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BUND Landesverband Bremen
Uferschnepfe (Norbert Brinker)

Merkmale

Die Uferschnepfe ist gut zu erkennen an ihrem im Brutkleid rostbraunen Gefieder, dem schlanken Körperbau, den langen Beinen und dem langen geraden Schnabel mit schwarzer Spitze. In der Brutzeit ertönt ihr lautes "greta greta" während ihres Ausdrucksflugs über die Wiesen und Weiden, weshalb sie in manchen Regionen seit eher auch "Greta", in Holland "Grutto" genannt wird. Markant sind in der Balzzeit auch die spektakulären Balzflüge der Männchen.

Bestand

In Deutschland ist die Uferschnepfe seit Jahren auf dem Rückzug, denn sie reagiert auf Entwässerungen und Intensivnutzungen im Grünland sehr empfindlich. Außerdem gibt es in Deutschalnd kaum noch Populationen, die einen zur Bestandserhaltung notwendigen Reproduktionserfolg erreichen. Auch in Bremen bereitete diese "Leitart des Feuchtgrünlandes", die Jahr für Jahr abnahm, den Naturschutzern lange Zeit Kopfzerbrechen. Erst ein in 2005 erprobtes und fortan schrittweise ausgebautes Gelege- und Kükenschutzprogramm schaffte den Durchbruch. Heute brüten im Bremer Blockland wieder 64 und im Niedervieland 20 Paare, und das mit beachtlichen Bruterfolgen. Erfreulich war in 2017 auch die Wiederbesiedlung des Hollerlandes. 

Wussten Sie schon?

Das Austrocknen des Bodens führt mit zunehmender Erwärmung im späten Frühjahr an vielen Brutplätzen zu Nahrungsengpässen. Regenwürmer sind während der Brutzeit ihre Hauptnahrung. Klar, dass dazu der Boden weich und stocherfähig sein muss.

Wussten Sie schon...?

Die Küken verlassen ihr Nest unter Führung ihrer Eltern unmittelbar nach dem Schlüpfen. Bei Gefahr ducken sich die Kleinen nach unten - ein Verhalten dass ihnen im landwirtschaftlich genutzten Grünland bei der Mahd schnell zum Verhängnis werden kann.

Wussten Sie schon...?

Uferschnepfen leben sehr gesellig. Selbst an den Brutplätzen werden oft nur kleine Reviere verteidigt, so dass eine einzige Grünlandfläche in hoher Nestdichte besiedelt werden kann.

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