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BUND Landesverband Bremen

Wahljahr 2019 – Für mehr Klima- und Umweltschutz!

Im Mai wird in Bremen gewählt. Bürgerschaft und Europaparlament stehen zeitgleich am 26.05. 2019 zur Wahl. In den kommenden Wochen werden wir die Wahl immer wieder zum Thema machen. Denn es geht um viel!

Das will der BUND

  • viel mehr Klimaschutz, zum Beispiel durch einen Schub für die Solarenergienutzung
  • endlich Drive für eine Verkehrswende, die umweltfreundliche Mobilität für alle zum Ziel hat
  • den Einstieg in eine neue Landwirtschaftspolitik, bei der Artenvielfalt, sauberes Wasser, gesunde Lebensmittel, gute Tierhaltung und überlebensfähige bäuerliche Betriebe im Mittelpunkt stehen.

Der BUND Bremen hat seine Forderungen für die Bürgerschaftswahl an die Parteien gerichtet und in vielen Gesprächen die Erfordernisse für erfolgversprechenden Umwelt- und Klimaschutz deutlich gemacht. Der Hitzesommer 2018, das seit fast einem Jahr andauernde permanente Regendefizit in Nordwestdeutschland, der nochmalige Verschärfung der Warnungen des IPCC vor dem Tempo des Klimawandels, der Streit um den Kohleausstieg  - all das unterstreicht die zentrale Bedeutung des Klimaschutzes. Der Temperaturanstieg der Erde muss bis 2100 auf unter 20C zu begrenzt werden, damit die Folgen noch beherrschbar bleiben.  Energische Maßnahmen können nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden, auch wenn so manche Vertreter politischer Parteien dies gerne wollten.

Von überragender Bedeutung für den Klimaschutz ist ein schneller Kohleausstieg. Dafür kämpft der BUND. Entschieden wird das aber nicht in Bremen, sondern durch die Bundesregierung. Auf lokaler oder landespolitischer Ebene können und müssen andere Beiträge zum Klimaschutz geleistet werden. 

Mehr Radverkehr - Für Klimaschutz und Lebensqualität

Pärchen mit Fahrrad Pärchen mit Fahrrad  (karenwarfel / pixabay / CC0)

Kein Fortbewegungsmittel ist für das Klima günstiger als das Fahrrad. Der Radverkehrsanteil in Bremen ist vergleichsweise hoch, stagniert aber seit vielen Jahren. Natürlich muss die Radverkehrsinfrastruktur mit Wegen, Kreuzungen und Abstellmöglichkeiten kontinuierlich entwickelt werden. Der Schlüssel, damit der Radverkehr in Bremen einen neuen Schub bekommt, ist aber der Bau von Radschnellwegen einschließlich Weserquerungen. Dafür werden wir gemeinsam mit dem ADFC streiten.

ADFC und BUND fordern

Angesichts steigender Feinstaub- und Stickoxid-Belastung in unseren Städten, wachsender Staus und schwindenden öffentlichen Raums wird das Fahrrad mehr und mehr zum Schlüsselelement zukunftsfähiger Mobilität. Um die Lebensqualität in Bremen zu erhöhen und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, bedarf es daher einer konsequenten Radverkehrsförderung in der Bremer Politik.

Im Zuge der anstehenden Bürgerschaftswahl 2019 fordern ADFC und BUND deshalb: 

- Zügige Realisierung von drei der insgesamt neun bereits 2014 im Verkehrsentwicklungsplan verabschiedeten Fahrradpremiumrouten bis zum Ende der nächsten Legislaturperiode

- Systematische Verbesserung des existierenden Radwege-Netzes

- Bau der Weserquerungen Piepe-Altenwall & Habenhausen-Hemelingen

- Erhöhung des jährlichen Radverkehrsetats auf 20 Mio. € (36 € pro Einwohner*in / Jahr)

- Schaffung acht zusätzlicher Vollzeitstellen im Verkehrsressort & Amt für Straßen und Verkehr

ADFC und BUND fordern die politisch Verantwortlichen auf, diese Forderungen umzusetzen und damit ein deutliches Zeichen für die Verkehrswende zu setzen. Den immer wieder erfolgten Lippenbekenntnissen müssen endlich Taten folgen!

Die Forderungen von ADFC und BUND zur Bremer Bürgerschaftswahl können Sie hier herunterladen.

Klimaschutz braucht Solarenergie

Aktion: Energiewende aus Bürgerhand Aktion: Energiewende aus Bürgerhand  (BUND e.V. / BUND e.V.)

Unglaublich viele Dächer in Bremen und Bremerhaven tragen nach wie vor keine Solaranlage, obwohl sie geeignet wären, Solarstrom zu produzieren. Hier liegt eines der größten Potenziale für den Klimaschutz. Die öffentliche Hand muss mit ihren eigenen Liegenschaften vorangehen.  Auch bremische Unternehmen und Wohnungsbaugesellschaften verfügen über enorme Dachflächen, die nutzbar wären. Hier muss der nächste Senat einen Schwerpunkt seiner Klimaschutzanstrengungen legen. 

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