Willkommen beim BUND Landesverband Bremen e.V.

Stop CETA und TTIP - Demo am 17. September 2016 in Hamburg

Aufruf zu bundesweiten Großdemonstrationen gegen CETA und TTIP und für einen gerechten Welthandel am Samstag, den 17. September 2016 in sieben Städten  - Aktive des BUND Bremen fahren nach Hamburg. Wir fahren mit dem Metronom um 10:33 Uhr, Treffpunkt für Niedersachsentickets ist um 10 Uhr am Infopoint des Bremer Hauptbahnhofs. Die Demonstration beginnt um 12 Uhr am Rathausmarkt in Hamburg.

Die Auseinandersetzung um TTIP und CETA tritt dieses Jahr in die heiße Phase. Das TTIP-Abkommen wollen die Verhandlungsführer noch in der Amtszeit von Obama – also bis Jahresende – in seinen Grundzügen festzurren. Kanadas Regierung und die EU-Kommission haben ihre Nachverhandlungen zu CETA am 29. Februar beendet und möchten das Abkommen nun ratifizieren. Wir müssen unseren Protest also noch verstärken!

BUND Bremen bietet kostenlose Solarchecks für Unternehmen an

Solaranlagen sind eine sichere und lohnende Investition. Die Meinung, dass sich eine Photovoltaik-Anlage nicht mehr lohnt, hält sich hartnäckig, ist aber falsch. Unternehmen können sich mit einer Solaranlage auf dem Firmendach günstig mit eigenem grünem Strom (teil-)versorgen und dabei eine gute Rendite erwirtschaften, das gilt auch unter den Bedingungen des neuen EEG 2016. Die Wirtschaftlichkeit hängt jedoch entscheidend davon ab, wie viel Sonnenstrom selber genutzt werden kann. Es gilt: Je höher der Eigenverbrauch an Solarstrom, desto rentabler die Investition. Weiterlesen 

Mehrweg-To-Go statt Einweg

BUND Aktion im Rahmen der plastiktütenfreien Woche
Mit einer Einweg-Kaffeebecher-Pyramide zeigte der BUND Bremen, dass in Deutschland 89 Einweg-Kaffeebecher pro Sekunde verbraucht werden, dabei sind die Becher nur 15 Minuten lang in Gebrauch. „Das ist eine wahnsinnige und unnötige Verschwendung an Rohstoffen, Wasser und Energie“, so Mareile Timm  Abfallexpertin des BUND Bremen. Die meisten Becher bestehen aus Pappe und sind innen mit Kunststoff beschichtet.

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Einfach mal abschalten: Urlaub vom Standby bringt bares Geld

Die Urlaubskasse lässt sich gut aufbessern, wenn vor der Reise alle Geräte mit Standby-Verbräuchen aufgespürt und – bis auf das Telefon -vom Stromnetz getrennt werden. „In vielen Haushalten können mit abschaltbaren Steckerleisten jährlich bis zu 100 Euro und mehr gespart werden. So gehören manche älteren Waschmaschinen zu den heimlichen Stromfressern, da sie rund um die Uhr im sogenannten „Scheinaus“ Strom benötigen,“ so Energieexpertin Siecke Martin vom BUND Bremen. Der „Scheinaus“ wird so bezeichnet, weil ohne ein Strommessgerät in keiner Weise ersichtlich ist, dass das Gerät nicht komplett ausgeschaltet ist. Im Standby hingegen befindet sich das Gerät in Bereitschaft, in der Regel ist dies zu sehen mit einer Leuchtdiode. Geräte mit hohen Standby-Verlusten sind oft DVD-Rekorder, Stereoanlagen oder Computer, Bildschirme und Drucker.

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Michael Schirmer nach der Deichamtswahl 2016

Unsere Bremer Deichschutzliste hat sich gegen die Bürgergruppe Deichsicherheit bei der diesjährigen Deichamtswahl behauptet! Die Sitzverteilung im Deichamt liegt nun die kommenden fünf Jahre bei 17:14. Ich kann nun mit unseren Abgeordneten die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahrzehnte weiterführen und möchte im Namen der Kandidatinnen und Kandidaten allen danken, die uns unterstützt und gewählt haben! Man sieht in einigen Bezirken wieder, dass jede einzelne Stimme einen kleinen, aber feinen Unterschied machen kann.

