmale

Er ist der größte Watvogel Europas und vor allem an seinem langen, nach unten gekrümmten Schnabel gut zu erkennen. Brachvogelrufe und -gesänge gehören zu den melodischsten und stimmungsvollsten Vogellauten unserer Kulturlandschaft.

Bestand

Das Brutareal umfasst die mittleren und nördlichen Breiten von Westeuropa bis Ostsibirien. Der ursprüngliche Lebensraum des Großen Brachvogels waren baumfreie Hochmoore, die bei uns aber infolge des Torfabbaus nahezu vollständig verschwunden sind. Gezwungenermaßen musst die Art daher auf Grünlandbiotope umsiedeln, aber auch dort wurden die Brutbedingungen auf den immer intensiveren Wirtschaftswiesen oder den entwässerten und zu Äckern umgebrochenen Flächen immer schlechter. Es drohte das Aussterben.

Heute finden sich in Bremen dank gezielter Schutzmaßnahmen an den Brutplätzen und schonender Maschineneinsätze auf den Kükenwiesen rund 100 Paare dieses bundesweit "vom Ausssterben bedrohten" Watvogels. Mit 50 Paaren ist das Blockland Verbreitungsschwerpunkt.    

Wussten Sie schon...?

Der älteste bisher bekannte, mit einem Fußring markierte Brachvogel, erreichte ein Alter von fast 32 Jahren. Schon im 2. bis 3. Lebensjahr sind die Tiere geschlechtsreif. Sie können also im Laufe ihres Lebens viel Nachwuchs bekommen.

Wussten Sie schon...?

Brachvögel sind sehr ortstreu. Sie brüten selbst dann noch an ihren alten Plätzen, wenn klar ist, dass der Nachwuchs keine Überlebenschance hat.

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