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BUND Landesverband Bremen

Windkraft - der regenerative Stromerzeuger

Insgesamt liefern die erneuerbaren Energien etwa ein Drittel der in Deutschland benötigten Strommenge. Die Windenergie zählte im Jahr 2016 mit 12 Prozent zu dem wichtigsten regenerativen Energieträgern.

Der technische Fortschritt hat die Leistung der Windkraftanlagen um ein Vielfaches erhöht. Der rasche Ausbau, vor allem in den küstennahen Regionen, hat dazu geführt, dass die Windenergie in Deutschland von allen erneuerbaren Energien den größten Anteil beim Strom stellt. Eine einzige Windanlage produziert Strom für den Bedarf von tausenden Haushalten. Strom aus Windenergie ist nicht nur sehr günstig, sondern diese erneuerbare Energiequelle hat auch die kürzeste energetische Amortisationszeit. Werden die Anlagen durch regionale Akteure wie der Bürger Energie Bremen betrieben, bleibt die Wertschöpfung in der Region und im Land und trägt so zur Erfüllung wirtschaftlicher wie sozialer Ziele bei. 

Auch im Land Bremen wird die Windenergie genutzt: Windkraftanlagen mit insgesamt über 170 Megawatt erzeugten 2015 so viel Strom, dass damit ca. 160.000 private Haushalte versorgt werden können.  

Windenergie und Naturschutz

Windenergie verursacht im Betrieb keine CO2-Emissionen, keine radioaktiven Freisetzungen und Abfälle. Windenergieanlagen können relativ problemlos zurückgebaut werden. Windenergie trägt wesentlich zum Klimaschutz und damit auch zum Naturschutz bei. Bei Genehmigungsverfahren sind Untersuchungen zu besonders betroffenen Vogelarten und Fledermäusen gesetzlich vorgesehen.

Der BUND setzt sich für einen natur- und umweltverträglichen Ausbau der Windenergie ein. Um Konflikte mit dem Naturschutz zu minimieren, sollen Windkraftanlagen außerhalb von folgenden  Flächen errichtet werden:

  • Flächen, die als Natura 2000–Fläche (FFH- oder Vogelschutzgebiet) oder als BSPA (Baltic Sea Protected Area) ausgewiesen sind.
  • Naturschutzgebiete (NSG), Nationalparke, Naturwaldreservate und geschützte Biotoptypen
  • Biosphärenreservate Zone I und II, Feuchtgebiete, die der Ramsar-Konvention bzw. Natura 2000–Richtlinie unterliegen
  • Markante Landschaftsübergänge wegen Landschaftsästhetik und besonderem Kollisionsrisiko und bundesweit bedeutende Sichtachsen sowie große, bisher von Industrieanlagen verschonte, unversehrte Waldgebiete.

Das BUND Positionspapier  gibt genauere Informationen hierüber.  

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