Voraussetzung für mich war, dass meine Bremer Deichschutzliste auch eine Mehrheit im Deichamt erringt und dementsprechend auch eine Mehrheit im 5-köpfigen Vorstand des Deichverbandes stellt. Im Vorfeld optimistisch gestimmt haben mich zudem die Qualifikation und das große Engagement unserer Kandidatinnen und Kandidaten. In den kommenden fünf Jahren werden wir u.a. weiterhin Ausbildungsbetrieb bleiben und ein gutes Betriebsklima pflegen.

Die Fortsetzung der umwelt- und stadtfreundlichen Erhöhung und Verstärkung der Sturmflut-Schutzanlagen wird eine wesentliche Aufgabe sein, daneben aber auch die organisatorische und technische Fortentwicklung der extensiven Deichmahd und bei jeder sich bietenden Gelegenheit eine Ausweitung der Ökologischen Grabenunterhaltung. Die Anpassung an den Klimawandel geschieht nicht nur durch Deicherhöhungen, sondern z.B. auch durch eine stetige Erhöhung der hydraulischen Kapazitäten der Fleete und Gräben und der Schöpfwerke und Pumpen.

Ihr & Euer Michael Schirmer

Höhepunkt des Bremen Global Championship 2016

Bei dem diesjährigen Bremen Global Championship beschäftigen sich die Schüler/-innen der Klassenstufe 7 und 8 mit dem Thema „Flucht – Woher, warum und dann?" Noch bis Freitag, den 17. Juni hält das entwicklungs- und umweltpolitische Schulfußballturnier 12 Klassen in Atem. Denn neben dem Fußballspielen gibt es Punkte für das Mitmachen an Stationen und für faires Verhalten. Der BUND Bremen hat ein Weltkartenpuzzle als Aufgabe. In Zukunft werden sich immer mehr Klimaflüchtlinge auf den Weg machen, um z.B. in afrikanischen Ländern der Dürre zu entfliehen. Zusätzlich haben die Jugendlichen im Vorfeld eigene Projekte erarbeitet, die ebenfalls bewertet werden. Die Veranstalter, der Sportgarten, das Bremer entwicklungspolitisches Netzwerk e.V. (ben), das biz, UNICEF, Brot für die Welt udn BUND Bremen sind gespannt, wer den Pokal für faires Verhalten, wer den Fußballpokal und wer den Gesamtsieg erringt. Aber Dabeisein ist alles. 

Schule an der frischen Luft!

Gestern kamen alle 2. Klassen der Grundschule an der Paul-Singer-Straße mit ihren Lehrer/-innen in die BUND Kinderwildnis zu einem Naturkundeunterricht an der frischen Luft. An drei Stationen erlebten die 60 Kinder die Natur aus verschiedenen Perspektiven. Als Naturforscher/-innen untersuchten sie ihre in Becherlupen gesammelten Insekten oder betrachteten beim Naturmemory Pflanzenteile ganz genau, um diese anschließend in Teams in der Natur wiederzufinden. An anderen Stationen schlüpften sie in die Rolle von Tieren oder gestalteten Bilder aus Naturmaterial. Im großen Abschlusskreis erzählten die Kinder begeistert von den Hummeln, die sie beobachtet haben oder den mutigen Kindern, die Brennnesseln anfassten und waren sich einig, dass sie auf jeden Fall wiederkommen möchten.
Wer Natur live erleben möchte, kann sich gerne unter Tel. 0421-79 00 20 oder tanja.greiss@bund-bremen.net an den BUND wenden.

Ende der Energieverschwendung: Mit der Fahrradwende zu mehr Klimaschutz

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Bremen hat die Einwohner*innen von Bremen aufgerufen, beschädigte, unsichere, zu schmale, schlecht beschilderte oder markierte Radwege und -spuren ausfindig zu machen und in eine Online-Karte einzutragen. Die Ergebnisse will der BUND der Stadt Bremen mit der Forderung vorlegen, die Radverkehrsinfrastruktur zu verbessern und Mängel schnellstmöglich zu beheben.

Zur Aktion "Miese Radwege"

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„Mit Floß mehr los! – Bauen, Forschen, Planschen“

Welche Tiere wohnen wohl im Werdersee?

