Wer wir sind
Bremer Bündnis für die Verkehrswende
Damit ist eine Stadt gemeint, die zuallererst den Bedürfnissen und Erfordernissen ihrer Bewohnerinnen und Bewohner dienen soll. Eine zukunftsfähige, lebens- und menschengerechte Stadt ist untrennbar mit Aufenthaltsqualität, Gesundheitsschutz, Sicherheit im öffentlichen Raum, sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe sowie mit Umwelt- und Klimaschutz verbunden.
»Daher setzen wir uns als Bündnis für eine Stadt ein, in der sich Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts und jeder Herkunft wohl und sicher fühlen können. Dazu gehören saubere Luft, Ruhe und ein Ambiente, das zu Aufenthalt und aktiver Bewegung im Freien animiert. Wir wollen eine soziale Stadt, in der es einladende Begegnungs- und Aufenthaltsräume für Menschen gibt und in der sich auch Kinder, Ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen gefahrlos und barrierearm bewegen können. Als Beitrag zum Klimaschutz für künftige Generationen fordern wir eine nachhaltige Verkehrspolitik mit einer deutlichen Reduktion aller negativen Umweltbelastungen.«
Das Bündnis besteht zurzeit aus den Verbänden ADFC BREMEN, BUND Bremen, Einfach Einsteigen und VCD sowie Personen aus Initiativen und Einzelpersonen.
Uns trägt und verbindet das Bild einer lebenswerten, menschengerechten und zukunftsfähigen Stadt. Wir wollen:
- eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität an öffentlichen Orten
- eine nachhaltige Verkehrspolitik als Beitrag zu wirksamem Klimaschutz im Sinne unserer zukünftigen Generationen
- eine deutliche Minderung von Schadstoffen und Lärm
- einen bewussten Umgang mit dem wertvollen öffentlichen Raum
- mehr Sicherheit für Fußgänger*innen, Radfahrende, Kinder, bewegungs- und sinneseingeschränkte Personen
- einen zukunftsfähigen Mobilitätsmix und eine Verringerung des motorisierten Individualverkehres.
Parkraumbewirtschaftung als Schlüssel für eine lebenswerte Stadt
In Bremen besteht nur selten die tatsächliche Notwendigkeit, ein eigenes Auto zu besitzen. Dennoch steht die Stadt voller Blech, und darunter leidet die Aufenthaltsqualität in der Stadt massiv. Pkw-Besitz ist zu einer Gewohnheit geworden, die zulasten aller geht.
Die systematische Neustrukturierung des Parkens in ganz Bremen ist überfällig. Die effektivsten Mittel dem Parkdruck zu begegnen und den Autoverkehr einzudämmen sind Parkraummanagement und die konsequente Erhebung eines Preises auf Parken im öffentlichen Raum. Die Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass sich dadurch die innere Landkarte aller Verkehrsteilnehmer*innen im Sinne einer zukunftsfähigen Mobilität weiterentwickeln lässt.