Mit einem Fuchs im Gegenlicht belegt Ursula Arnold Kramer den ersten Platz im Fotowettbewerb.
(Ursula Arnold Kramer
/
BUND Bremen)
Der Farbton des Bildes ist dabei durch das Sonnenlicht in Rost- und Brauntönen gehalten, die an die Fellfarbe des Rotfuchses erinnern - die einzige Fuchsart, die in Deutschland vorkommt. Dabei können sich die Färbung des Fells und die Körpermaße je nach Jahreszeit und auch Verbreitungsgebiet leicht unterscheiden und reichen von einem hellem orange bis rostbraun. Ausgewachsen bringt ein Fuchs etwa 7 bis 10 kg auf die Waage, wirkt aber häufig kräftiger dank seines dichten Fells.
Füchse sind wahre Überlebenskünstler und passen sich als sogenannte ‚Kulturfolger‘ an die durch Menschen geschaffenen Bedingungen an. Dadurch ist er bei der Wahl seines Lebensraumes sehr flexibel und kann neben Wäldern oder Offenlandschaften sogar Städte besiedeln. Als Allesfresser lebt der Fuchs von kleinen Nagetieren oder am Boden brütenden Vögeln und Reptilien bis hin zu Insekten, Früchten und Beeren und ist damit ein wahrer Opportunist. Bei der Beutesuche ist besonders das ausgezeichnete Gehör, die an die Dämmerung und Nacht angepassten Augen (sodass Füchse im Dunkeln sehen können) und der Geruchssinn, der vierhundertmal besser als der des Menschen ist, von Vorteil.
Füchse haben ein flexibles Sozialsystem, das heißt, sie leben sowohl als Einzelgänger, können aber auch paarweise oder sogar in Familiengruppen unterwegs sein. Sie kommunizieren mit verschiedensten Lauten miteinander, von denen das bekannteste das ‚Bellen‘ ist, das vor allem während der Paarungszeit von Dezember bis Februar zu hören ist. Wenn ihnen nichts zustößt, können Füchse bis zu 15 Jahre alt werden.
Besonders früh am Morgen kann man in der Umgebung von Bremen einem Fuchs über den Weg laufen. Wer nicht alleine unterwegs sein möchte, kann sich zum Beispiel den geführten Wanderungen von Brigitte Winkelmann, Hilke Emig und Ulli Meinken anschließen.
Die nächsten Termine gibt es hier.