Erstmals bietet der BUND in Kooperation mit dem Verein „Mathe am Strand“ eine Floßbauwoche in den Sommerferien an. Noch sind einige Plätze für Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren frei.
Wiebke Hintze und Ulf Lange leiten die neue Ferienwoche, die von Montag 18.07.2016 bis Freitag 22.07.2016 jeweils von 10.00-15.00 Uhr im Licht- und Luftbad (neben der BUND Kinderwildnis) und am Werdersee stattfinden wird. Was erwartet euch?
Wir entwerfen und bauen in drei Tagen ein echtes, großes Floß und befahren damit den Werdersee.
Wir werden in dieser Woche Ingenieure, Handwerker und Naturwissenschaftler sein. Auf dem Wasser prüfen wir: Können wir mit dem Floß segeln? Lässt es sich steuern? Wie treiben wir es an? Am und unter Wasser untersuchen wir: Welche Tiere leben im Wasser und welche am Ufer? Wie weit kann man ins Wasser gucken? Welche Wasserqualität hat der Werdersee?
Aber es sind Ferien, daher werden wir nicht nur arbeiten, sondern auch spielen, Lagerfeuer machen oder vom Floß aus ins Wasser springen.
Alle Besatzungsmitglieder brauchen einen Schwimmnachweis.
Interessierte melden sich bitte bis 27.6.2016 beim BUND unter 79 00 20 oder tanja.greiss@bund-bremen.net an. Die Teilnahme kostet 75 Euro, Ermäßigungen sind möglich.

Ein Blütenmeer für Wildbienen am Hochschulring

Wer derzeit den Hochschulring nahe der Universität passiert, erlebt sein rotes Wunder: Klatschmohn blüht dort in voller Pracht neben vielen anderen Blüten - eine Mischung, die besonders für Wildbienen attraktiv ist. Als am Hochschulring im Jahre 2015 ein Teil der oberirdischen Fernwärmeleitung von den Wesernetzen in den Boden verlegt wurde, bot sich eine gute Gelegenheit, etwas für die Artenvielfalt in Bremen zu tun: Statt eine Einheitsmischung aus Gräsern auszusäen, setzte sich der BUND dafür ein, für bunte Blumenvielfalt zu sorgen.

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BUND und NABU nehmen nicht am Dialogforum B212neu teil

Umweltverbände werden nicht helfen, verfehlte Straßenplanung genehmigungsfähig zu machen

Das seit 2014 vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium favorisierte Dialogverfahren wird am 13. Juni 2016 mit einer ersten Sitzung des Dialog-forums in Lemwerder beginnen. Der BUND Bremen und die NABU Ortsgruppen Ganderkesee, Stedingen und Delmenhorst werden jedoch nicht am Dialogforum teilnehmen und fordern die Einstellung der Planungen.

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Überflutungen und Hitzeinseln: Mit Grün in der Stadt fit für den Klimawandel

Abbau Förderung Dachbegrünung und Bebauung von Spielflächen sind der falsche Weg

Viele Städte setzen auf grüne Dächer als wirksames Mittel gegen den Klimawandel, denn Grün in der Stadt vermindert die Folgen von Starkregen und Überschwemmungen, betont das "Bündnis für eine lebenswerte Stadt - grünes bremen". Im Gegensatz zu vielen anderen Städten hat Rot-Grün in Bremen jedoch die erfolgreiche Förderung der Dachbegrünung gestrichen. "Das ist ein komplett falsches Signal der rot-grünen Koalition in Zeiten des Klimawandels", so ein Sprecher des Bündnis "grünes bremen".

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Hoher Wasserverbrauch? BUND Bremen prüft Sanitäranlagen

Anhand von kostenlosen Gebäudebegehungen untersucht der BUND Bremen die Funktionalität und den Wasserverbrauch von Sanitäranlagen. In Kurzgutachten werden Angaben zum Einsparpotenzial, zu den Investitionskosten und zu den entsprechenden Amortisationszeiten gemacht. Denn durch viele Wasserhähne und Duschen rauschen noch 20 bis 25 Liter Trinkwasser pro Minute. Diese hohen Durchflussraten lassen sich mit Hilfe von Wasserspararmaturen auf 5 bis 6 Liter pro Minute reduzieren ohne den Verlust von Komfort.

