Arbeitskreis Streuobstwiesen

Viele Aktive pflegen alte Obstbaumsorten. Der BUND hat drei Streuobstwiesen angelegt und mehrere kleine Pflanzungen in bestehende Wiesen integriert. Durch die Strukturvielfalt leben in diesen Wiesen bis zu 3.000 Tier- und Pflanzenarten. Obstbäume sind Kulturbiotope und brauchen regelmäßige Pflege, damit sie alt werden können. Jährlich führen wir einen Obstbaumschnitt durch und qualifizieren Interessierte nach der Oeschberg-Methode.

Die Aktiven der Streuobstwiesen stellen sich vor

Hermann-Cordes Wiese in Borgfeld Ein grüne Oase: Die Hermann Cordes-Obstwiese in Borgfeld ist ein Ort biologischer Vielfalt. [BUND]  (BUND Bremen / BUND Bremen)

Die Aktiven der Streuobstwiesen pflegen alte, hochstämmige Obstsorten. Obstwiesen sind vielfältige, aber leider stark gefährdete Biotope. Mehr als 3.000 Tier- und Pflanzenarten finden hier Lebensraum und machen diese Wiesen zu "Hotspots" der Biodiversität. Obstwiesen sind Kulturbiotope und brauchen deshalb regelmäßige Pflege. Die Obstbäume werden nach der “Oeschberg – Methode” geschnitten. Wir organisieren zusammen mit dem Kleingartenverein „Beim Kuhhirten“ jährliche Apfeltage und werben für die geschmackliche Vielfalt alter Obstsorten.

Die Aktiven sind als Einzelpersonen oder in Kleingruppen tätig und kümmern sich um die verschiedenen Obstwiesen. Je nachdem, wo du wohnst oder wo du aktiv werden möchtest, kannst du direkt Kontakt aufnehmen. Neben den bestehenden Obstwiesen auf der Großen Dunge in Burg-Grambke, der Hermann Cordes Obstwiese in Borgfeld und der Obstwiese auf Hof Bavendamm im Blockland gibt es noch ein Obstbaumpatenprojekt in der BUND-Kinderwildnis auf dem Stadtwerder.

 

 

Für die Wiesen gibt es verschiedene Ansprechpersonen:

Apfelblüte auf der Großen Dunge Apfelblüte auf der Großen Dunge.  (Hanna Otto / BUND Bremen)

Hermann Cordes Obstwiese in Borgfeld

Eine kleine Gruppe kümmert sich meist am Wochenende um die Streuobstwiese auf dem Gelände der Kinder- und Jugendfarm der Hans-Wendt-Stiftung in Borgfeld. Wer mitmachen möchte, kann sich an die Ansprechpartnerin Susanne Ottmers wenden. E-Mail: so.bremsen(at)gmail.com

Obstwiesen auf der Großen Dunge in Burglesum

Jeden Montag trifft sich eine aktive Gruppe am Vormittag auf den großen Obstwiesen der Dunge. Dabei werden immer helfende Hände benötigt: Zum Mähen, Teich ausheben oder zum Freihalten des Rundwegs und natürlich zum Pflegen der mehreren hundert Obstbäume. Ansprechperson ist Sigi Bösche: E-Mail: dungesigi(at)t-online.de 

Obstwiese auf BUND-Projekthof “Hof Bavendamm” im Blockland

Arbeitskreis-Leitung Anke Mirsch E-Mail: kontakt(at)ankemirsch.de
oder für Obstbaumpflege Ingo Sucher unter 0151 55962883.

Der BUND-Hof Bavendamm befindet sich im Blockland, nahe Dammsiel, Waller Straße 300. Dort gibt es auch ein Hofcafé. Hier finden vielfältige Veranstaltungen zum Thema Obstwiesenpflege und Führungen zu alten Obstsorten statt. Der Arbeitskreis Hof Bavendamm trifft sich in der Regel jeden ersten Sonntag (11 Uhr) im Monat. Darüber hinaus je nach Bedarf.

Obstwiese in der BUND-Kinderwildnis auf dem Stadtwerder nahe dem Café Sand

Elsa Laue (E-Mail: elsalaue(at)gmx.de) betreut das Obstbaumpatenprojekt in der Kinderwildnis. Hier besteht die Möglichkeit, einzelne Obstbäume nicht nur zu pflegen, sondern auch abzuernten. Es gibt eine Einweisung in die Pflege, Werkzeug ist vor Ort. Die einzelnen Paten arbeiten für sich und treffen sich unregelmäßig in der Gruppe zur Fortbildung.

 

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