(ecolo
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SUKW)
Bremen beteiligt sich dieses Jahr am bundesweiten Wettbewerb zum Entsiegeln. Vom 21. März bis 31. Oktober heißt es: Auf die Steine, fertig, los! Ob Vorgarten, Hinterhof, Schulgelände oder Parkplatz – graue Flächen gibt es überall. Mit dem Wettbewerb „Bremen pflastert ab!“ wollen wir versiegelten Flächen an den Kragen gehen! Für ein grünes, lebenswertes Bremen!
So funktioniert‘s
Pflastersteine oder Beton entfernen, die entsiegelte Fläche ausmessen und online eintragen – schon seid ihr dabei! Jeder entsiegelte Quadratmeter zählt: für Bremen und gleichzeitig für den bundesweiten Wettbewerb auf abpflastern.de. Schnell sein lohnt sich: Die ersten zehn Beiträge erhalten einen Gutschein. Die größte entsiegelte Fläche zeichnet die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft am Ende des Wettbewerbszeitraums mit der „Goldenen Spitzhacke“ aus. Für besonders kreative und naturnahe Gestaltungen wird die „Goldene Gießkanne“ vergeben. Der Stadtteil mit dem größten Engagement erhält den „Grünen Roland“. Zusätzlich vergibt hanseWasser ein Preisgeld an die Gewinner:innen.Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft ist Veranstalterin des Wettbewerbs
Warum das alles?
In Bremen regnet es oft – das wissen wir alle. Doch Starkregen wird häufiger und intensiver. Gleichzeitig nehmen im Sommer Hitzeperioden zu.
Wenn wir Flächen entsiegeln, kann Regenwasser wieder im Boden versickern. Das entlastet die Kanalisation und hilft, Überschwemmungen vorzubeugen. Wo heute noch Stein liegt, können morgen Pflanzen wachsen. Bäume spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung und verbessern das Stadtklima.
Außerdem entsteht neuer Lebensraum für Insekten und andere Tiere – und wir alle profitieren von mehr Grün direkt vor unserer Tür.
Kurz gesagt: Entsiegeln bedeutet mehr Lebensqualität für unsere Stadt. Macht mit – jeder Quadratmeter zählt!
Mehr Infos gibt‘s unter bremen-pflastert-ab.de