Windkraftanlagen im offenen Feld

Windkraft - der regenerative Stromerzeuger

Insgesamt lieferten die Erneuerbaren Energien 58 Prozent am Strommix in Deutschland im ersten Halbjahr 2024. Die Windenergie (Land und See) zählte mit 29 Prozent zu den wichtigsten regenerativen Energieträgern, gefolgt von Solarstromanlagen mit 14 Prozent.

Die Windkraft ist das Zugpferd der Energiewende. Sie weiter auszubauen ist unverzichtbar für die Energiewende. Strom aus Windenergie ist nicht nur sehr günstig sondern diese erneuerbare Energiequelle hat auch die kürzeste energetische Amortisationszeit. Werden die Anlagen durch regionale Akteure wie der Bürger Energie Bremen betrieben, bleibt die Wertschöpfung in der Region und im Land und trägt so zur Erfüllung wirtschaftlicher wie sozialer Ziele bei.

Windenergie und Naturschutz

Windenergie verursacht im Betrieb keine CO2-Emissionen, keine radioaktiven Freisetzungen und Abfälle. Windenergieanlagen können relativ problemlos zurückgebaut werden. Windenergie trägt wesentlich zum Klimaschutz und damit auch zum Naturschutz bei. Bei Genehmigungsverfahren sind Untersuchungen zu besonders betroffenen Vogelarten und Fledermäusen gesetzlich vorgesehen.

Der BUND setzt sich für einen natur- und umweltverträglichen Ausbau der Windenergie ein. Um Konflikte mit dem Naturschutz zu minimieren, sollen Windkraftanlagen außerhalb von folgenden  Flächen errichtet werden:

  • Flächen, die als Natura 2000–Fläche (FFH- oder Vogelschutzgebiet) oder als BSPA (Baltic Sea Protected Area) ausgewiesen sind.
  • Naturschutzgebiete (NSG), Nationalparke, Naturwaldreservate und geschützte Biotoptypen
  • Biosphärenreservate Zone I und II, Feuchtgebiete, die der Ramsar-Konvention bzw. Natura 2000–Richtlinie unterliegen
  • Markante Landschaftsübergänge wegen Landschaftsästhetik und besonderem Kollisionsrisiko und bundesweit bedeutende Sichtachsen sowie große, bisher von Industrieanlagen verschonte, unversehrte Waldgebiete.

Das BUND Positionspapier gibt genauere Informationen hierüber.  

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