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Grünes Bremen warnt vor Verlust öffentlicher Spiel- und Freiflächen für Kinder

Der Ausbau von Schul- und Kitaeinrichtungen in Bremen führt zunehmend zum Verlust von Freiflächen, insbesondere auch von Spielflächen für Kinder. Dabei laufen wir Gefahr, wertvolle urbane Freiräume und wichtige Spiel- und Bewegungsflächen sowie Naturerfahrungsräume für Kinder und vor allem auch für Jugendliche auf Dauer zu verlieren. Betroffen sind nach bisherigen Informationen mindestens 10 Spielplätze in Findorff, Oslebshausen, Gröpelingen, Neustadt, Osterholz und in Schwachhausen.

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Energiewende retten: Demo am 2. Juni in Berlin

Bei einer großen Demonstration Anfang Juni in Berlin zeigt die Branche der Erneuerbaren Energien Stärke. Für eine erfolgreiche Demonstration ist es wichtig, dass die Planer, Hersteller und Zulieferer mit möglichst vielen Arbeitnehmern vertreten sind. Der Bundesverband für Windenergie ruft daher alle Mitglieder und Energiewende-Unterstützer auf, nach Berlin zu kommen und gemeinsam eine verlässliche Politik für den Ausbau Erneuerbare Energie zu fordern. Start: 12 Uhr (geplant) am Hauptbahnhof/ Invalidenstraße Kundgebung: 14:30 Uhr am Brandenburger Tor.

BUND erfolgreich im Eilverfahren gegen den Offshore-Terminal Bremerhaven - Verwaltungsgericht verhängt vorläufigen Baustopp für den OTB

Mit seiner heutigen Entscheidung hat das Verwaltungsgericht Bremen ein Ausrufezeichen gesetzt. Es hat die von der Freien Hansestadt Bremen in Frage gestellte Klageberechtigung des BUND bestätigt und zugleich die Auffassung vertreten, Bremen hätte sich nicht selbst die Planfeststellung für den OTB erteilen dürfen. Vielmehr wäre die Bundeswasserstraßenverwaltung nach Bundeswasserstraßengesetz zuständig gewesen. Aber auch in der Sache erkennt das Verwaltungsgericht schwerwiegende Beeinträchtigungen des nach europäischem Naturschutzrecht geschützten Bremerhavener Weserwatts, sieht umfangreichen Klärungsbedarf bezüglich Artenschutzrecht und europäischem Wasserrecht und hält eine fehlerhafte Abwägung zugunsten des Bauprojektes für möglich. 

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Der BUND Bremen sucht Nachwuchs für regelmäßig stattfindende Kindergruppen

Naturgruppen für Kinder- gemeinsam für und in der Natur aktiv
In der Naturschutzgruppe „Kiebitz & Co“ im Stadtwald können Kinder zwischen 7 und13 Jahren alle zwei Wochen mittwochs als Forscher aktiv werden. Neben der Erkundung des Gebiets und verschiedenen Spielen, ist das gemeinsame Ziel der Gruppe praktische Naturschutzarbeit zu leisten. Dabei werden z.B. Nistkästen für Vögel gebaut und aufgehängt, Wildbienennisthilfen geschaffen, Hecken gepflanzt, Tiere gekäschert und vieles mehr. Die Gruppe trifft sich 14-tägig mittwochs von 15-17 Uhr. Im Mini-Waldclub können Kinder zwischen 3 und 6 Jahren jeden Freitagnachmittag im Stadtwald auf Entdeckungstour gehen,

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Ihre Botschaft gegen Glyphosat

Auf über 150.000 Protest-E-Mails, -Aktionen und Anfragen hat Landwirtschaftsminister Schmidt nicht reagiert. Daher bringen wir die Stimme der Glyphosat-GegnerInnen heute ins Regierungsviertel. Ab 10:00 Uhr werden wir Ihre Botschaften und Nachrichten zur Glyphosat-Zulassung auf einem riesigen LCD-Bildschirm vor dem Brandenburger Tor in Berlin zeigen.

Machen Sie mit! Sagen Sie Landwirtschaftsminister Schmidt, was Sie von Glyphosat halten. 

Naturerlebnisse für Groß und Klein

Brennesselbrot mit Kräuterquark, Messerführerschein und Moorerlebnispfad: Der BUND Bremen bietet an den nächsten beiden Wochenenden mehrere Veranstaltungen für Kinder und Familien an
Am Samstag, den 21.05. können Kinder ab 4 Jahren zusammen mit ihren Eltern lernen, dass Brennnesseln nicht nur brennen, sondern dass man sie auch essen kann!  Nach dem gemeinsamen Sammeln von Wildkräutern wird über dem Lagerfeuer Brennnesselbrot gebacken und ein Kräuterquark zubereitet.

