Demo gegen die A27

Bremer Bündnis Verkehrswende

Das Bremer Bündnis Verkehrswende (BBV) ist ein Zusammenschluss von verkehrspolitisch aktiven Verbänden und Initiativen sowie Einzelpersonen. Gemeinsam verfolgt das Bündnis das Leitbild der Lebenswerten Stadt Bremen.

Wer wir sind

Bremer Bündnis für die Verkehrswende

Damit ist eine Stadt gemeint, die zuallererst den Bedürfnissen und Erfordernissen ihrer Bewohnerinnen und Bewohner dienen soll. Eine zukunftsfähige, lebens- und menschengerechte Stadt ist untrennbar mit Aufenthaltsqualität, Gesundheitsschutz, Sicherheit im öffentlichen Raum, sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe sowie mit Umwelt- und Klimaschutz verbunden.

»Daher setzen wir uns als Bündnis für eine Stadt ein, in der sich Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts und jeder Herkunft wohl und sicher fühlen können. Dazu gehören saubere Luft, Ruhe und ein Ambiente, das zu Aufenthalt und aktiver Bewegung im Freien animiert. Wir wollen eine soziale Stadt, in der es einladende Begegnungs- und Aufenthaltsräume für Menschen gibt und in der sich auch Kinder, Ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen gefahrlos und barrierearm bewegen können. Als Beitrag zum Klimaschutz für künftige Generationen fordern wir eine nachhaltige Verkehrspolitik mit einer deutlichen Reduktion aller negativen Umweltbelastungen.« 

Das Bündnis besteht zurzeit aus den Verbänden ADFC BREMEN, BUND Bremen, Einfach Einsteigen und VCD sowie Personen aus Initiativen und Einzelpersonen.

Uns trägt und verbindet das Bild einer lebenswerten, menschengerechten und zukunftsfähigen Stadt. Wir wollen:

  • eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität an öffentlichen Orten
  • eine nachhaltige Verkehrspolitik als Beitrag zu wirksamem Klimaschutz im Sinne unserer zukünftigen Generationen
  • eine deutliche Minderung von Schadstoffen und Lärm
  • einen bewussten Umgang mit dem wertvollen öffentlichen Raum
  • mehr Sicherheit für Fußgänger*innen, Radfahrende, Kinder, bewegungs- und sinneseingeschränkte Personen
  • einen zukunftsfähigen Mobilitätsmix und eine Verringerung des motorisierten Individualverkehres.

Parkraumbewirtschaftung als Schlüssel für eine lebenswerte Stadt

In Bremen besteht nur selten die tatsächliche Notwendigkeit, ein eigenes Auto zu besitzen. Dennoch steht die Stadt voller Blech, und darunter leidet die Aufenthaltsqualität in der Stadt massiv. Pkw-Besitz ist zu einer Gewohnheit geworden, die zulasten aller geht.

Die systematische Neustrukturierung des Parkens in ganz Bremen ist überfällig. Die effektivsten Mittel dem Parkdruck zu begegnen und den Autoverkehr einzudämmen sind Parkraummanagement und die konsequente Erhebung eines Preises auf Parken im öffentlichen Raum. Die Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass sich dadurch die innere Landkarte aller Verkehrsteilnehmer*innen im Sinne einer zukunftsfähigen Mobilität weiterentwickeln lässt.

BUND Bremen

Tel. 0421 - 79 00 20

 

ADFC Bremen

Logo des adfc Logo des adfc  (adfc / adfc)

S. Eckert

Tel. 0421 51 77 88 20 

 

VCD Bremen

Logo des VCD Logo des VCD  (VCD / VCD)

W. Köhler-Naumann

Tel. 0421 - 70 21 91

 

Vorträge:

„Mehr Mobilität mit weniger Autoverkehr - Die Zukunft urbaner Mobilität"

Prof. Dr. Heiner Mohnheim, Verkehrswissenschaftler, raumkom-Institut, Bonn

zum vortrag

"Parkraumbewirtschaftung – die Königsdisziplin der Verkehrswende"

Uta Bauer, Deutsches Institut für Urbanistik (DIFU), Berlin 

zum Vortrag

„Der Weg zur Arbeit - Pendeln in Gegenwart und Zukunft“

(Anknüpfend an die Tagung im März 2017)
Dr. Dominik Santner, Arbeitnehmerkammer Bremen 

zum vortrag

„Unterwegs in der Stadt von morgen: Wandel von Mobilitätskultur und Aufenthaltsqualität“

Dr. Jutta Deffner, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Frankfurt

zum vortrag

„Parken, Pendler, Planung - Wie die Freie Hansestadt Bremen Mobilität steuert“

Gunnar Polzin, Leiter Verkehrsabteilung beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Bremen 

zum Vortrag

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