Wildkameras im Einsatz für den Wiesenvogelschutz.
(Arno Schoppenhorst
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BUND Bremen)
Weitere fünfzig folgen in den nächsten Tagen.
Die über Bewegungssensoren gesteuerten und auch nachts funktionierenden Kameras sollen die Bruterfolge, aber auch eventuelle Brutverluste genau erkunden. Wir wollen etwa wissen, wie viele Küken demnächst schlüpfen werden, wie oft die Vögel während des Brütens infolge von Störungen von ihrem Gelege hoch gescheucht werden oder wie häufig Prädatoren wie Marder, Wiesel und andere Beutegreifer als Nesträuber tätig sind.
Einmal in der Nähe eines Brutplatzes aufgestellt, liefern diese kleinen Geräte wochenlang wertvolles “Beweismaterial” für unsere Artenschutzarbeit.
- Information: „WiKo Bremen“ steht für „Kooperativer Wiesenvogelschutz in Bremen und umliegenden niedersächsischen Grünlandgebieten.“ Das Projekt „WiKo Bremen“ wird durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) aus dem nationalen Artenhilfsprogramm (nAHP) gefördert. Der BUND Bremen führt es in Kooperation mit der Stiftung NordWest Natur (NWN) durch.