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BVWP 2030: Der Plan geht nicht auf

Der Mitte März vorgestellte Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 (BVWP) zeigt im Gesamten und bei genauerem Blick auch auf Bremen, ein Ungleichgewicht. Der Autoverkehr wird massiv gefördert, Schiene und Wasserstraße benachteiligt, sowohl was Anzahl der Projekte, als auch deren finanzielle Unterfütterung und ihren Konkretisierungsgrad angeht. Dem Auto werden zu Lasten von Menschen und Natur Straßen hinterhergebaut.

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OTB: BUND ersucht Bremer Verwaltungsgericht um Entscheidung im Eilverfahren

Die Klage des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Bremen gegen das Offshore Terminal Bremerhaven (OTB) zielt darauf ab, den Bau dieses Schwerlasthafens im Weserwatt des Naturschutzgebiets Luneplate zu verhindern. Die Entwicklung in der Offshore-Windenergie, zuletzt mit der Ansiedlung der neuen Gondelfabrik von Siemens und des Bremer Turmherstellers Ambau  in Cuxhaven unterstreicht die völlig geänderten Rahmenbedingungen seit Beginn der Planungen für den OTB.

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„ Dans up de Deel“ auf Hof Bavendamm

Zum 1. Mai hatte der BUND zum Tanzen auf den Hof Bavendamm im Blockland eingeladen. Der seit Wochen erste schöne Sonnentag lockte viele tanzfreudige Menschen zu einer Fahrradtour ins Bremer Blockland. Ab 15 Uhr spielte die achtköpfige Folkband  „Lundedudel“ zu einem sogenannten „Ceilidh“ (sprich Käylie) auf. Ein Ceilidh ist ein schottisches Tanzvergnügen mit Tanzanleitung, zu dem keine Vorkenntnisse erforderlich sind. Bettina Taylor vom BUND, die jahrelang in Schottland gelebt hat und dort viele Tänze kennengelernt hat, führte die Gäste mit vielen Figuren in die Tänze ein. Nach einer kurzen Einführung vor jedem Tanz konnte dann Jede/r mittanzen – und die gute Laune blieb bei der mitreißenden Musik nicht aus und der Schweiß floss in Strömen. Dazu gab es Kaffee und Kuchen im Hofcafé, die Kinder genossen den Tag auf dem Bauernhof mit  Kühen gucken und Kälbchen streicheln und alle freuten sich über die Sonne beim Ausruhen zwischen den Tänzen.

BUND Jahreshauptversammlung 2016 fordert: keine Glyphosat Wiederzulassung!

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung stimmten die Mitglieder der Resolution gegen die Wiederzulassung von Glyphosat zu. Denn bislang wurde die Entscheidung in der EU-Kommission verschoben, da es im Moment keine Mehrheit für weitere 15 Jahre Roundup und Co. gibt. Wir werden weiter Druck ausüben, damit dieses Pflanzengift nicht weiter zum Einsatz kommt. Glyphosat ist ein Totalherbizid und tötet alle grünen Pflanzen mit Ausnahme einiger gentechnisch veränderter Mais- und Sojasorten. Damit werden vielen Tierarten unserer Kulturlandschaft die Lebensstätte und die Nahrungsgrundlage entzogen.

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Wiesenvogelschutz im Blockland, Oberneuland und Niedervieland

Foto: Arno Schoppenhorst

Im Blockland zeichnen sich ähnlich hohe Brutbestände ab wie im Vorjahr, was schon jetzt als hoher Erfolg des Schutzprojektes anzusehen ist. Hohe Bestände sind auch im Niedervieland zu verzeichnen. In Oberneuland stagniert die Population offenbar. Erste Bestandszahlen können aber erst Ende April geliefert werden. Kiebitze brüten seit dem 20. März. Uferschnepfen haben erst mit der Brut begonnen, ebenso Rotschenkel und die Brachvögel. Im Niederblockland und in der Waller Feldmark siedelt sich die seltene Sumpfohreule an! Aufgrund der extremen Nässe, die den Wiesenvögeln offenbar gut gefällt, konnten die Landwirte bisher praktisch weder Pflegearbeiten im Grünland durchführen, noch Düngen. Mit dem langsamen Abtrocknen der Flächen ist allerdings ein erhöhter landwirtschaftlicher Maschineneinsatz zu erwarten, was eine umfangreiche Schutzarbeit an Nestern und Jungvögeln erfordert. Die Stimmung und Akzeptanz der Landwirte ist ausgezeichnet.

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Storch Max auf Hof Bavendamm nicht mehr allein

Am Gründonnerstag war Storchenmann „Max“ aus dem Winterquartier zum Biohof Bavendamm des BUND zurückgekehrt und daraufhin warteten alle gespannt, ob seine letztjährige Partnerin „Meta“ ebenfalls auf den Hof im Blockland zurückkommen würde, um erneut hier zu brüten und Junge aufzuziehen. Nun ist Storch „Max“ seit einigen Tagen nicht mehr allein. Er hat eine Partnerin gefunden und beide sind offensichtlich auch ein Paar, denn es „hochzeitet“ bei Ihnen heftig.

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Nach Grün kommt Blau - BUND begrüßt neue Abgasplakette, fordert aber weitergehende Maßnahmen

Der BUND Bremen begrüßt das Ergebnis der Umweltministerkonferenz zur Einführung einer blauen Plakette, der sogenannten NOx-Plakette. Stickoxide (NOx) sind Ursache für eine Reihe von Atemwegserkrankungen, gerade auch bei Kindern. Der Verkehr und vor allem Dieselfahrzeuge gelten als der Hauptverursacher für Stickoxide (NOx).  Dies war auch seinerzeit einer der Hauptgründe für die Einführung der Umweltzone in Bremen.

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Atomkraft muss Geschichte werden

Es jähren sich kurz hintereinander die beiden schlimmsten Atomkatastrophen der Menschheitsgeschichte. Am 26. April vor 30 Jahren kam es in Tschernobyl zum Super-GAU. 120.000 Menschen starben, 400.000 Menschen verloren ihr Zuhause. Die radioaktive Strahlung der Katastrophe dauert bis heute an. Auch die jüngere Geschichte zeigt, dass die nukleare Gefahr nicht vorbei ist: Am 11. März vor fünf Jahren kam es in Fukushima zur Kernschmelze.

Die Atomkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima haben deutlich gemacht: Atomkraft ist hochgefährlich. Der Weiterbetrieb von Atomkraftwerken ist unverantwortlich. Deshalb fordern wir jetzt von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: Atomkraft muss Geschichte werden!

Petition unterzeichnen 

Mach mit beim Blumenzwiebelrecycling!

Der Frühling kommt! Und damit wir es auch merken, erfreuen uns Osterglocken, Krokusse und Tulpen in der Frühlingsdekoration. Doch schon nach wenigen Tagen verbreiten die welken Frühlingsboten eher eine herbstliche Stimmung. Doch man kann sie auch besser recyceln! Bringen Sie uns Ihre verblühten Blumenzwiebeln und wir sorgen dafür, dass sie nächstes Jahr in unseren Blühstreifen und in der Kinderwildnis erneut aufblühen. Denn grade die ersten Blütenbesucher wie Honigbienen, Wildbienen oder Schmetterlingen sind dringend auf die frühen Blüten angewiesen. Und Bremen wird wieder ein kleines bisschen bunter. Danke!

Glyphosat verbieten, Mensch und Umwelt schützen!

Die Entscheidung der EU-Staaten über die Wiederzulassung des Pestizids Glyphosat für mindestens weitere zehn Jahre wurde vertagt. Bei einer Abstimmung im EU-Parlament hätte es keine Mehrheit für die Wiederzulassung von Glyphosat gegeben. Machen Sie mit uns Druck auf die Entscheidungsträger!

Jetzt aktiv werden!

Fleischatlas Regional

Gemeinsam mit der Stiftung Leben &Umwelt hat der BUND den Fleischatlas für unsere Region herausgegeben. Der Fleischatlas präsentiert anschaulich Daten und Fakten zur Fleischproduktion und dem Verzehr tierischer Lebensmittel in Niedersachsen und Bremen.

Den Fleischatlas Regional Niedersachsen können sie hier als PDF herunterladen.



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